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Bücher, Bücher, Bücher Zum Aphorismenkatalog

Da unsere Aphorismen Seite inzwischen randvoll an Titeln ist, beginnen wir hier mit einer neuen Seite und freuen uns auf Ihr Interesse an unserem Spezialgebiet

 

Aphorismus I  

 

Aphorismus III

 

Hier unser aktualisierter  blätterbarer Gesamtkatalog Aphorismen Stand Juni 20114

 

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Bruder, Horst A.: TriebFeder.

Aphorismen, Bochum 2013, 2. erweiterte Auflage, ISBN 978-3-8196-0916-9, Vorwort: Friedemann Spicker, Bilder: Rudolf Raad; kart. 18,5 x 12 cm. 80 S.€ 9,90

 

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TriebFeder

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Zum Buch:

Man wünscht dem vorliegenden Buch, dass es erst nach der letzten Seite beginne. Das ist – zumal als Einstieg – eine etwas undurchsichtige Paradoxie, aber niemand anderes als der Autor Horst A. Bru¬der selbst löst sie in seinem Aphorismus auf: „Manche Bücher beginnen erst nach der letzten Seite.“ Für den kundigen Leser von Aphorismen ist sie ohnehin weniger undurchsichtig; er versteht ohne weiteres, welche Bücher dann erst beginnen und warum sie es tun: dass es nämlich der rezeptive Nachhall ist, der bei „manchen“ eben die ästhetische Qualität ausmacht. Damit sind wir sogleich in der Mitte dieser Texte angelangt. Die Paradoxie ist eines ihrer Kennzeichen.... Zu seinem Glück hat der Leser hier keine Lebenshilfe zu erwarten, wie sie die triviale Spruchweisheit mit ihren wohlfeilen Imperativen allzu oft kennzeichnet. Da steht lediglich eine bedenkenswerte Aussage: „Das Meiste, das fällt, hat zuvor nie gewankt.“ Wer sich bei Bruder nicht selbst hilft, und zwar mit dem eigenen Kopf, dem hilft niemand. Aber Vorsicht: Man kann auch ‚blindlings denken‘: „Wir denken oft blindlings, handeln aber sehend.“ (Aus dem Vorwort von Friedemann Spicker) 

 

Schnuppertexte:

'Dem Scheinbaren mangelt es an der Größe des Unscheinbaren'; 'Jeder Mensch ist sich selbst hörig'; 'Nichts ist - alles bleibt'; 'Alle Antworten liegen in uns selbst'; 'Schicksal ist Wille zum Glück'; 'Achte auf die Dinge, die man dir nicht zeigt'; 'Erst wenn wir endgültig die Augen schließen, werden sie uns geöffnet'; 'Der Verstand ist das größte Hindernis auf dem Weg zur Vernunft'; 'Die Ungerechtigkeit ist die Tochter der Nächstenliebe'.

 

Der Autor:

Horst A. Bruder * 1949 in Eisbergen(NRW), lebt in Grünstadt (RLP) Bankkaufmann verheiratet, 2 Töchter.

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Man wünscht dem vorliegenden Buch, dass es erst nach der letzten Seite beginne. Das ist – zumal als Einstieg – eine etwas undurchsichtige Paradoxie, aber niemand anderes als der Autor Horst A. Bru¬der selbst löst sie in seinem Aphorismus auf: „Manche Bücher beginnen erst nach der letzten Seite.“ Für den kundigen Leser von Aphorismen ist sie ohnehin weniger undurchsichtig; er versteht ohne weiteres, welche Bücher dann erst beginnen und warum sie es tun: dass es nämlich der rezeptive Nachhall ist, der bei „manchen“ eben die ästhetische Qualität ausmacht. Damit sind wir sogleich in der Mitte dieser Texte angelangt. Die Paradoxie ist eines ihrer Kennzeichen.... Zu seinem Glück hat der Leser hier keine Lebenshilfe zu erwarten, wie sie die triviale Spruchweisheit mit ihren wohlfeilen Imperativen allzu oft kennzeichnet. Da steht lediglich eine bedenkenswerte Aussage: „Das Meiste, das fällt, hat zuvor nie gewankt.“ Wer sich bei Bruder nicht selbst hilft, und zwar mit dem eigenen Kopf, dem hilft niemand. Aber Vorsicht: Man kann auch ‚blindlings denken‘: „Wir denken oft blindlings, handeln aber sehend.“ (Aus dem Vorwort von Friedemann Spicker) 

 

Schnuppertexte:

'Dem Scheinbaren mangelt es an der Größe des Unscheinbaren'; 'Jeder Mensch ist sich selbst hörig'; 'Nichts ist - alles bleibt'; 'Alle Antworten liegen in uns selbst'; 'Schicksal ist Wille zum Glück'; 'Achte auf die Dinge, die man dir nicht zeigt'; 'Erst wenn wir endgültig die Augen schließen, werden sie uns geöffnet'; 'Der Verstand ist das größte Hindernis auf dem Weg zur Vernunft'; 'Die Ungerechtigkeit ist die Tochter der Nächstenliebe'.

 

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Horst A. Bruder * 1949 in Eisbergen(NRW), lebt in Grünstadt (RLP) Bankkaufmann verheiratet, 2 Töchter.


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Degener, Volker W.: Mit Gesten und Gästen

Hundert zeitgemäße Aphorismen. Vorwort Joachim Wittkowski, Zeichnungen Horst Dieter Gölzenleuchter, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0919-0, 21 x 14,5 cm. 64 S. mit 8 s. w. Zeichnungen.€ 9,90

 

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Ferstl, Ernst: Zusätze.

Aphorismen, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0878-0, kart. 18,5 x 12 cm. 120 S. € 11,90

 

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Zusätze

Statt eines Vorwortes: "Mit meinen Aphorismen versuche ich, meine Gedanken beim Wort zu nehmen..."

 

Ernst Ferstl: 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ Einige Literaturpreise: Einer davon war der 1. Preis beim 1. österreichischen Haiku-Wettbewerb 1992. Dies ist bereits sein dritter Aphorismenband in unserem Hause! 

 

Schnuppertexte: "Die tragfähigsten Brücken sind die von Herz zu Herz"; "Wer hinter den Sinn seines Lebens kommen will, darf sich nicht mit vordergründigen Antworten zufrieden geben"; "Dankbarkeit und Zufriedenheit gibt es nur im Doppelpack"; "Das ist der Lauf der Zeit: Die Zukunft beginnt immer früher"; "Was unseren Sinnen Freude bereitet, erfreut auch unser Herz"; "Eine positive Lebenseinstellung erhöht die Chancen, vom Leben positiv überrascht zu werden".

 

Homepage des Autors



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Statt eines Vorwortes: "Mit meinen Aphorismen versuche ich, meine Gedanken beim Wort zu nehmen..."

 

Ernst Ferstl: 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ Einige Literaturpreise: Einer davon war der 1. Preis beim 1. österreichischen Haiku-Wettbewerb 1992. Dies ist bereits sein dritter Aphorismenband in unserem Hause! 

 

Schnuppertexte: "Die tragfähigsten Brücken sind die von Herz zu Herz"; "Wer hinter den Sinn seines Lebens kommen will, darf sich nicht mit vordergründigen Antworten zufrieden geben"; "Dankbarkeit und Zufriedenheit gibt es nur im Doppelpack"; "Das ist der Lauf der Zeit: Die Zukunft beginnt immer früher"; "Was unseren Sinnen Freude bereitet, erfreut auch unser Herz"; "Eine positive Lebenseinstellung erhöht die Chancen, vom Leben positiv überrascht zu werden".

 

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Fetzer, Dirk: Trepanationen,

Philosophische Aphorismen, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0906-0, kart. 21 x14,5 cm. 120 S. € 14,90

 

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Trepanationen

MOTTO: ' Ist ein falscher Gedanke nur einmal kühn und klar ausgedrückt, so ist damit schon viel gewonnen' (Wittgenstein).

 

DIRK FETZER 1971 in Reutlingen geboren, ist aufgewachsen am Fuß der Schwäbischen Alb. Nach seinem Philosophie-, Literatur- und Sprachstudium in Tübingen, Eugene (Oregon), Gießen und Münster promovierte er mit einer Arbeit über F. H. Jacobi und den Deutschen Idealismus. Der Philosoph und Autor (Entdecker der Dimensionsphilosophie) ist Vater von vier Kindern und lebt mit seiner Familie in Tübingen.

