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Aphorismus

Seit einigen Jahren haben wir uns immer stärker auf aphoristische Literatur spezialisiert und bauen dieses Programmsegment ständig aus. Der Aphorismus gilt als besonders kurze bis auf Satz und Einzelwort verknappte literarische Prosaform, die oft rhetorisch oder metaphorisch daherkommt und in besonderem Maße auf die kritische Weiterarbeit des Lesers setzt. "Aphorismen sind darauf aus, Gedanken auf die Sprünge zu helfen" (Hugo Ernst Käufer)

 

Aphorismus II

 

Aphorismus III

 

Im folgenden möchten wir Ihnen (die Titel sind nach Autorenalphabet sortiert) Geschmack auf unsere aphoristischen Bücher machen

 

Hier unser aktualisierter blätterbarer Aphorismenkatalog Stand Juni 2014

 

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Besser, Wilfried: Über kurz oder lang

Neue Aphorismen und andere Ungereimtheiten, Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0774-5, kart. 104 S. 18,5 x 11,5 cm € 9,90

 

 

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Besser, Wilfried: Über kurz oder lang

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Zum Buch:

„Vergebens ist die Flucht vor der Realität. Über kurz oder lang holt das Leben uns ein.“ heißt der Aphorismus, dem Wilfried Besser den Titel für sein neues Buch entnommen hat. Und in der Tat, die Realität des Alltags in all ihren Facetten liefert den Rohstoff, aus dem der Recklinghäuser Autor seine Texte bastelt. Texte, die erheitern oder nachdenklich stimmen, die dem Leser Zustimmung entlocken oder seinen Widerspruch wecken. Hauptsache sie lassen ihn nicht gleichgültig. Auf 104 Seiten finden sich neben den mehr als 200 neuen auch eine Handvoll bekannter Aphorismen aus seinen früheren Büchern sowie einige dazu passende Gedichte, zu Themen, die keinem von uns fremd sind.

 

Wilfried Besser: Jahrgang 1951, schreibt seit seiner Jugend Lyrik, Satire und Kurzgeschichten. Vor 15 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Aphorismus. Er begann Texte zu veröffentlichen und aktiv an Lesungen teilzunehmen. 2000 erschien sein erster Aphorismenband „Was ist schon die Realität gegen die Wirklichkeit?“. Es folgten „Bis hierher und noch weiter“ (2002) sowie „Vom Dasein und Hiersein“ (2005). 2003 wurde er mit der Vestischen Literatureule ausgezeichnet; 2010 gewann er den „Zweiklang-Wettbewerb“ von Deichradio Schwanenwede. Seine Texte wurden auf CDs, in Anthologien und Kalendern, auf Postkarten, in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Der gebürtige Hildesheimer ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt seit 1984 in Recklinghausen, wo er in der Marketingabteilung einer Sparkasse arbeitet.

 

Schnuppertexte:

 

"Humor sollte er haben, stand in ihrer Kontaktanzeige. Der war auch nötig, um sie zu ertragen."

 

"Manche lernen nichts dazu, nicht einmal aus ihren Fehlern. Dabei begehen sie genug."

 

"Für den Teufel ist die Hölle der Himmel."

 

"Leichter Schlaf macht schwere Träume."

 

"Wer seine Ansprüche ständig nach oben schraubt, genügt ihnen bald selbst nicht mehr."

 

"Gekaufte Freunde sind aufrichtig wie Falschgeld."

 

"Worte wie Waffen ergeben ausgezeichnete SprengSätze."

 

"Ab einem gewissen Alter passen HAPPY und BIRTHDAY nicht mehr so recht zusammen."

 

"Er wünschte ihr die Pest an den Hals, sie ihm alles Pech dieser We

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Besser, Wilfried: Über kurz oder lang

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„Vergebens ist die Flucht vor der Realität. Über kurz oder lang holt das Leben uns ein.“ heißt der Aphorismus, dem Wilfried Besser den Titel für sein neues Buch entnommen hat. Und in der Tat, die Realität des Alltags in all ihren Facetten liefert den Rohstoff, aus dem der Recklinghäuser Autor seine Texte bastelt. Texte, die erheitern oder nachdenklich stimmen, die dem Leser Zustimmung entlocken oder seinen Widerspruch wecken. Hauptsache sie lassen ihn nicht gleichgültig. Auf 104 Seiten finden sich neben den mehr als 200 neuen auch eine Handvoll bekannter Aphorismen aus seinen früheren Büchern sowie einige dazu passende Gedichte, zu Themen, die keinem von uns fremd sind.

 

Wilfried Besser: Jahrgang 1951, schreibt seit seiner Jugend Lyrik, Satire und Kurzgeschichten. Vor 15 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Aphorismus. Er begann Texte zu veröffentlichen und aktiv an Lesungen teilzunehmen. 2000 erschien sein erster Aphorismenband „Was ist schon die Realität gegen die Wirklichkeit?“. Es folgten „Bis hierher und noch weiter“ (2002) sowie „Vom Dasein und Hiersein“ (2005). 2003 wurde er mit der Vestischen Literatureule ausgezeichnet; 2010 gewann er den „Zweiklang-Wettbewerb“ von Deichradio Schwanenwede. Seine Texte wurden auf CDs, in Anthologien und Kalendern, auf Postkarten, in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Der gebürtige Hildesheimer ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt seit 1984 in Recklinghausen, wo er in der Marketingabteilung einer Sparkasse arbeitet.

 

Schnuppertexte:

 

"Humor sollte er haben, stand in ihrer Kontaktanzeige. Der war auch nötig, um sie zu ertragen."

 

"Manche lernen nichts dazu, nicht einmal aus ihren Fehlern. Dabei begehen sie genug."

 

"Für den Teufel ist die Hölle der Himmel."

 

"Leichter Schlaf macht schwere Träume."

 

"Wer seine Ansprüche ständig nach oben schraubt, genügt ihnen bald selbst nicht mehr."

 

"Gekaufte Freunde sind aufrichtig wie Falschgeld."

 

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Bongardt , Michael (Hrsg.): Humor – Leichtsinn der Schwermut, Zugänge zum Werk von Elazar Benyoëtz.

Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0745-5, kart. 176 S.  € 19,90

 

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Humor - Leichtsinn der Schwermut,

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Die Aphorismen von Elazar Benyoëtz enden meist ohne Punkt. Der Gedanke soll nicht gestoppt werden, sondern die in Bewegung bringen, die ihn lesen. An ihnen ist es, ihn aufzunehmen, zu entfalten, weiterzuführen – wohin auch immer. In diesem Band stehen sie nebeneinander: Texte des vielfach ausgezeichneten Dichters und Texte derer, die sich von der Lektüre anstoßen ließen. So entsteht ein Geflecht von Worten, Verweisen, Gedanken. Es wird durchzogen von Fäden des Humors, dem sie alle auf der Spur sind; dem jeder begegnet, der sich Elazar Benyoëtz, diesem „Rabbi der deutschen Sprache“ (R. Menasse), nähert

 

Das deutschsprachige Werk des israelischen Dichters Elazar Benyoëtz hat sein Gewicht. Die Aphorismen und Prosatexte ringen mit der Frage, wie den Menschen ein menschliches Leben möglich wird, das für den jüdischen Autor immer ein Leben vor Gott ist. So kann es nicht wundern, dass auch Schwermut immer wieder Platz hat in diesem umfangreichen Werk. Doch der Dichter kennt und beherrscht auch den „Leichtsinn“ – die Fähigkeit, mit Humor leichten Sinnes das Gewichtige zu sagen. Sein Sprachwitz, die hintergründige Vieldeutigkeit seiner Worte, die leichtgenommene Melancholie verraten den Schüler Kohelets. Dieser Band enthält sehr verschiedene Annäherungen an die Dichtung von Elazar Benyoëtz: autobiographische, wissenschaftliche oder als Laudationes dem Autor zugedachte Texte. René Dausner, Hans-Martin Gauger und Robert Menasse zählen zu den Autoren. Viele der Beiträge entstanden im Umfeld der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag des Dichters im Jahr 2007. Weitere Stimmen kommen hinzu – alle gemeinsam sind sie dem Humor im Werk von Elazar Benyoëtz auf der Spur, ohne dass auch nur zwei von ihnen gleiche Wege gingen. Bereichert wird diese Vielstimmigkeit durch die Texte zweier Lesungen, mit denen Elazar Benyoëtz selbst seine Zuhörerinnen und Zuhörer in sein Werk führte.

 

Aus dem Inhalt: Elazar Benyoëtz, Ein neues Gehör aus altem Sprachgut; Michael Bongardt, Vom Gewicht des Leichten. Anmerkungen zur Verwandtschaft von Glaube und Humor;  René Dausner, Jenseits des Ironischen. Elazar Benyoëtz im Kontext jüdischen Denkens;  Erich Garhammer, „Meine deutsche Dichtung platzt aus allen Nöten“ – Elazar Benyoëtz und die deutsche Sprache;  Hans-Martin Gauger, Laudatio auf Elazar Benyoëtz;  Robert Menasse, „Ursachen müssen nicht stimmen, doch muss es sie geben“ – Über den Weisen Elazar Benyoëtz ;  Claudia Welz, Die Würde der Frage.

 

Zur Person:

Elazar Benyoëtz gilt als der bedeutendste zeitgenössische Aphoristiker
deutscher Zunge. 1937 in Wiener Neustadt geboren, 1939 mit seiner Familie ins damalige Palästina geflohen, lebt und arbeitet er heute in Jerusalem und Tel Aviv. Das Verhältnis zwischen Juden und Christen, zwischen Deutschen und Israelis sowie die Suche nach einer heute möglichen Sprache des Glaubens sind besonders wichtige Themen seines Werks

Die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) schreibt:

Robert Menasse: Benyoetz ist ein Rabbi der deutschen Sprache

 

Bochum (KNA)
Der Wiener Schriftsteller Robert Menasse hat das Werk des israelischen Autors Elazar Benyoetz (73) gewürdigt. Der Sohn österreichischer Juden ist heute einer der renommiertesten deutschsprachigen Aphoristiker der Gegenwart. In dem an diesem Donnerstag erscheinenden Buch «Humor - Leichtsinn der Schwermut, Zugänge zum Werk von Elazar Benyoetz» geht Menasse darauf ein, dass Benyoetz zwar ausgebildeter Rabbiner ist, dieses Amt aber nie ausgeübt habe. «Doch, er tut es», schreibt Menasse. «In der Literatur. Er hat die Weisheit eines Rabbis, die Würde eines Rabbis, er ist mein Rabbi der deutschen Sprache.» Die Lektüre der Aphorismen von Benyoetz zeige, dass «dasUnermessliche denkbar» sei, so Menasse. Jedes Wort des Dichters sei «'gebibelt', das heißt, durch das Buch der Bücher hindurchgegangen».

Benyoetz, der 1939 mit seiner Familie nach Palästina kam, lebt in Jerusalem. Ein Forschungsaufenthalt in Deutschland Mitte der 1960er
Jahre brachte ihn wieder zur deutschen Sprache zurück. Seit 1969 schreibt der mit diversen Preisen ausgezeichnete Autor fast ausschließlich in Deutsch.

 

Der von Michael Bongardt herausgegebene Sammelband «Humor -  Leichtsinn der Schwermut, Zugänge zum Werk von Elazar Benyoetz» erscheint im Bochumer Brockmeyer-Verlag. Der größere Teil der Beiträge entstand im Umfeld des 70. Geburtstags des Dichters im Jahr 2007.

 

Der Literaturwissenschaftler Friedemann Spicker schreibt in dem Werk, die Lektüre des Werks von Benyoetz lohne sich, weil er «taghell wortträumt» und «im Anspruch auf Weisheit anspricht».

cst/joh/25.8.201

 

 

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Humor - Leichtsinn der Schwermut,

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Die Aphorismen von Elazar Benyoëtz enden meist ohne Punkt. Der Gedanke soll nicht gestoppt werden, sondern die in Bewegung bringen, die ihn lesen. An ihnen ist es, ihn aufzunehmen, zu entfalten, weiterzuführen – wohin auch immer. In diesem Band stehen sie nebeneinander: Texte des vielfach ausgezeichneten Dichters und Texte derer, die sich von der Lektüre anstoßen ließen. So entsteht ein Geflecht von Worten, Verweisen, Gedanken. Es wird durchzogen von Fäden des Humors, dem sie alle auf der Spur sind; dem jeder begegnet, der sich Elazar Benyoëtz, diesem „Rabbi der deutschen Sprache“ (R. Menasse), nähert

 