 

SCHNUPPERTEXTE: 'Auch ein kleiner Kopf entdeckt mal einen großen Gedanken. Aber er paßt nicht hinein'; 'Wer frei sein will, muß sich nicht vom Verbot, sondern von der Erlaubnis befreien'; 'Melancholiker ist einer, der bei Sonnenschein den Regenschirm aufspannt und ihn bei Regen schließt'; 'Schizophrener Zeitgeist. – Je unumstößlicher der Glaube an den Naturalismus, desto wütender verteidigt man die Menschenwürde'; 'Haltet den Dieb! – Wer eine Regel am lautesten propagiert, der will für sich die Ausnahme reservieren'; 'Er hatte sich so sehr in seine innere Leere gefügt, dass es beinahe eine Art Erfüllung war'; 'Zwei Juristen, drei Meinungen, vierstellige Rechnungen'; 'Warum glauben so viele Geisteswissenschaftler, dass sie selber geistreich seien? An einem Botaniker wachsen doch auch keine Blätter'.

 

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MOTTO: ' Ist ein falscher Gedanke nur einmal kühn und klar ausgedrückt, so ist damit schon viel gewonnen' (Wittgenstein).

 

DIRK FETZER 1971 in Reutlingen geboren, ist aufgewachsen am Fuß der Schwäbischen Alb. Nach seinem Philosophie-, Literatur- und Sprachstudium in Tübingen, Eugene (Oregon), Gießen und Münster promovierte er mit einer Arbeit über F. H. Jacobi und den Deutschen Idealismus. Der Philosoph und Autor (Entdecker der Dimensionsphilosophie) ist Vater von vier Kindern und lebt mit seiner Familie in Tübingen.

 

SCHNUPPERTEXTE: 'Auch ein kleiner Kopf entdeckt mal einen großen Gedanken. Aber er paßt nicht hinein'; 'Wer frei sein will, muß sich nicht vom Verbot, sondern von der Erlaubnis befreien'; 'Melancholiker ist einer, der bei Sonnenschein den Regenschirm aufspannt und ihn bei Regen schließt'; 'Schizophrener Zeitgeist. – Je unumstößlicher der Glaube an den Naturalismus, desto wütender verteidigt man die Menschenwürde'; 'Haltet den Dieb! – Wer eine Regel am lautesten propagiert, der will für sich die Ausnahme reservieren'; 'Er hatte sich so sehr in seine innere Leere gefügt, dass es beinahe eine Art Erfüllung war'; 'Zwei Juristen, drei Meinungen, vierstellige Rechnungen'; 'Warum glauben so viele Geisteswissenschaftler, dass sie selber geistreich seien? An einem Botaniker wachsen doch auch keine Blätter'.

 


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Fienhold, Ludwig: KURZSCHLÜSSE

Aphorismen und Denkzettel. Mit einem Vorwort von Jürgen Wilbert und 7 Zeichnungen von Zygmunt Januszewski, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0902-2, kart. 19 x 12. cm. 66 S.€ 9,90

 

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Fienhold: KURZSCHLÜSSE

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SCHNUPPERTEXTE: 'Wir sehen uns nur noch bei Duellen in die Augen'; 'Die größte Religionsgemeinschaft bilden die Kleingläubigen'; 'Wer sich in das Böse nicht hineinversetzen will, befürchtet nur, dass es ihm dort gefallen könnte'; 'Das Geistlose ist der schlimmste Spuk'; 'Sie stehen vor einem Scherbenhaufen und bewundern, wie fein das Porzellan ist'. 

 

ZUM BUCH: Im Aphorismen-Wettbewerb des Deutschen Aphorismus- Archivs Hattingen errang Ludwig Fienhold 2012 den ersten Platz. Seine Textbeiträge, die auch in diesem Band enthalten sind, überzeugten die Jury u.a. aufgrund ihrer prägnant-ausdrucksstarken Bildsprache Es sind Denkzettel oder Denk-Anzettelungen im besten Sinne. Wörtlich heißt es in der Begründung der Jury: „Er weiß das Wortspiel in einer Weise fruchtbar zu machen, die nicht aufdringlich ist und sich erst auf den zweiten Blick, dann aber mehrbödig und anregend, zu erkennen gibt.“ Als Beleg wird hier genannt: „Das Geistlose ist der schlimmste Spuk.“ Fienhold versteht es, die Leser/innen gekonnt in seine Gedankengänge hineinzuziehen – herausfinden müssen sie dann schließlich selbst. Damit bestätigt sich wieder ein Wesensmerkmal des Aphorismus: er ist unbequem, sein Sinn erschließt sich nicht von selbst, eine weiterreichende, erschließende Denkanstrengung des Lesenden ist unabdingbar, wie etwa in diesem Beispiel, das mit einer ungewöhnlichen Metapher aufwartet:: „Die Erde ist eine Kugel im Gewehrlauf der Despoten.“ Dieser Satz führt unmittelbar zu einer Bildfolge im Kopf des aufmerksamen Lesers – sozusagen mit Sprengkraft. Kein Wunder, dass die für diesen Band ausgewählten Zeichnungen des polnischen, international renommierten Künstlers Zygmunt Januszewski dialogisch bestens dazu passen. Und wie definiert der Aphoristiker Fienhold selber sein Schreiben? 'Aphorismen wollen auf den Geist gehen.' Geistreiche werden ihm dabei gern folgen. (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

 

BIOGRAPHISCHES: Ludwig Fienhold ist gelernter Kulturredakteur und arbeitete viele Jahre für die Satire-Zeitschrift Pardon. Auch als Redakteur bei der Frankfurter Rundschau veröffentlichte er dort regelmäßig Satiren und Aphorismen. Neun Jahre war er freier fester Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und mehr noch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ludwig Fienhold lebt und arbeitet als freier Autor in Frankfurt am Main. Themenschwerpunkte: Lyrik, Prosa, Erzählungen, Aphorismen, Satiren, Reisereportagen, kulinarische Berichte.

 

siehe auch: BISS
Das Genuss-Magazin im Internet

www.fienholdbiss.de



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SCHNUPPERTEXTE: 'Wir sehen uns nur noch bei Duellen in die Augen'; 'Die größte Religionsgemeinschaft bilden die Kleingläubigen'; 'Wer sich in das Böse nicht hineinversetzen will, befürchtet nur, dass es ihm dort gefallen könnte'; 'Das Geistlose ist der schlimmste Spuk'; 'Sie stehen vor einem Scherbenhaufen und bewundern, wie fein das Porzellan ist'. 

 

ZUM BUCH: Im Aphorismen-Wettbewerb des Deutschen Aphorismus- Archivs Hattingen errang Ludwig Fienhold 2012 den ersten Platz. Seine Textbeiträge, die auch in diesem Band enthalten sind, überzeugten die Jury u.a. aufgrund ihrer prägnant-ausdrucksstarken Bildsprache Es sind Denkzettel oder Denk-Anzettelungen im besten Sinne. Wörtlich heißt es in der Begründung der Jury: „Er weiß das Wortspiel in einer Weise fruchtbar zu machen, die nicht aufdringlich ist und sich erst auf den zweiten Blick, dann aber mehrbödig und anregend, zu erkennen gibt.“ Als Beleg wird hier genannt: „Das Geistlose ist der schlimmste Spuk.“ Fienhold versteht es, die Leser/innen gekonnt in seine Gedankengänge hineinzuziehen – herausfinden müssen sie dann schließlich selbst. Damit bestätigt sich wieder ein Wesensmerkmal des Aphorismus: er ist unbequem, sein Sinn erschließt sich nicht von selbst, eine weiterreichende, erschließende Denkanstrengung des Lesenden ist unabdingbar, wie etwa in diesem Beispiel, das mit einer ungewöhnlichen Metapher aufwartet:: „Die Erde ist eine Kugel im Gewehrlauf der Despoten.“ Dieser Satz führt unmittelbar zu einer Bildfolge im Kopf des aufmerksamen Lesers – sozusagen mit Sprengkraft. Kein Wunder, dass die für diesen Band ausgewählten Zeichnungen des polnischen, international renommierten Künstlers Zygmunt Januszewski dialogisch bestens dazu passen. Und wie definiert der Aphoristiker Fienhold selber sein Schreiben? 'Aphorismen wollen auf den Geist gehen.' Geistreiche werden ihm dabei gern folgen. (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

 

BIOGRAPHISCHES: Ludwig Fienhold ist gelernter Kulturredakteur und arbeitete viele Jahre für die Satire-Zeitschrift Pardon. Auch als Redakteur bei der Frankfurter Rundschau veröffentlichte er dort regelmäßig Satiren und Aphorismen. Neun Jahre war er freier fester Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und mehr noch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ludwig Fienhold lebt und arbeitet als freier Autor in Frankfurt am Main. Themenschwerpunkte: Lyrik, Prosa, Erzählungen, Aphorismen, Satiren, Reisereportagen, kulinarische Berichte.

 

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Hultenreich, Jürgen K.: Versager Enden Scheintot.

Aphorismen, Sätze, Erhörtes, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0890-2, kart. 162 S. 21 x 14,5 cm 14 farbige Zeichnungen.€ 14,90

 

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Versager Enden Scheintot.

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Jürgen K. Hultenreich * 1948 in Erfurt. Haft nach gescheitertem Fluchtversuch. Schaufensterdekorateur/Schriftmaler, Bassist in der Band Modern Blues. Studierter Bibliothekar. 1985 Ausreise aus der DDR nach Westberlin, seitdem freier Autor. 1990 Marburger Literaturpreis; 2012 3. Preisträger beim Hattinger Aphorismus- Wettbewerb; im Mai 2013 erhält er als als alleiniger Preisträger die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung in Marbach/Neckar für sein Gesamtwerk. Seit 2008 auch als Tuschör tätig. „Die komprimierte Form war immer schon Merkmal der Dichtung Jürgen K. Hultenreichs. Es ist fast zwangsläufig, dass dieser große Verknapper das gleiche Prinzip in adäquater Bildnerei verwendet. Der Druck, die Anstauung währte lange – eine gedehnte Zeit. Nun ist der Damm gebrochen, beide Welten sind ineinander geflossen und Hultenreich entströmen unablässig gleichnishafte Notizen – ein Überfließen von Drinnen und Draußen.“ (Hans-Hendrik Grimmling über Jürgen K. Hultenreich)

 

SCHNUPPERTEXTE: 'Es gibt Leute, die sich gar nicht bewegen. Wie soll man die aufhalten?'; 'Große Missgeschicke helfen uns, ein kleines Glück ertragen zu können'; 'Die Barrikade sah ihm zu unordentlich aus. Da lief er zur gegnerischen Ästhetik über'; 'Lügner sind nicht immer die schlechtesten Menschen. Sie wissen immerhin was wahr ist'; 'Wir haben vor dem Tod Angst, da wir nicht wissen, neben wem wir liegen werden.'; 'Der Welt Unglück vermögen manche aufzuhalten, indem sie sich abwenden'; 'Das Bundeskanzleramt: Umbaute Luft'. 

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Jürgen K. Hultenreich * 1948 in Erfurt. Haft nach gescheitertem Fluchtversuch. Schaufensterdekorateur/Schriftmaler, Bassist in der Band Modern Blues. Studierter Bibliothekar. 1985 Ausreise aus der DDR nach Westberlin, seitdem freier Autor. 1990 Marburger Literaturpreis; 2012 3. Preisträger beim Hattinger Aphorismus- Wettbewerb; im Mai 2013 erhält er als als alleiniger Preisträger die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung in Marbach/Neckar für sein Gesamtwerk. Seit 2008 auch als Tuschör tätig. „Die komprimierte Form war immer schon Merkmal der Dichtung Jürgen K. Hultenreichs. Es ist fast zwangsläufig, dass dieser große Verknapper das gleiche Prinzip in adäquater Bildnerei verwendet. Der Druck, die Anstauung währte lange – eine gedehnte Zeit. Nun ist der Damm gebrochen, beide Welten sind ineinander geflossen und Hultenreich entströmen unablässig gleichnishafte Notizen – ein Überfließen von Drinnen und Draußen.“ (Hans-Hendrik Grimmling über Jürgen K. Hultenreich)

 

SCHNUPPERTEXTE: 'Es gibt Leute, die sich gar nicht bewegen. Wie soll man die aufhalten?'; 'Große Missgeschicke helfen uns, ein kleines Glück ertragen zu können'; 'Die Barrikade sah ihm zu unordentlich aus. Da lief er zur gegnerischen Ästhetik über'; 'Lügner sind nicht immer die schlechtesten Menschen. Sie wissen immerhin was wahr ist'; 'Wir haben vor dem Tod Angst, da wir nicht wissen, neben wem wir liegen werden.'; 'Der Welt Unglück vermögen manche aufzuhalten, indem sie sich abwenden'; 'Das Bundeskanzleramt: Umbaute Luft'. 


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Janowski, Hans Norbert : „Fast Food".

Aphorismen, Sprüche und Sentenzen II, Fotos von Peter Köhle, Bochum 2013 ISBN 978-3-8196-0903-9, kart. 20,5 x 12,5 cm. 78 S. 12 farbige Fotos.€ 9,90

 

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SCHNUPPERTEXTE: 'Fünf Minuten vor zwölf: Warum denn ein Bein ausreißen, wenn doch gleich alles vorbei ist?'; 'ICE: Je schneller die Züge werden, desto später kommen sie an'; 'Der Weisheit Anfang: zu wissen, was du kannst und was nicht'; 'Der Glanz ist der Teint des Verfalls'; 'Besser gut verdrängt als schlecht analysiert'; 'Wir vergiften uns, aber wir leben davon'; 'Naivität ist das schönste Risiko des Alters'; 'Um handeln zu können, musst du dich zum Optimismus zwingen'; 'Wenn Sie wüssten, wie schwierig es ist, einfach zu werden'; 'Die Zeit, die man hat, ist die Zeit, die man sich nimmt'; 'Theorien verändern die Tatsachen'; 'Wenn beide recht haben – was für ein Drama!'; 'Ironie ist eine Form der herzlichen Distanzierung'; 'Wer mit Wut um sein Recht kämpft, hat schon verloren'; 'Der Wind bläst eine Kerze aus, der Sturm entfacht ein Feuer'.

 

ZUM BUCH: Worte und Sätze können einen Doppel- und einen Hintersinn, gleichsam einen Hof haben; sie haben, auch bei großer Genauigkeit, Bedeutungsränder, lassen einen Blick über die Grenzen der Bedeutung zu, ja, sie können – wie wir gescheit oder leidvoll wissen - lügen, phantasieren auch und sogar im Tanz, im Song hymnisch delirieren ...Dies alles macht sich der Aphorismus zunutze, macht aus ihm eine Kunst des Bemerkens. Diese Textform lässt den Glauben an die Wahrheit nicht fahren; aber sie hört auf die Skeptiker und testet die Realitäten, indem sie die Perspektive wechselt, sich an den Rändern aufhält, die Grenzen überschreitet, rückwärts und seitwärts blickt und so das vermeintlich Wirkliche hintergeht, hinterfragt, es belauscht. Spione, auch solche der Wahrheit, müssen sich kurz fassen; sie müssen dabei aber berücksichtigen, dass sie zu mehr als einer Halbwahrheit kaum werden vordringen können. Immerhin dürfen sie hoffen: „Aphorismen sind vollkommene Halbwahrheiten“. Und diese perfekten Halbwahrheiten decken einen verborgenen Sinn, Doppel- und Hintersinn auf, sie entlarven Schönfärbereien und Lügen, rücken das spiegelverkehrt Gesehene zurecht, sie klären auf. Und schließlich: Als Grenzgänger erweitern sie das Bewusstsein, stoßen in unbegangenes Gelände vor, regen die Phantasie und das Denken an, gewinnen gelegentlich Neuland und liefern die Widersprüche und Brüche des wirklichen Lebens dem Genuss aus; das reizt nicht selten zum Lachen. (aus dem Nachwort).