Das deutschsprachige Werk des israelischen Dichters Elazar Benyoëtz hat sein Gewicht. Die Aphorismen und Prosatexte ringen mit der Frage, wie den Menschen ein menschliches Leben möglich wird, das für den jüdischen Autor immer ein Leben vor Gott ist. So kann es nicht wundern, dass auch Schwermut immer wieder Platz hat in diesem umfangreichen Werk. Doch der Dichter kennt und beherrscht auch den „Leichtsinn“ – die Fähigkeit, mit Humor leichten Sinnes das Gewichtige zu sagen. Sein Sprachwitz, die hintergründige Vieldeutigkeit seiner Worte, die leichtgenommene Melancholie verraten den Schüler Kohelets. Dieser Band enthält sehr verschiedene Annäherungen an die Dichtung von Elazar Benyoëtz: autobiographische, wissenschaftliche oder als Laudationes dem Autor zugedachte Texte. René Dausner, Hans-Martin Gauger und Robert Menasse zählen zu den Autoren. Viele der Beiträge entstanden im Umfeld der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag des Dichters im Jahr 2007. Weitere Stimmen kommen hinzu – alle gemeinsam sind sie dem Humor im Werk von Elazar Benyoëtz auf der Spur, ohne dass auch nur zwei von ihnen gleiche Wege gingen. Bereichert wird diese Vielstimmigkeit durch die Texte zweier Lesungen, mit denen Elazar Benyoëtz selbst seine Zuhörerinnen und Zuhörer in sein Werk führte.

 

Aus dem Inhalt: Elazar Benyoëtz, Ein neues Gehör aus altem Sprachgut; Michael Bongardt, Vom Gewicht des Leichten. Anmerkungen zur Verwandtschaft von Glaube und Humor;  René Dausner, Jenseits des Ironischen. Elazar Benyoëtz im Kontext jüdischen Denkens;  Erich Garhammer, „Meine deutsche Dichtung platzt aus allen Nöten“ – Elazar Benyoëtz und die deutsche Sprache;  Hans-Martin Gauger, Laudatio auf Elazar Benyoëtz;  Robert Menasse, „Ursachen müssen nicht stimmen, doch muss es sie geben“ – Über den Weisen Elazar Benyoëtz ;  Claudia Welz, Die Würde der Frage.

 

Zur Person:

Elazar Benyoëtz gilt als der bedeutendste zeitgenössische Aphoristiker
deutscher Zunge. 1937 in Wiener Neustadt geboren, 1939 mit seiner Familie ins damalige Palästina geflohen, lebt und arbeitet er heute in Jerusalem und Tel Aviv. Das Verhältnis zwischen Juden und Christen, zwischen Deutschen und Israelis sowie die Suche nach einer heute möglichen Sprache des Glaubens sind besonders wichtige Themen seines Werks

Die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) schreibt:

Robert Menasse: Benyoetz ist ein Rabbi der deutschen Sprache

 

Bochum (KNA)
Der Wiener Schriftsteller Robert Menasse hat das Werk des israelischen Autors Elazar Benyoetz (73) gewürdigt. Der Sohn österreichischer Juden ist heute einer der renommiertesten deutschsprachigen Aphoristiker der Gegenwart. In dem an diesem Donnerstag erscheinenden Buch «Humor - Leichtsinn der Schwermut, Zugänge zum Werk von Elazar Benyoetz» geht Menasse darauf ein, dass Benyoetz zwar ausgebildeter Rabbiner ist, dieses Amt aber nie ausgeübt habe. «Doch, er tut es», schreibt Menasse. «In der Literatur. Er hat die Weisheit eines Rabbis, die Würde eines Rabbis, er ist mein Rabbi der deutschen Sprache.» Die Lektüre der Aphorismen von Benyoetz zeige, dass «dasUnermessliche denkbar» sei, so Menasse. Jedes Wort des Dichters sei «'gebibelt', das heißt, durch das Buch der Bücher hindurchgegangen».

Benyoetz, der 1939 mit seiner Familie nach Palästina kam, lebt in Jerusalem. Ein Forschungsaufenthalt in Deutschland Mitte der 1960er
Jahre brachte ihn wieder zur deutschen Sprache zurück. Seit 1969 schreibt der mit diversen Preisen ausgezeichnete Autor fast ausschließlich in Deutsch.

 

Der von Michael Bongardt herausgegebene Sammelband «Humor -  Leichtsinn der Schwermut, Zugänge zum Werk von Elazar Benyoetz» erscheint im Bochumer Brockmeyer-Verlag. Der größere Teil der Beiträge entstand im Umfeld des 70. Geburtstags des Dichters im Jahr 2007.

 

Der Literaturwissenschaftler Friedemann Spicker schreibt in dem Werk, die Lektüre des Werks von Benyoetz lohne sich, weil er «taghell wortträumt» und «im Anspruch auf Weisheit anspricht».

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Bruder, Horst A.: DruckStellen.

Aphorismen, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0788-2, kart. 80 S. 18,5 x 12 cm. Vorwort:  Jürgen Wilbert, Fotos: Mira und Martin Roser. .   € 9,90

 

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DruckStellen

Zum Buch:

"Mit „DruckStellen“ legt Horst A. Bruder nach „GegenSätze“ und „TriebFeder“ seinen dritten Aphorismenband vor. Der Autor hat wieder einen mehrdeutigen, sinn- wie augenfälligen Titel gewählt, der neugierig macht auf die neuen Kurztexte, die gedruckten Textstellen, die das Resultat von Druck, ja Bedrückung sein können, oder gar der Ausdruck von „Wunden, die durch ihre Schmerzlosigkeit peinigen“. Bruders neue denkanstößigen Sentenzen beziehen sich auf klassische Themenfelder der Aphoristik, so u.a. die Begriffspaare Wahrheit und Lüge / Leben und Tod / Denken und Fühlen / Wissen und Glauben. ... Ganz im Sinne der aphoristischen Definition von Hans Margolius sind in den Aphorismen von Horst A. Bruder „persönliche Erfahrung und philosophische Besinnung“ aufs Engste miteinander verknüpft, und aufgrund dieses Merkmals, das der Aphorismusforscher Friedemann Spicker „Erlebnisdenken“ nennt, bin ich mir sicher, dass die Lektüre der „DruckStellen“ großes intellektuelles Vergnügen bereiten wird, wobei man auf die Änderungen gespannt sein darf, die sich beim Lesen ergeben; schließlich meint der Autor zur Lektüre selbst: „Jeder Leser verändert ein Buch.“ (aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