 

 

HANS NORBERT JANOWSKI * 1938 in Stettin, Studium der Theologie, Philosophie und Soziologie, Pfarrer und Journalist, von 1973-93 Redakteur/Chefredakteur der Evangelischen Kommentare, Direktor des Gemeinschaftswerks der Ev. Publizistik, Rundfunkbeauftragter des Rates der EKD, zahlreiche journalistische und wissenschaftliche Publikationen. 



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SCHNUPPERTEXTE: 'Fünf Minuten vor zwölf: Warum denn ein Bein ausreißen, wenn doch gleich alles vorbei ist?'; 'ICE: Je schneller die Züge werden, desto später kommen sie an'; 'Der Weisheit Anfang: zu wissen, was du kannst und was nicht'; 'Der Glanz ist der Teint des Verfalls'; 'Besser gut verdrängt als schlecht analysiert'; 'Wir vergiften uns, aber wir leben davon'; 'Naivität ist das schönste Risiko des Alters'; 'Um handeln zu können, musst du dich zum Optimismus zwingen'; 'Wenn Sie wüssten, wie schwierig es ist, einfach zu werden'; 'Die Zeit, die man hat, ist die Zeit, die man sich nimmt'; 'Theorien verändern die Tatsachen'; 'Wenn beide recht haben – was für ein Drama!'; 'Ironie ist eine Form der herzlichen Distanzierung'; 'Wer mit Wut um sein Recht kämpft, hat schon verloren'; 'Der Wind bläst eine Kerze aus, der Sturm entfacht ein Feuer'.

 

ZUM BUCH: Worte und Sätze können einen Doppel- und einen Hintersinn, gleichsam einen Hof haben; sie haben, auch bei großer Genauigkeit, Bedeutungsränder, lassen einen Blick über die Grenzen der Bedeutung zu, ja, sie können – wie wir gescheit oder leidvoll wissen - lügen, phantasieren auch und sogar im Tanz, im Song hymnisch delirieren ...Dies alles macht sich der Aphorismus zunutze, macht aus ihm eine Kunst des Bemerkens. Diese Textform lässt den Glauben an die Wahrheit nicht fahren; aber sie hört auf die Skeptiker und testet die Realitäten, indem sie die Perspektive wechselt, sich an den Rändern aufhält, die Grenzen überschreitet, rückwärts und seitwärts blickt und so das vermeintlich Wirkliche hintergeht, hinterfragt, es belauscht. Spione, auch solche der Wahrheit, müssen sich kurz fassen; sie müssen dabei aber berücksichtigen, dass sie zu mehr als einer Halbwahrheit kaum werden vordringen können. Immerhin dürfen sie hoffen: „Aphorismen sind vollkommene Halbwahrheiten“. Und diese perfekten Halbwahrheiten decken einen verborgenen Sinn, Doppel- und Hintersinn auf, sie entlarven Schönfärbereien und Lügen, rücken das spiegelverkehrt Gesehene zurecht, sie klären auf. Und schließlich: Als Grenzgänger erweitern sie das Bewusstsein, stoßen in unbegangenes Gelände vor, regen die Phantasie und das Denken an, gewinnen gelegentlich Neuland und liefern die Widersprüche und Brüche des wirklichen Lebens dem Genuss aus; das reizt nicht selten zum Lachen. (aus dem Nachwort).

 

 

HANS NORBERT JANOWSKI * 1938 in Stettin, Studium der Theologie, Philosophie und Soziologie, Pfarrer und Journalist, von 1973-93 Redakteur/Chefredakteur der Evangelischen Kommentare, Direktor des Gemeinschaftswerks der Ev. Publizistik, Rundfunkbeauftragter des Rates der EKD, zahlreiche journalistische und wissenschaftliche Publikationen. 




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Kamburg, P./Spicker, F/Wilbert J. (Hrsg.): Wertsetzung – Wertschätzung

Der Aphorismus im Wandel der Werte. Fachbeiträge • Aphorismen • Illustrationen. Dokumentation zum 5. Internationalen Aphoristikertreffen vom 1.-3. November 2012 in Hattingen/Ruhr. Mit Illustrationen von Zygmunt Januszewski. Bochum, 2013, ISBN 978-3-8196-0905-3, gebunden 22,3 x 15,4 cm 108 S. mit 25 s/w Zeichnungen.

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Wertsetzung – Wertschätzung

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Mit der Themensetzung für das 5. Aphoristikertreffen 2012 begaben sich die Veranstalter auf ein gleichermaßen aktuelles wie komplexes Terrain. Von Werteverlust und Wertewandel ist gegenwärtig häufig die Rede. Der Band versammelt die Vorträge des Treffens; sie sind zum Teil für den Druck überarbeitet (und mit Anmerkungen versehen), im Wesentlichen aber in der Vortragsform verblieben. Wie im Vorgängerband können wir auch diesmal einen Anhang beisteuern, der Aspekte beleuchtet, die in der Tagung selbst nicht zur Sprache kommen konnten. Der Würzburger Psychotherapeut Karl-Ernst Bühler hat den praktischen Wert von Aphorismen für seine therapeutische Tätigkeit entdeckt und entwickelt; er gibt hier einen Einblick in diese „Logagogik“. Der Frankfurter Philosoph Martin Seel hat sich in seinem aphoristisch orientierten Band „Theorien“ auch intensiv mit Wertfragen auseinandergesetzt; einen Auszug aus diesem Strang seines Buches, eine ebenso willkommene Ergänzung, findet der Leser hier gleichfalls. 

 

INHALT: Fachbeiträge: Zur Einführung in das 5. Aphoristikertreffen Friedemann Spicker; Werte – gibt’s die? Carl Friedrich Gethmann; Vom Werten und den Werten, Michael Rumpf; Werturteile in Aphorismen Rudolf Kamp; Aphorismen und Tweets, Der Stellenwert des Aphorismus in der Netzgesellschaft, Sarah Curth; Der Aphorismus – Werteträger oder Wertezerstörer? Friedemann Spicker. Eine Auswahl von Aphorismen zum Themenkreis des 5. Aphoristikertreffens; Aphorismen der Tagungsteilnehmer. Anhang: Grundzüge einer logagogischen Aphoristik, Karl-Ernst Bühler; Ethik, Moral, Tugend. Aus dem Band „Theorien“, Martin Seel. 

 

SCHNUPPERAPHORISMEN: 'Weil die nackte Wahrheit sich schämt, traut sie sich so selten über unsere Lippen.' (W.Besser); 'Geld öffnet alle Türen der Welt: bis in Teufels Küche' (E.A. Blume); 'Moral wird behauptet – Unmoral behauptet sich' (H.A. Bruder); 'Das Erlaubte ist schon fast verboten' (A. Eilers); 'Die einzige Lösung ist nie konsensfähig' (T. Grüterich); 'Die Moral ist zum Teufel gegangen, weil sie in der Kirche keinen Platz mehr findet' (Th. Häntsch); 'Mediengesellschaft: Gerüchte sind härter als Fakten' (H. N. Janowski); 'Nur dem Ungeselligen gelingt es, auf Dauer Fettnäpfchen zu vermeiden' (R. Kamp); 'Tierschutz: Humanismus light' (R. Klüting).

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Wertsetzung – Wertschätzung

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Mit der Themensetzung für das 5. Aphoristikertreffen 2012 begaben sich die Veranstalter auf ein gleichermaßen aktuelles wie komplexes Terrain. Von Werteverlust und Wertewandel ist gegenwärtig häufig die Rede. Der Band versammelt die Vorträge des Treffens; sie sind zum Teil für den Druck überarbeitet (und mit Anmerkungen versehen), im Wesentlichen aber in der Vortragsform verblieben. Wie im Vorgängerband können wir auch diesmal einen Anhang beisteuern, der Aspekte beleuchtet, die in der Tagung selbst nicht zur Sprache kommen konnten. Der Würzburger Psychotherapeut Karl-Ernst Bühler hat den praktischen Wert von Aphorismen für seine therapeutische Tätigkeit entdeckt und entwickelt; er gibt hier einen Einblick in diese „Logagogik“. Der Frankfurter Philosoph Martin Seel hat sich in seinem aphoristisch orientierten Band „Theorien“ auch intensiv mit Wertfragen auseinandergesetzt; einen Auszug aus diesem Strang seines Buches, eine ebenso willkommene Ergänzung, findet der Leser hier gleichfalls. 

 

INHALT: Fachbeiträge: Zur Einführung in das 5. Aphoristikertreffen Friedemann Spicker; Werte – gibt’s die? Carl Friedrich Gethmann; Vom Werten und den Werten, Michael Rumpf; Werturteile in Aphorismen Rudolf Kamp; Aphorismen und Tweets, Der Stellenwert des Aphorismus in der Netzgesellschaft, Sarah Curth; Der Aphorismus – Werteträger oder Wertezerstörer? Friedemann Spicker. Eine Auswahl von Aphorismen zum Themenkreis des 5. Aphoristikertreffens; Aphorismen der Tagungsteilnehmer. Anhang: Grundzüge einer logagogischen Aphoristik, Karl-Ernst Bühler; Ethik, Moral, Tugend. Aus dem Band „Theorien“, Martin Seel. 

 

SCHNUPPERAPHORISMEN: 'Weil die nackte Wahrheit sich schämt, traut sie sich so selten über unsere Lippen.' (W.Besser); 'Geld öffnet alle Türen der Welt: bis in Teufels Küche' (E.A. Blume); 'Moral wird behauptet – Unmoral behauptet sich' (H.A. Bruder); 'Das Erlaubte ist schon fast verboten' (A. Eilers); 'Die einzige Lösung ist nie konsensfähig' (T. Grüterich); 'Die Moral ist zum Teufel gegangen, weil sie in der Kirche keinen Platz mehr findet' (Th. Häntsch); 'Mediengesellschaft: Gerüchte sind härter als Fakten' (H. N. Janowski); 'Nur dem Ungeselligen gelingt es, auf Dauer Fettnäpfchen zu vermeiden' (R. Kamp); 'Tierschutz: Humanismus light' (R. Klüting).


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Kamp, Rudolf: SPRÜCHEWIRBEL

APHORISMEN mit CARTOONS von Pol Leurs, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0917-6, kart. 20,5 x 12,5 cm. 75 S. € 9,90

 

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SPRÜCHEWIRBEL

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Rudolf Kamp legt hier mit SPRÜCHEWIRBEL sein erstes Aphorismen-Buch vor.

RUDOLF KAMP wurde 1946 in Düsseldorf geboren und studierte an den Universitäten Bonn und Düsseldorf Philosophie, Germanistik, Linguistik und Pädagogik. Von 1976- 2009 hatte er die Leitung der Volkshochschule in Mosbach/N. inne. Seit seinem Ruhestand wendet er sich verstärkt dem Schreiben von Aphorismen zu. Beim Aphorismen-Wettbewerb 2012 erreichte er den 2.Platz u.a. mit diesen Aphorismen: „Atheisten im Ausnahmezustand: flehen zu Gott um das Ausgleichstor.“ / „Das Janusgesicht der Scham: zuwenig macht dreist, zuviel verklemmt.“ / „Die Kunst des Opportunisten: kaum hört er das Gras wachsen, lobt er schon die Wiese.“. So erschließt sich häufig die satirisch-gesellschaftkritische Sinndimension oder Quintessenz erst auf einem kleinen Um- oder Nebenweg. Und genau dieser Überraschungeffekt macht viele seiner Aphorismen so lesenswert, wie folgende Beispiele zeigen: „Der lästigen Zecke einen schönen Käfig bauen: repressive Toleranz.“ / „Das Dilemma der Ausdauer steckt in guten Vorsätzen, aber auch in Durchhalteparolen.“ / .“Unerhört, wie sie ihr Ziel erreichen: die Leisetreter.“ Die Cartoons des renommierten und vielfach ausgezeichneten Luxemburger Zeichners Pol Leurs verstärken zusätzlich das Lesevergnügen, insbesondere wenn die Zeichnungen mit einem trefflichen aphoristischen Kommentar korrespondieren - wie etwa auf der S. 68, wo es zum Titelbild heißt: „Auf der Habenseite lässt sich das Dasein zweifelsfreier aussitzen.“ Gleichermaßen zielsicher ist auch der Aphorismus zum drastischen Sportcartoon auf S. 33: „Bis in die letzten Fasern am Sieg hängen: im Extrem ein Hang zur Selbstaufgabe.“

 

POL LEURS wurde 1947 in Luxemburg-Stadt geboren. Die Arbeiten des Autodidakten wurden zwischen 1975 und 1983 regelmäßig in den Zeitschriften „Revue“, „Forum“ und „Ons Stad“ veröffentlicht. Seit 1976 beteiligt sich an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und ist inzwischen Gewinner von 62 nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen.

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Rudolf Kamp legt hier mit SPRÜCHEWIRBEL sein erstes Aphorismen-Buch vor.

RUDOLF KAMP wurde 1946 in Düsseldorf geboren und studierte an den Universitäten Bonn und Düsseldorf Philosophie, Germanistik, Linguistik und Pädagogik. Von 1976- 2009 hatte er die Leitung der Volkshochschule in Mosbach/N. inne. Seit seinem Ruhestand wendet er sich verstärkt dem Schreiben von Aphorismen zu. Beim Aphorismen-Wettbewerb 2012 erreichte er den 2.Platz u.a. mit diesen Aphorismen: „Atheisten im Ausnahmezustand: flehen zu Gott um das Ausgleichstor.“ / „Das Janusgesicht der Scham: zuwenig macht dreist, zuviel verklemmt.“ / „Die Kunst des Opportunisten: kaum hört er das Gras wachsen, lobt er schon die Wiese.“. So erschließt sich häufig die satirisch-gesellschaftkritische Sinndimension oder Quintessenz erst auf einem kleinen Um- oder Nebenweg. Und genau dieser Überraschungeffekt macht viele seiner Aphorismen so lesenswert, wie folgende Beispiele zeigen: „Der lästigen Zecke einen schönen Käfig bauen: repressive Toleranz.“ / „Das Dilemma der Ausdauer steckt in guten Vorsätzen, aber auch in Durchhalteparolen.“ / .“Unerhört, wie sie ihr Ziel erreichen: die Leisetreter.“ Die Cartoons des renommierten und vielfach ausgezeichneten Luxemburger Zeichners Pol Leurs verstärken zusätzlich das Lesevergnügen, insbesondere wenn die Zeichnungen mit einem trefflichen aphoristischen Kommentar korrespondieren - wie etwa auf der S. 68, wo es zum Titelbild heißt: „Auf der Habenseite lässt sich das Dasein zweifelsfreier aussitzen.“ Gleichermaßen zielsicher ist auch der Aphorismus zum drastischen Sportcartoon auf S. 33: „Bis in die letzten Fasern am Sieg hängen: im Extrem ein Hang zur Selbstaufgabe.“

 

POL LEURS wurde 1947 in Luxemburg-Stadt geboren. Die Arbeiten des Autodidakten wurden zwischen 1975 und 1983 regelmäßig in den Zeitschriften „Revue“, „Forum“ und „Ons Stad“ veröffentlicht. Seit 1976 beteiligt sich an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und ist inzwischen Gewinner von 62 nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen.


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Linvers, Edith: Im Fallen fliegen lernen

Aphorismen, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0886-5, kart. 15 x 10,5 cm. 84 S., 7 farbige Zeichnungen von Manuela Dietrich. € 8,90

 

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Im Fallen fliegen lernen

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Edith Linvers geb. 1940 in Ostpreußen, lebt seit 1952 in Recklinghausen und war Verwaltungsangestellte im Kulturamt der Stadt, seit 1998 freie Schriftstellerin. Sie schreibt Lyrik und Kurzgeschichten, die bevorzugte Form ist der Aphorismus. Sie wurde u.a.mit dem Alfred Müller- Felsenburg Preis für "Aufrechte Literatur" ausgezeichnet.
Schnuppertexte:
'Im Herbst des Lebens kein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen, das ist Glück'; 'Du kannst den Frühling nicht wiederholen, aber auf den Herbst hoffen'; 'In die Jahre gekommen, ist das Glück nicht mehr so biegsam, jedoch trainierter'; 'Was ich mir vorgemacht habe, liegt hinter mir'; 'Am Abgrund entscheidet das Schicksal, wer hinter dir steht'; 'Vieles könnte dich glücklich machen. Glücklich sein kannst du nur selbst'; 'Beim Aufrechtgehen rutschen die Sorgen den Buckel hinunter'; 'Der größte Sieg ist, im Kampf mit sich selbst zu gewinnen'; 'Wenn dich die Füße nicht mehr tragen, nimm dein Leben in die Hände'.