 

Schnuppertexte:

Die meisten Pfl anzen bedürfen keines Gärtners;

 

Unnachgiebig vertretene Meinungen bilden den Nährboden ihrer Alternativen;

 

So manche Sammelleidenschaft beschränkt sich auf das Sammeln von Leidenschaften;

 

Der Kunst des Lebens gehen die Künstler aus;

 

Daß Not erfinderisch macht, ist eine Erfindung der Satten;

 

Die gute Leistung eines Unbegabten ist der hervorragenden eines Talentierten ebenbürtig;

 

Was man am wenigsten benötigt, entbehrt man am meisten;

 

Das Gegenteil von Recht? Vorrecht! Seine Steigerung? Gnade!;

 

Weder Gegenwart noch Zukunft werden so manipuliert wie die Vergangenheit;

 

Zielerreichung ist Scheitern im Erfolg;

 

Umzäunte Nacktstrände schützen nicht vor
dem Voyer im Nudisten;

 

Um einem Menschen ganz zu vertrauen,
bedarf es der Akzeptanz des an ihm
Unverständlichen

 

Der Autor:

Horst A. Bruder * 1949 in Eisbergen(NRW), lebt in Grünstadt (RLP) Bankkaufmann verheiratet, 2 Töchter. Bücher: 1990 "GegenSätze" mit Fotografien von Hartmut Frien1996 ; "TriebFeder" mit Bildern von Rudolf Raad; 2011 "DruckStellen" mit Fotografien von Mira und Martin Roser. Autorenhomepage 

 

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"Mit „DruckStellen“ legt Horst A. Bruder nach „GegenSätze“ und „TriebFeder“ seinen dritten Aphorismenband vor. Der Autor hat wieder einen mehrdeutigen, sinn- wie augenfälligen Titel gewählt, der neugierig macht auf die neuen Kurztexte, die gedruckten Textstellen, die das Resultat von Druck, ja Bedrückung sein können, oder gar der Ausdruck von „Wunden, die durch ihre Schmerzlosigkeit peinigen“. Bruders neue denkanstößigen Sentenzen beziehen sich auf klassische Themenfelder der Aphoristik, so u.a. die Begriffspaare Wahrheit und Lüge / Leben und Tod / Denken und Fühlen / Wissen und Glauben. ... Ganz im Sinne der aphoristischen Definition von Hans Margolius sind in den Aphorismen von Horst A. Bruder „persönliche Erfahrung und philosophische Besinnung“ aufs Engste miteinander verknüpft, und aufgrund dieses Merkmals, das der Aphorismusforscher Friedemann Spicker „Erlebnisdenken“ nennt, bin ich mir sicher, dass die Lektüre der „DruckStellen“ großes intellektuelles Vergnügen bereiten wird, wobei man auf die Änderungen gespannt sein darf, die sich beim Lesen ergeben; schließlich meint der Autor zur Lektüre selbst: „Jeder Leser verändert ein Buch.“ (aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

 

Schnuppertexte:

Die meisten Pfl anzen bedürfen keines Gärtners;

 

Unnachgiebig vertretene Meinungen bilden den Nährboden ihrer Alternativen;

 

So manche Sammelleidenschaft beschränkt sich auf das Sammeln von Leidenschaften;

 

Der Kunst des Lebens gehen die Künstler aus;

 

Daß Not erfinderisch macht, ist eine Erfindung der Satten;

 

Die gute Leistung eines Unbegabten ist der hervorragenden eines Talentierten ebenbürtig;

 

Was man am wenigsten benötigt, entbehrt man am meisten;

 

Das Gegenteil von Recht? Vorrecht! Seine Steigerung? Gnade!;

 

Weder Gegenwart noch Zukunft werden so manipuliert wie die Vergangenheit;

 

Zielerreichung ist Scheitern im Erfolg;

 

Umzäunte Nacktstrände schützen nicht vor
dem Voyer im Nudisten;

 

Um einem Menschen ganz zu vertrauen,
bedarf es der Akzeptanz des an ihm
Unverständlichen

 

Der Autor:

Horst A. Bruder * 1949 in Eisbergen(NRW), lebt in Grünstadt (RLP) Bankkaufmann verheiratet, 2 Töchter. Bücher: 1990 "GegenSätze" mit Fotografien von Hartmut Frien1996 ; "TriebFeder" mit Bildern von Rudolf Raad; 2011 "DruckStellen" mit Fotografien von Mira und Martin Roser. Autorenhomepage 

 


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Volker W. Degener: "Denk von mir, was du willst!"

Zeitgenössische Aphorismen mit 8 Zeichnungen von H.-D Gölzenleuchter, Nachwort: Hugo Ernst Käufer, Bochum 2008, ISBN 978-3-8196-0716-5, kart.21 x 14,5 cm. 68 S     € 7,90

Der lesenswerter Band ist mit eigenständigen Zeichnungen von H.D. Gölzenleuchter illustriert." (Werner Streletz in: WAZ 29.11.08)

 

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Denk von mir, was du willst

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Volker W. Degener geb. 1941 in Berlin, aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt seit vielen Jahren in Herne. Über 20 Bücher - vor allem Kinder- und Jugendbücher - stammen aus seiner Feder, von denen einige in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Er ist Mitglied im Deutschschweizer PEN, Mitglied des NRW Landesvorstandes im Verband deutscher Schriftsteller (VS), Mitglied in der internationalen Autorenvereinigung "Die Kogge" und in der Krimiautorenvereinigung "Das Syndikat

Zur Autorenhomepage

 

Schnuppertexte:

"Ein Aphorismus ist ein spitzfindiger Pfeil, der selten den Richtigen trifft" "Aphorismen sind kurz, entstehen aber nicht in Kurzarbeit "Aphorismen sind Landminen im Gehirn" "Es bedarf vieler Gedanken, um einen guten zu notieren" "Bücher verschlingen macht zum Glück nicht satt" "Die meisten Träume scheuen das Tageslicht".