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Edith Linvers geb. 1940 in Ostpreußen, lebt seit 1952 in Recklinghausen und war Verwaltungsangestellte im Kulturamt der Stadt, seit 1998 freie Schriftstellerin. Sie schreibt Lyrik und Kurzgeschichten, die bevorzugte Form ist der Aphorismus. Sie wurde u.a.mit dem Alfred Müller- Felsenburg Preis für "Aufrechte Literatur" ausgezeichnet.
Schnuppertexte:
'Im Herbst des Lebens kein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen, das ist Glück'; 'Du kannst den Frühling nicht wiederholen, aber auf den Herbst hoffen'; 'In die Jahre gekommen, ist das Glück nicht mehr so biegsam, jedoch trainierter'; 'Was ich mir vorgemacht habe, liegt hinter mir'; 'Am Abgrund entscheidet das Schicksal, wer hinter dir steht'; 'Vieles könnte dich glücklich machen. Glücklich sein kannst du nur selbst'; 'Beim Aufrechtgehen rutschen die Sorgen den Buckel hinunter'; 'Der größte Sieg ist, im Kampf mit sich selbst zu gewinnen'; 'Wenn dich die Füße nicht mehr tragen, nimm dein Leben in die Hände'.




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Rosenkranz, Hermann: DER SARKAST und der Regenbogen.

Nachtrag aus Lakonia, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0880-3, kart 18,5 x 12 cm. 74 S.€ 9,90

 

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DER SARKAST und der Regenbogen

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„Da gibt es welche, die schreiben Zigtausende von Aphorismen. Ich schreibe gleich Best of…“
Hermann Rosenkranz, geboren 1932, vierzig Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. Bereits bei uns erschienen: 2010 „Keine Zeile ohne meinen Anwalt“ Sprüche, nichts als Sprüche, Brockmeyer Verlag, Bochum 2011 „Die Lakonik des Mondes“, lauter nutzlose Notate, Brockmeyer Verlag, Bochum.
Schnuppertexte:  'Ich schreibe für den mündigen Leser – der Rest mag durch Cornwall pilchern'; Halbheiten mag ich ganz – oder gar nicht'; 'Wenn ich etwas wirklich ernst meine, lasse ich es kursiv setzen. Sie werden nichts finden'; 'Die Suche nach der verlorenen Zeit solltest du in deiner Stammkneipe beginnen'; 'Multitasking der Deutschen: den Frieden lieben und die Panzer liefern'.





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DER SARKAST und der Regenbogen

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„Da gibt es welche, die schreiben Zigtausende von Aphorismen. Ich schreibe gleich Best of…“
Hermann Rosenkranz, geboren 1932, vierzig Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. Bereits bei uns erschienen: 2010 „Keine Zeile ohne meinen Anwalt“ Sprüche, nichts als Sprüche, Brockmeyer Verlag, Bochum 2011 „Die Lakonik des Mondes“, lauter nutzlose Notate, Brockmeyer Verlag, Bochum.
Schnuppertexte:  'Ich schreibe für den mündigen Leser – der Rest mag durch Cornwall pilchern'; Halbheiten mag ich ganz – oder gar nicht'; 'Wenn ich etwas wirklich ernst meine, lasse ich es kursiv setzen. Sie werden nichts finden'; 'Die Suche nach der verlorenen Zeit solltest du in deiner Stammkneipe beginnen'; 'Multitasking der Deutschen: den Frieden lieben und die Panzer liefern'.






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Spicker, Friedemann: Minimaloffensiv.

Aufzeichnungen 1986-2011. Unter Mitarbeit von Angelika Spicker-Wendt, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0911-4, 280 S. kart. 21,5 x 14,8 cm. € 14,90

 

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Minimaloffensiv

Seoul 1986: Nach der bloßen Erwähnung des Wortes „Demonstrativpronomen“ (ziemlich naiv, unpolitisch, fach-engstirnig) ist an Grammatik nicht mehr zu denken; politische Fragen überhäufen mich (Ansatzpunkt natürlich, ich Ignorant: demonstrieren!) Köln, 2011: Das Kognitive, aber das Animalische. Das Vermuten, aber das Wittern. Zwischen 1986 und 2011 spannen sich die Tagebuchaufzeichnungen, aus denen der Verfasser, vielfach ausgewiesener Aphorismusforscher, der aber von Anfang an „ganz beiderseits“ war, hier eine Auswahl vorlegt. Er hat diese Jahre außer in Deutschland in Südkorea und den Niederlanden sowie auf zahlreichen längeren Reisen verbracht. New York 1989: To the limit and one step beyond. Abgrund-Rhetorik. Everybody loves the winner. Der ungeliebte Blechbüchsensammler, meine New Yorker Leitfigur. Die Aufzeichnungen changieren zwischen Aphorismus, Kürzestgeschichte, Sprachspiel und (interkultureller) Reflexion sowie Sprach- und Gesellschaftskritik aus dem Geist der Moralistik. 1996: Die elitären Genießer mit Sozialkondom als das Schlimmste verhüten. 2001: Eine Weltmacht tritt eben auf der ganzen Welt zur Selbstverteidigung an. Sie sind durch den Willen zur punktuellen Kürze zusammengehalten und laden zum flanierenden Lesen ein. Es ist nicht mehr zu fassen. Auch nicht kürzer. Bin ich mir schon nahegekommen? Möchte ich das?

 

FRIEDEMANN SPICKER: geb. 1946, freier wissenschaftlicher Schriftsteller. Promotion Köln 1973. Tätigkeiten in Schule und Hochschule im In- und Ausland. Lebt nach vielen Jahren Auslandstätigkeit in Königswinter und Köln. Buch- und Aufsatzpublikationen überwiegend zum Aphorismus vom 18. - 20. Jh. (u. a. Der Aphorismus. Begriff und Gattung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1912, 1997; Der deutsche Aphorismus im 20. Jahrhundert. Spiel, Bild, Erkenntnis, 2004; Kurze Geschichte des deutschen Aphorismus, 2007; Aufsätze u. a. zu Goethe, Lichtenberg, Jean Paul, Moser, Benjamin, Lec, Benyoëtz, Günther, Kessel. Herausgeber (u. a.): Aphorismen der Weltliteratur, 2. Auflage 2009; Deutsche Aphorismen, 2012). Mitorganisator der Aphoristikertreffen in Hattingen und Leiter des Deutschen Aphorismus-Archivs (www.dapha.de) seit 2005. 

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Seoul 1986: Nach der bloßen Erwähnung des Wortes „Demonstrativpronomen“ (ziemlich naiv, unpolitisch, fach-engstirnig) ist an Grammatik nicht mehr zu denken; politische Fragen überhäufen mich (Ansatzpunkt natürlich, ich Ignorant: demonstrieren!) Köln, 2011: Das Kognitive, aber das Animalische. Das Vermuten, aber das Wittern. Zwischen 1986 und 2011 spannen sich die Tagebuchaufzeichnungen, aus denen der Verfasser, vielfach ausgewiesener Aphorismusforscher, der aber von Anfang an „ganz beiderseits“ war, hier eine Auswahl vorlegt. Er hat diese Jahre außer in Deutschland in Südkorea und den Niederlanden sowie auf zahlreichen längeren Reisen verbracht. New York 1989: To the limit and one step beyond. Abgrund-Rhetorik. Everybody loves the winner. Der ungeliebte Blechbüchsensammler, meine New Yorker Leitfigur. Die Aufzeichnungen changieren zwischen Aphorismus, Kürzestgeschichte, Sprachspiel und (interkultureller) Reflexion sowie Sprach- und Gesellschaftskritik aus dem Geist der Moralistik. 1996: Die elitären Genießer mit Sozialkondom als das Schlimmste verhüten. 2001: Eine Weltmacht tritt eben auf der ganzen Welt zur Selbstverteidigung an. Sie sind durch den Willen zur punktuellen Kürze zusammengehalten und laden zum flanierenden Lesen ein. Es ist nicht mehr zu fassen. Auch nicht kürzer. Bin ich mir schon nahegekommen? Möchte ich das?

 

FRIEDEMANN SPICKER: geb. 1946, freier wissenschaftlicher Schriftsteller. Promotion Köln 1973. Tätigkeiten in Schule und Hochschule im In- und Ausland. Lebt nach vielen Jahren Auslandstätigkeit in Königswinter und Köln. Buch- und Aufsatzpublikationen überwiegend zum Aphorismus vom 18. - 20. Jh. (u. a. Der Aphorismus. Begriff und Gattung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1912, 1997; Der deutsche Aphorismus im 20. Jahrhundert. Spiel, Bild, Erkenntnis, 2004; Kurze Geschichte des deutschen Aphorismus, 2007; Aufsätze u. a. zu Goethe, Lichtenberg, Jean Paul, Moser, Benjamin, Lec, Benyoëtz, Günther, Kessel. Herausgeber (u. a.): Aphorismen der Weltliteratur, 2. Auflage 2009; Deutsche Aphorismen, 2012). Mitorganisator der Aphoristikertreffen in Hattingen und Leiter des Deutschen Aphorismus-Archivs (www.dapha.de) seit 2005. 


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Uhlenbruck, Gerhard: Gedankensplitter ohne Kopfzerbrechen.

Satzweise versetzte Sichtweisen, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0874-2 kart. 21 x 14, 5 cm. 80 S. € 9,90

 

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Gedankensplitter

Dieses Buch ist bereits der vierte Aphorismenband von Prof Dr. med. Uhlenbruck in unserem Hause, dem Nestor der deutschen Aphoristiker und einem der kreativsten Köpfe mit bisher bereits über 30 Aphorismen Bänden. Wie von ihm gewohnt ist auch diese Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen! Der Wortwitz beherrscht sein Werk“, urteilt der Aphorismenforscher F. Spicker. Man muss sich dem Wortspieltrieb und –treiben dieses Autors aussetzen, den der prinzipielle medizinische Blick auf die Welt und die Menschen unverwechselbar macht

 

Gerhard Uhlenbruck * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie. Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt über 30 eigene Aphorismenbände. 



Aus dem Vorwort: "Sprüche oder Aphorismen schreiben, so sollte man meinen, ist entweder etwas für Menschen, die viel freie Zeit haben, um sich solche Gedanken machen zu können, oder aber für Menschen, die wenig Zeit haben, und deshalb ihre Gedanken kurz und präzise ausdrücken müssen....stellen aphoristische Sprüche die kürzeste und schnellste Form der Information dar, die eine Erkenntnis vermitteln kann, und zwar sofort. „Mentalokine“ könnte man sie in Analogie zu den Interleukinen nennen.... Aphorismen versuchen das auf prägnante, witzige und geistreiche Weise, denn wenn man schon klein ist, muss man entsprechend auf sich aufmerksam machen! Dabei gelten auch die Gesetze einer Infektion: Was nicht haftet, wirkt auch nicht! Denn Rezeptoren sind wie innere Ohren, aber höchst individuell. Im Übrigen möchte ich ... mit Chargaff, dem berühmten DNA-Forscher, schließen:“Aphorismen sind, was übrig bleibt, wenn alles Wichtige nicht gesagt wird.“ Ich hoffe, dass trotz dieser humorvollen Bemerkung für den Leser genug an Wichtigem übrig bleibt und hängen bleibt." (G. Uhlenbruck)

 

 

Schnuppertexte: Ich bringe Gedankliches zu Papier, um es zur Sprache zu bringen und damit ich auf diese Weise zu Wort komme, ohne dass es mir abgeschnitten wird'; 'Beim Lesen denkt man die Gedanken eines anderen nach: Manchmal macht das nachdenklich'; 'Am besten kann man Dinge verschweigen, indem man das Thema wechselt'; 'Aus meinen Fehlern bin ich zwar nicht schlau, aber klug geworden'; 'Es gibt Menschen, die nur bei Fieber menschliche Wärme entwickeln'; 'Die Zeit, die ein Arzt sich für seine Patienten nimmt, ist unbezahlbar: Leider haben das die Krankenkassen wörtlich genommen'. 



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Gerhard Uhlenbruck * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie. Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt über 30 eigene Aphorismenbände. 



Aus dem Vorwort: "Sprüche oder Aphorismen schreiben, so sollte man meinen, ist entweder etwas für Menschen, die viel freie Zeit haben, um sich solche Gedanken machen zu können, oder aber für Menschen, die wenig Zeit haben, und deshalb ihre Gedanken kurz und präzise ausdrücken müssen....stellen aphoristische Sprüche die kürzeste und schnellste Form der Information dar, die eine Erkenntnis vermitteln kann, und zwar sofort. „Mentalokine“ könnte man sie in Analogie zu den Interleukinen nennen.... Aphorismen versuchen das auf prägnante, witzige und geistreiche Weise, denn wenn man schon klein ist, muss man entsprechend auf sich aufmerksam machen! Dabei gelten auch die Gesetze einer Infektion: Was nicht haftet, wirkt auch nicht! Denn Rezeptoren sind wie innere Ohren, aber höchst individuell. Im Übrigen möchte ich ... mit Chargaff, dem berühmten DNA-Forscher, schließen:“Aphorismen sind, was übrig bleibt, wenn alles Wichtige nicht gesagt wird.“ Ich hoffe, dass trotz dieser humorvollen Bemerkung für den Leser genug an Wichtigem übrig bleibt und hängen bleibt." (G. Uhlenbruck)

 

 

Schnuppertexte: Ich bringe Gedankliches zu Papier, um es zur Sprache zu bringen und damit ich auf diese Weise zu Wort komme, ohne dass es mir abgeschnitten wird'; 'Beim Lesen denkt man die Gedanken eines anderen nach: Manchmal macht das nachdenklich'; 'Am besten kann man Dinge verschweigen, indem man das Thema wechselt'; 'Aus meinen Fehlern bin ich zwar nicht schlau, aber klug geworden'; 'Es gibt Menschen, die nur bei Fieber menschliche Wärme entwickeln'; 'Die Zeit, die ein Arzt sich für seine Patienten nimmt, ist unbezahlbar: Leider haben das die Krankenkassen wörtlich genommen'. 




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Weber, Christian, Uri: Gedanken angeln am Strom der Zeit

Neue Aphorismen, Bilder und Grafiken, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0901-5, kart. 21 x 14,5 cm. 64 S. mit 24 teils farbigen Zeichnungen des Autors.€ 9,90

 

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Gedanken angeln am Strom der Zeit

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Schnuppertexte:

'Man würde sich manchen Traum erfüllen, wenn man nicht Angst vor dem Erwachen hätte'; 'Viele gute Ideen scheitern an Vorgesetzten, denen sie nicht eingefallen sind'; 'In der Politik muss alles wie Strategie aussehen – vor allem die Ratlosigkeit'; 'Einmal zur Wahrheit stehen ist mutig, mehrmals tapfer – immer rücksichtslos'.