 

Aus dem Nachwort :"Welche Bedeutung mißt Degener dem Aphorismus zu? Wir lesen: „Aphorismen sind kurz, entstehen aber nicht in Kurzarbeit“, „Aphorismen sind Landminen im Gehirn“. Dass die Gedanken zwar frei sind, aber ohne Sinn nicht auskommen, formuliert er so: „Es bedarf vieler Gedanken, um einen guten zu notieren.“ Recht hat der Autor da stimmt man ihm gerne zu. Wo aber sind in diesem Aphorismen-Konglomerat, das Politisches, Gesellschaftliches, Kulturelles, allgemein Menschliches, Persönliches in den Gedankenblick nimmt, um das allzu oft strapazierte Modewort „Focus“ zu vermeiden, die gelungenen Kopfbilder verborgen? Als Fundsachen sind zu nennen: „Armut läßt sich mathematisch senken. Indem man sie auf mehr Menschen verteilt.“ Oder: „Die wahren Vereinten Nationen findest du hinter unseren Gefängnismauern.“ Und weiter: „Es gibt heute nicht mehr Egoisten als früher. Sie sind nur gebildeter und besser organisiert.“ Einige wenige Beispiele, die kundtun, dass „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“, um einen Bühnentitel des mit 35 Jahren 1836 im westfälischen Detmold jung verstorbenen Christian Dietrich Grabbe zu zitieren, durchaus zum gedanklichen Umfeld Degeners gehören." (Hugo Ernst Käufer).

 

Pressenotiz:

"Mancher Aphorismus ersetzt eine theoretische Abhandlung...Der lesenswerter Band ist mit eigenständigen Zeichnungen von H.D. Gölzenleuchter illustriert." (Werner Streletz in: WAZ 29.11.08)

 

 

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Volker W. Degener geb. 1941 in Berlin, aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt seit vielen Jahren in Herne. Über 20 Bücher - vor allem Kinder- und Jugendbücher - stammen aus seiner Feder, von denen einige in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Er ist Mitglied im Deutschschweizer PEN, Mitglied des NRW Landesvorstandes im Verband deutscher Schriftsteller (VS), Mitglied in der internationalen Autorenvereinigung "Die Kogge" und in der Krimiautorenvereinigung "Das Syndikat

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Schnuppertexte:

"Ein Aphorismus ist ein spitzfindiger Pfeil, der selten den Richtigen trifft" "Aphorismen sind kurz, entstehen aber nicht in Kurzarbeit "Aphorismen sind Landminen im Gehirn" "Es bedarf vieler Gedanken, um einen guten zu notieren" "Bücher verschlingen macht zum Glück nicht satt" "Die meisten Träume scheuen das Tageslicht".

 

Aus dem Nachwort :"Welche Bedeutung mißt Degener dem Aphorismus zu? Wir lesen: „Aphorismen sind kurz, entstehen aber nicht in Kurzarbeit“, „Aphorismen sind Landminen im Gehirn“. Dass die Gedanken zwar frei sind, aber ohne Sinn nicht auskommen, formuliert er so: „Es bedarf vieler Gedanken, um einen guten zu notieren.“ Recht hat der Autor da stimmt man ihm gerne zu. Wo aber sind in diesem Aphorismen-Konglomerat, das Politisches, Gesellschaftliches, Kulturelles, allgemein Menschliches, Persönliches in den Gedankenblick nimmt, um das allzu oft strapazierte Modewort „Focus“ zu vermeiden, die gelungenen Kopfbilder verborgen? Als Fundsachen sind zu nennen: „Armut läßt sich mathematisch senken. Indem man sie auf mehr Menschen verteilt.“ Oder: „Die wahren Vereinten Nationen findest du hinter unseren Gefängnismauern.“ Und weiter: „Es gibt heute nicht mehr Egoisten als früher. Sie sind nur gebildeter und besser organisiert.“ Einige wenige Beispiele, die kundtun, dass „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“, um einen Bühnentitel des mit 35 Jahren 1836 im westfälischen Detmold jung verstorbenen Christian Dietrich Grabbe zu zitieren, durchaus zum gedanklichen Umfeld Degeners gehören." (Hugo Ernst Käufer).

 

Pressenotiz:

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Ferstl, Ernst: Eindrücke

Aphorismen, ISBN 978-3-8196-0827-8, kart. 140 S. 19 x 12 cm mit 11 s/w Abb.€ 11,90

 

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EPUB Ausgabe und Kindle Ausgabe





Eindrücke

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Statt eines Vorwortes: "Fischt man lange genug im Gedankenmeer, fängt man, wenn man Glück und Verstand hat, Aphorismen." Dies ist nach "Gedankenwege" (2009) der zweite Aphorismenband des östereichischen Autors in unserem Verlag

 

Ernst Ferstl: * 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“

 

SCHNUPPERTEXTE: "Wir können am Abend nicht jünger sein als am Morgen, wohl aber gescheiter"; "Die Kunst des Zuhören Könnens zeigt sich vor allem im Ausredenlassen"; "Wenn ich mich zwischen dir und mir entscheiden müsste, ich würde uns wählen."; "Wenn der Verstand sein Herz verliert, werden die Gedanken hartherzig."; "Ein Gedankenaustausch ist noch keine Meinungsänderung."





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Statt eines Vorwortes: "Fischt man lange genug im Gedankenmeer, fängt man, wenn man Glück und Verstand hat, Aphorismen." Dies ist nach "Gedankenwege" (2009) der zweite Aphorismenband des östereichischen Autors in unserem Verlag

 

Ernst Ferstl: * 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“

 

SCHNUPPERTEXTE: "Wir können am Abend nicht jünger sein als am Morgen, wohl aber gescheiter"; "Die Kunst des Zuhören Könnens zeigt sich vor allem im Ausredenlassen"; "Wenn ich mich zwischen dir und mir entscheiden müsste, ich würde uns wählen."; "Wenn der Verstand sein Herz verliert, werden die Gedanken hartherzig."; "Ein Gedankenaustausch ist noch keine Meinungsänderung."






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Ferstl, Ernst: "Gedankenwege" (Aphorismen).

Bochum 2009, 978-3-8196-0743-1, kart. 136 S. 18,5 x 12 cm € 9,90

 

 

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Ernst Ferstl * 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ Einige Literaturpreise: Einer davon war der 1. Preis beim 1. österreichischen Haiku-Wettbewerb 1992. Zuletzt erschienen einige sehr erfolgreiche Geschenkbücher, wie z.B. „Die kleine LebensKunst“, „Die kleine LiebesErklärung“ „Ohne dich ist alles nichts.“ und „365 GuteLauneGedanken“. Hier legt er sein neuestes Aphorismen-Buch vor.

 

Schnuppertexte
: "Eigentlich ist jeder Mensch ein bisschen eigenartig -. mal mehr, mal weniger."
"Manche Leute sind so übertrieben ehrlich, dass man ihnen kein Wort glauben kann."
"Heutzutage wird bereits viel mehr zerredet als verschwiegen."
"Denkst du bereits nach, oder machst du dir noch immer was vor?" "Verhaltensmuster sind normalerweise klein kariert."
"Wer sich oft gehen lässt, wird mit der Zeit vom inneren Schweinehund unterwandert."
"Wir sollten wissen, dass alles, was wir über einen Menschen wissen, nur ein Teil dessen ist, was diesen Menschen ausmacht"
"Berechnende Zeitgenossen müssen damit leben, dass ihnen das Leben irgendwann einen Strich durch die Rechnung machen könnte.""
Wir sollten unsere Misserfolge mit dem gleichen Maß messen wie unsere Erfolge "
Weitere Leseproben:
Unsere Freunde lieben uns

trotz unserer Schwächen,
die uns Liebenden lieben uns
sogar mit unseren Schwächen.


Neugier ist ein super Treibstoff
für die Lebenslust.

 

Die Schöpfung
kennt das Wort Garantie
garantiert nicht.

 

Gleichgesinnte sind meistens
auch Gleichgestimmte.


Wer zu seinen Stärken
und Schwächen steht,
erliegt ihnen nicht.

 

Anpassung fördert den Drang
zum Verdrängen.


Manche Suppe muss man
erst einmal auslöffeln,
um zu sehen, wer sie uns
eingebrockt hat.

 

Zur Homepage des Autors:  Gedanken.at

 

 

 

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Gedankenwege

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Ernst Ferstl * 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ Einige Literaturpreise: Einer davon war der 1. Preis beim 1. österreichischen Haiku-Wettbewerb 1992. Zuletzt erschienen einige sehr erfolgreiche Geschenkbücher, wie z.B. „Die kleine LebensKunst“, „Die kleine LiebesErklärung“ „Ohne dich ist alles nichts.“ und „365 GuteLauneGedanken“. Hier legt er sein neuestes Aphorismen-Buch vor.

 

Schnuppertexte
: "Eigentlich ist jeder Mensch ein bisschen eigenartig -. mal mehr, mal weniger."
"Manche Leute sind so übertrieben ehrlich, dass man ihnen kein Wort glauben kann."
"Heutzutage wird bereits viel mehr zerredet als verschwiegen."
"Denkst du bereits nach, oder machst du dir noch immer was vor?" "Verhaltensmuster sind normalerweise klein kariert."
"Wer sich oft gehen lässt, wird mit der Zeit vom inneren Schweinehund unterwandert."
"Wir sollten wissen, dass alles, was wir über einen Menschen wissen, nur ein Teil dessen ist, was diesen Menschen ausmacht"
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Kamburg, Petra/Spicker, Friedemann/ Wilbert, Jürgen (Hrsg.): „Prinzipienreiter satteln nicht um.“

Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2012, Vom Stellenwert der Werte. Illustrationen von Hans-Joachim Uthke, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0859-9, kart. 70 S. 17,5 x 11,5 cm. € 8,90



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Prinzipienreiter satteln nicht um.

APHORISMEN IM WANDEL DER WERTE ist das Thema des 5. Aphoristikertreffens in Hattingen vom 1-3- Nov. 2012. Diesem Treffen ging wieder ein themenbezogener Aphorismus-Wettbewerb voraus, in dem nach dem „Stellenwert der Werte“ in unserer Zeit gefragt wurde Es sind weit über 500 Einsendungen eingegangen, was die Aktualität des Themas und die Wertschätzung dieses Wettbewerbs beweist! In diesem Bändchen kommen die 10 Preisträger und die Autoren, die in die engere Auswahl kamen ausführlich zu Worte. Ergänzt werden diese Beiträge durch weitere bemerkenswerte Aphorismen aus dem gesamten Teilnehmerkreis. Kriterien waren wiede die sprachliche Gestaltung, das gedankliche Innovationspotential, sowie die Originalität und die Wirkung auf den Leser.

 

Werte können immer noch die Diskussion anstacheln. Vor allem geht es um Werte wie Verantwortung, Vertrauen, Ehrlichkeit, Toleranz oder Nächstenliebe, deren Fehlen häufig beklagt wird. Auch viel Politik(er)schelte ist dabei. 



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Kamburg, Petra/Spicker, Friedemann/ Wilbert, Jürgen (Hrsg.): "Gedanken sind unhöflich. Sie kommen ohne anzuklopfen."

Anthologie zum Aphorismenwettbewerb Gedanken-Übertragung 2010. Illustrationen von Hans-Joachim Uthke, Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0757-8, kart. 72 S. 17,5 x 11,5 cm  € 8,90

 

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Anthologie zum Aphorismenwettbewerb

Die Herausgeber haben es noch einmal gewagt: Zum zweiten Mal nach 2008 haben sie Ende des letzten Jahres einen Aphorismenwettbewerb ausgeschrieben. Die Infektion kam zustande: Genau 361 Einsendungen haben uns gezeigt, dass man „Hattingen“ und DAphA in der offensichtlich großen Welt der kleinen Sprüche nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern dass man sich von diesem Erreger auch kreativ anstecken lässt. Die Juroren haben sich mit allen Texten kritisch beschäftig und einigten sich zunächst auf 31 Autor/innen für die engere Wahl und dann in längeren inhaltlichen Diskussionen auf die zehn Preisträger/innen. Kriterien waren die sprachliche Gestaltung, das gedankliche Innovationspotential, sowie die Originalität und die Wirkung auf den Leser.

Hier einige APHORISMEN der PREISTRÄGER:„Wo viele einer Meinung sind, ist die Meinungsfreiheit in Gefahr“; „Wer die Wahrheit für sich behält, schließt bereits einen Kompromiss mit der Lüge“ (Harald Schmid). „Es gibt ein Schweigen, das jede Stille hörbar macht“; „Wer sich verstellt, gibt sich zu erkennen“ (Horst Bruder). „Einsatz braucht nur wenige Worte“; „Alles Unerreichbare ist gleich weit entfernt“ (Holger Seitz).