 

Zum Buch:

"Zur Witzfraktion gehört dieser Aphoristiker nicht, hier werden keine Pointen gezündet, hier werden sehr ernsthafte Ideen aphoristisch formuliert. Die biographischen Angaben, die Weber offenbart, sind schmal, aber wenn man liest, dass er Theologie in Leipzig und Jena studiert hat, dann ahnen die Älteren (West) noch, was das bedeutete, die Älteren (Ost) werden es noch wissen, und den Jüngeren in Ostwest muss man es unbedingt erläutern. Weber ist nicht der Typ, der sich nach der Wende – gefragt und ungefragt – mit einer Heldenvita geschmückt hätte, aber dass eine solche mehr als berufliche Entscheidung ein Leben bedeutete, das sich dem SED-Regime widersetzte, ist deutlich genug. Weber hat neben seiner künstlerischen Arbeit lange Jahre im kirchlichen Dienst gearbeitet. Ist es nötig daran zu erinnern, dass das Regime von niemandem mehr unterminiert worden ist als von protestantischen Theologenkreisen? Der vorliegende Band... bietet dem Leser eine Auswahl aus Webers in über zehn Jahren gewachsenem literarischen Schaffen, das in zwölf Gruppen vorgestellt wird. In diesem Ausschnitt lassen sich Inhalte und Formen von Webers Arbeit exemplarisch besonders gut erkennen. Weber erhebt „Befunde“, die Menschenkenntnis aus Selbstkenntnis generieren. Sie bewegen sich damit auf den Wegen der klassischen Moralistik, ob sie die Wahrheitssuche relativieren, die an den Schranken der Überzeugung scheitert, ob sie Ideale oder Gewohnheiten reflektieren: „Die Gewohnheit ist doch immer noch einer der sichersten Orte.“ Dabei offenbart sich schon hier ein skeptisch-“modernes“, erfahrungsgesättigtes Menschenbild: „Wer nicht zerbrochen ist, ist verklebt.“ Aus diesem Fundus heraus analysiert er unsere „Befindlichkeiten“. Deutlich zeigt sich dabei, dass eine aphoristische 'Analyse' von der Sprache auszugehen hat. Erkenntnisleistung und Sprachvermögen müssen aufs engste zusammenkommen. Das bedeutet auch, dass die Grenzen der Konvention gedehnt oder gesprengt werden und Innovationen verschiedenster Art dazu beitragen, die Kluft zwischen Gedanke und Wort, über die er als sein „eigen Ding“ selbst intensiv nachgedacht hat, 'zuzusprechen'. Er weiß, dass man besser sieht und es als solches besser zeigt, wenn man besser formuliert. Das geschieht unangestrengt und wie selbstverständlich in den Formen, die die Gattung bereitstellt: in Bild und Vergleich, wenn sich jemand „am Sinn des Lebens einen Bruch hebt“, im Neologismus („niederlächeln“), in der geglückten Abwandlung eines Phraseologismus („Sand in die Augen feiern“)... Es lohnt sich in hohem Maße... den Künstler und Aphoristiker Christian Weber kennenzulernen. Die vorliegende schmale Auswahl lädt dazu ein: auf aphoristische Weise, nachdenklich-skeptisch, jeweils knapp und pointiert und auf den stillen Dialog mit dem Leser ausgerichtet." (Aus dem Nachwort von F. Spicker).

 

Biographisches:

1943 in Dresden geboren. 1964 bis 1972 Studium der Theologie und Klinischen Psychologie; 1973 bis 1984 Aufbau und Leitung einer Einrichtung der Diakonie; 1984 bis 1990 Redaktionsarbeit im kirchlichen Dienst und freischaffender Autor, Veröffentlichung von Aphorismen, Gedichten und Kurzgeschichten in verschiedenen Verlagen im In-und Ausland. 1989 Buch „Alltag in der DDR“; 1990 Buch “Alltag einer friedlichen Revolution“(Eindrücke aus Radebeul und Dresden. 1990 Beginn des Malens von Lackbildern und Collagen in enger Verbindung zu Aphorismen unter dem Namen Uri, 2003 Druck von Kaltnadelradierungen im Atelier des Malers Gunter Herrmann. 1999 bis 2011 Herausgabe der Broschüren „URI Aphorismen und Bilder I bis VII“, viele Ausstellungen von Bildern und Grafik in Dresden und Umgebung. 



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Gedanken angeln am Strom der Zeit

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Schnuppertexte:

'Man würde sich manchen Traum erfüllen, wenn man nicht Angst vor dem Erwachen hätte'; 'Viele gute Ideen scheitern an Vorgesetzten, denen sie nicht eingefallen sind'; 'In der Politik muss alles wie Strategie aussehen – vor allem die Ratlosigkeit'; 'Einmal zur Wahrheit stehen ist mutig, mehrmals tapfer – immer rücksichtslos'.

 

Zum Buch:

"Zur Witzfraktion gehört dieser Aphoristiker nicht, hier werden keine Pointen gezündet, hier werden sehr ernsthafte Ideen aphoristisch formuliert. Die biographischen Angaben, die Weber offenbart, sind schmal, aber wenn man liest, dass er Theologie in Leipzig und Jena studiert hat, dann ahnen die Älteren (West) noch, was das bedeutete, die Älteren (Ost) werden es noch wissen, und den Jüngeren in Ostwest muss man es unbedingt erläutern. Weber ist nicht der Typ, der sich nach der Wende – gefragt und ungefragt – mit einer Heldenvita geschmückt hätte, aber dass eine solche mehr als berufliche Entscheidung ein Leben bedeutete, das sich dem SED-Regime widersetzte, ist deutlich genug. Weber hat neben seiner künstlerischen Arbeit lange Jahre im kirchlichen Dienst gearbeitet. Ist es nötig daran zu erinnern, dass das Regime von niemandem mehr unterminiert worden ist als von protestantischen Theologenkreisen? Der vorliegende Band... bietet dem Leser eine Auswahl aus Webers in über zehn Jahren gewachsenem literarischen Schaffen, das in zwölf Gruppen vorgestellt wird. In diesem Ausschnitt lassen sich Inhalte und Formen von Webers Arbeit exemplarisch besonders gut erkennen. Weber erhebt „Befunde“, die Menschenkenntnis aus Selbstkenntnis generieren. Sie bewegen sich damit auf den Wegen der klassischen Moralistik, ob sie die Wahrheitssuche relativieren, die an den Schranken der Überzeugung scheitert, ob sie Ideale oder Gewohnheiten reflektieren: „Die Gewohnheit ist doch immer noch einer der sichersten Orte.“ Dabei offenbart sich schon hier ein skeptisch-“modernes“, erfahrungsgesättigtes Menschenbild: „Wer nicht zerbrochen ist, ist verklebt.“ Aus diesem Fundus heraus analysiert er unsere „Befindlichkeiten“. Deutlich zeigt sich dabei, dass eine aphoristische 'Analyse' von der Sprache auszugehen hat. Erkenntnisleistung und Sprachvermögen müssen aufs engste zusammenkommen. Das bedeutet auch, dass die Grenzen der Konvention gedehnt oder gesprengt werden und Innovationen verschiedenster Art dazu beitragen, die Kluft zwischen Gedanke und Wort, über die er als sein „eigen Ding“ selbst intensiv nachgedacht hat, 'zuzusprechen'. Er weiß, dass man besser sieht und es als solches besser zeigt, wenn man besser formuliert. Das geschieht unangestrengt und wie selbstverständlich in den Formen, die die Gattung bereitstellt: in Bild und Vergleich, wenn sich jemand „am Sinn des Lebens einen Bruch hebt“, im Neologismus („niederlächeln“), in der geglückten Abwandlung eines Phraseologismus („Sand in die Augen feiern“)... Es lohnt sich in hohem Maße... den Künstler und Aphoristiker Christian Weber kennenzulernen. Die vorliegende schmale Auswahl lädt dazu ein: auf aphoristische Weise, nachdenklich-skeptisch, jeweils knapp und pointiert und auf den stillen Dialog mit dem Leser ausgerichtet." (Aus dem Nachwort von F. Spicker).

 

Biographisches:

1943 in Dresden geboren. 1964 bis 1972 Studium der Theologie und Klinischen Psychologie; 1973 bis 1984 Aufbau und Leitung einer Einrichtung der Diakonie; 1984 bis 1990 Redaktionsarbeit im kirchlichen Dienst und freischaffender Autor, Veröffentlichung von Aphorismen, Gedichten und Kurzgeschichten in verschiedenen Verlagen im In-und Ausland. 1989 Buch „Alltag in der DDR“; 1990 Buch “Alltag einer friedlichen Revolution“(Eindrücke aus Radebeul und Dresden. 1990 Beginn des Malens von Lackbildern und Collagen in enger Verbindung zu Aphorismen unter dem Namen Uri, 2003 Druck von Kaltnadelradierungen im Atelier des Malers Gunter Herrmann. 1999 bis 2011 Herausgabe der Broschüren „URI Aphorismen und Bilder I bis VII“, viele Ausstellungen von Bildern und Grafik in Dresden und Umgebung. 




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