Diese drei und die anderen Preisträger kann der Leser/ die Leserin in unserer kleinen Anthologie mit den eingereichten und weiteren Aphorismen etwas ausführlicher kennen lernen. Ferner sind die eingesandten Texte der ersten Vorauswahl (insgesamt 31 Personen) im Band vertreten sowie einige Aphorismen, die die Jurymitglieder zum Schmunzeln und Nachdenken brachten – so auch vielleicht Sie beim Lesen.

 

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Die Herausgeber haben es noch einmal gewagt: Zum zweiten Mal nach 2008 haben sie Ende des letzten Jahres einen Aphorismenwettbewerb ausgeschrieben. Die Infektion kam zustande: Genau 361 Einsendungen haben uns gezeigt, dass man „Hattingen“ und DAphA in der offensichtlich großen Welt der kleinen Sprüche nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern dass man sich von diesem Erreger auch kreativ anstecken lässt. Die Juroren haben sich mit allen Texten kritisch beschäftig und einigten sich zunächst auf 31 Autor/innen für die engere Wahl und dann in längeren inhaltlichen Diskussionen auf die zehn Preisträger/innen. Kriterien waren die sprachliche Gestaltung, das gedankliche Innovationspotential, sowie die Originalität und die Wirkung auf den Leser.

Hier einige APHORISMEN der PREISTRÄGER:„Wo viele einer Meinung sind, ist die Meinungsfreiheit in Gefahr“; „Wer die Wahrheit für sich behält, schließt bereits einen Kompromiss mit der Lüge“ (Harald Schmid). „Es gibt ein Schweigen, das jede Stille hörbar macht“; „Wer sich verstellt, gibt sich zu erkennen“ (Horst Bruder). „Einsatz braucht nur wenige Worte“; „Alles Unerreichbare ist gleich weit entfernt“ (Holger Seitz).

Diese drei und die anderen Preisträger kann der Leser/ die Leserin in unserer kleinen Anthologie mit den eingereichten und weiteren Aphorismen etwas ausführlicher kennen lernen. Ferner sind die eingesandten Texte der ersten Vorauswahl (insgesamt 31 Personen) im Band vertreten sowie einige Aphorismen, die die Jurymitglieder zum Schmunzeln und Nachdenken brachten – so auch vielleicht Sie beim Lesen.

 


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Kamburg, P./Spicker, F./Wilbert, J. (Hrsg.): "Witz - Bild - Sinn"

Facetten des zeitgenössischen Aphorimsus, September 2008, ISBN 978-3-8196-0710-3, mit Zeichnungen von: Z. Januszewski und H.-J. Uthke, kart. 80 S. 17,5 x 11,5 cm    € 8,90

 

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Witz - Bild - Sinn

Ergebnisse des gleichnamigen Aphorismus Wettbewerbs des Deutschen Aphorismus Archivs in Hattingen 2008. Die besten Aphorismen von über 330 Einsendungen werden in diesem Büchlein präsentiert. Rund 60 Autoren, vor allem natürlich die Preisträger, kommen zu Wort. Eine Einleitung führt in die Thematik und die Wettbewerbsidee ein. Satirische Illustrationen bereichern und ergänzen die Aphorismen. Kriterien für die Auswahl waren: Der gedankliche Gehalt,die sprachlich-stilistische Gestaltung, die Pointierung und nachhaltige Wirkung. "Die heile Welt ist eine Scheibe" (St. Schütz); "Das Los der Wahrheit: Verwahrlosung" (T. Grüterich); "Man sollte alles glauben, was einem nicht erzählt wird" (F. Rawel)

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Witz - Bild - Sinn

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Ergebnisse des gleichnamigen Aphorismus Wettbewerbs des Deutschen Aphorismus Archivs in Hattingen 2008. Die besten Aphorismen von über 330 Einsendungen werden in diesem Büchlein präsentiert. Rund 60 Autoren, vor allem natürlich die Preisträger, kommen zu Wort. Eine Einleitung führt in die Thematik und die Wettbewerbsidee ein. Satirische Illustrationen bereichern und ergänzen die Aphorismen. Kriterien für die Auswahl waren: Der gedankliche Gehalt,die sprachlich-stilistische Gestaltung, die Pointierung und nachhaltige Wirkung. "Die heile Welt ist eine Scheibe" (St. Schütz); "Das Los der Wahrheit: Verwahrlosung" (T. Grüterich); "Man sollte alles glauben, was einem nicht erzählt wird" (F. Rawel)


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Kamburg, P./Spicker, F./Wilbert , J. (Hrsg.): "Gedankenspiel".

Aphorismen, Fachbeiträge, Illustrationen. Dokumentation und Beiträge zum 2. Aphoristikertreffen 2006 in Hattingen mit Illustrationen von M. Görler, J. Klinger, Z. Januszweski, H.-J. Uthke, 2007, ISBN 978-3-8196-0679-3, geb. 124 S.   € 14,90

 

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Gedankenspiel

m Gedankenspiel wird wortwitzig und geistreich die gesamte Palette der Beiträge des 2. Aphoristikertreffens dokumentiert und durch Fachbeiträge untermauert. Die Texte werden von humorvollen Illustrationen und ausgewählten Aphorismen der Teilnehmer begleitet. "Gegen Aufgeblasenheit helfen Sticheleien" (J. Wilbert); Gegensätze sind Harmonie auf Zeit" (K. Janke); Er hatte Ideale, wenn auch wenig Ideen" (R. KLüting). INHALT: Petra Kamburg/Jürgen Wilbert: vorWorte zum Gedankenspiel: „Stadtmuseum Hattingen: Spiel-Raum für neue Gedanken“ und „Aphorismen – Tummelplatz für literarische Grenzgänger“; Elazar Benyöetz: Wo immer gespielt wird, tauchen Spielverderber auf; Gerhard Uhlenbruck/Michael Rumpf: Zu welchen Erkenntnissen können Aphorismen führen? Dietrich Hartmann, Aphorismus und Sprichwort (Linguistische Untersuchungen); Frank Dopheide: Aphoristisches in der Werbesprache; Anselm Vogt: Gattung & Autor: Einsichten und ihr Zusammenspiel; Hanspeter Rings: Dionysos und Apoll in der literarischen Kleinform des Aphorismus; Friedemann Spicker:„Was gültig ist, muss nicht endgültig sein“ - die Lyrikerin und Aphoristikerin Liselotte Rauner; Hugo Ernst Käufer: „Gedanken auf die Sprünge helfen“ – Thesen über den Aphorismus.

 

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m Gedankenspiel wird wortwitzig und geistreich die gesamte Palette der Beiträge des 2. Aphoristikertreffens dokumentiert und durch Fachbeiträge untermauert. Die Texte werden von humorvollen Illustrationen und ausgewählten Aphorismen der Teilnehmer begleitet. "Gegen Aufgeblasenheit helfen Sticheleien" (J. Wilbert); Gegensätze sind Harmonie auf Zeit" (K. Janke); Er hatte Ideale, wenn auch wenig Ideen" (R. KLüting). INHALT: Petra Kamburg/Jürgen Wilbert: vorWorte zum Gedankenspiel: „Stadtmuseum Hattingen: Spiel-Raum für neue Gedanken“ und „Aphorismen – Tummelplatz für literarische Grenzgänger“; Elazar Benyöetz: Wo immer gespielt wird, tauchen Spielverderber auf; Gerhard Uhlenbruck/Michael Rumpf: Zu welchen Erkenntnissen können Aphorismen führen? Dietrich Hartmann, Aphorismus und Sprichwort (Linguistische Untersuchungen); Frank Dopheide: Aphoristisches in der Werbesprache; Anselm Vogt: Gattung & Autor: Einsichten und ihr Zusammenspiel; Hanspeter Rings: Dionysos und Apoll in der literarischen Kleinform des Aphorismus; Friedemann Spicker:„Was gültig ist, muss nicht endgültig sein“ - die Lyrikerin und Aphoristikerin Liselotte Rauner; Hugo Ernst Käufer: „Gedanken auf die Sprünge helfen“ – Thesen über den Aphorismus.

 


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Kamburg, P./Spicker, F./Wilbert, J. (Hrsg.): Gedanke, Bild und Witz

Aphorismen - Fachbeiträge - Illustrationen, Dokumentation zum 3. Aphoristikertreffen vom 6.-8. November 2008 in Hattingen/Ruhr, Bochum 2009, ISBN 978-3-8196-0735-6, gebunden 22,3 x 15,4 cm 128 S. mit zahlreichen s/w und farbigen Abb.      € 14,90

 

 

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Gedanke, Bild und Witz

Zum dritten Mal fand im November 2008 in Hattingen ein außergewöhnliches, ja deutschland- und europaweit einzigartiges Literaturereignis statt: das Aphoristikertreffen – dieses Mal mit noch größerer internationaler Beteiligung als in den Vorjahren, für das ein gleichermaßen unterhaltsames wie anspruchsvolles Thema gewählt wurde, nämlich „Witz – Bild – Sinn: Facetten des Aphorismus“. In der Tat stellen diese drei Komponenten die Grundbausteine eines jeden gelungenen Aphorismus dar. Denn der Aphorismus möchte über seine denkanstößigen, intellektuell-satirischen Ambitionen hinaus beim Lesen oder Hören auch ganz einfach Vergnügen bereiten, – und das geschieht meist durch Wortwitz und den Einsatz überraschender, ja bisweilen paradoxer Bilder. Der erste Teil dieser Dokumentation beinhaltet als „Fachbeiträge“ die verschiedenartigen Referate zu den drei Aspekten „Witz – Bild Sinn“: von den drei dialogischen Anregungen Friedemann Spickers und dem publikumswirksamen Jonglieren James Gearys über die essayistische Sinnsuche Norbert Wokarts und die „Plauderei“ Rainer Kohlmayers, die sich in ihrer Form eng an den witzig-satirischen Inhalt anlehnt, bis zu dem wissenschaftlichen Aufsatz Roland Galles zur Moralistik als Denkbewegung und dem Interview mit Werner Helmich, das die vorläufige Summe aus einer lebenslangen Beschäftigung mit dem Bildaphorismus zu ziehen sucht.

 

Der zweite Teil präsentiert die Ergebnisse der vier Workshops – neben den drei Leitaspekten interessiert die Autoren und Autorinnen immer wieder die Frage zur Präsentation ihrer Texte

 

Im dritten Abschnitt wird eine AUSWAHL NEUER APHORISMEN vorgestellt, die die Teilnehmer/innen des Treffens eingesandt haben. Denn über allen (sekundären) Denkbemühungen wollen wir das Primäre nicht vergessen: die Texte selbst. Sie bieten u.a. einen Einblick in die Werkstatt des aphoristischen Schreibens. Im vierten Teil schließen sich neben dem Tagungsbericht die Adressen, biographische und bibliographische Hinweise an. Nicht zu vergessen die aussagekräftigen Illustrationen der beiden Künstler Zygmunt Januszewski und Hans-Joachim Uthke, die sich dem Aphoristikertreffen von Anbeginn verbunden fühlten. Mit all diesen Facetten verfolgt der Band ein Ziel: der kleinen Gattung im Rhythmus von zwei Jahren ihr aktuelles Forum zu bieten.

Leseproben:

ALEXANDER EILERS
Die Menschen sind desillusioniert. Sie glauben wieder.
    An allem zweifeln? Man sollte wählerischer sein!
Er war isoliert. Soziale Kälte konnte ihm nichts mehr anhaben.
        Nur die Mauer steht auf keiner Seite.

               TOBIAS GRÜTERICH
        Das Gewohnte verkennt man mit gutem Gewissen.
Man denkt sich den Teufel intelligent, damit die Angst vor ihm nicht beschämt.
        Humor ist die Fähigkeit, Humoristen zu ertragen.
Grau ist alle Theorie – aus Protest gegen das Schwarz-Weiß der Praxis

                  REINER KLÜTING
    Selbstmordattentäter sind die strenggläubigsten Nihilisten.
Neuerdings kann man sich auf Volksbanken am besten ausruhen.
Für manche Abenteuersuchende ist ein Paradies ohne Schlange ein Höllenfeuer.
             Lebensmotto der Postmoderne:
       Werde der, den Du im nächsten Augenblick vergisst.

                 EDITH LINVERS
      Sich an einem Wort aufzuhängen
                   ist besser
            als daran zu ersticken

         Die Moral hat Aufschwung
      jeder beschafft sich seine eigene

Ein Aphorismus gleicht
             einem Dominospiel:
          ein Anstoß bringt vieles
                in Bewegung

         Es kostet nichts zu sagen
       was der Andere mir wert ist

 

           HANS-PETER RINGS
Vorsicht, wenn wir uns Denkmäler setzen, wir könnten darunter liegen.
Man soll niemanden unterschätzen, auch wenn er überschätzt wird.


         Die volle Last beim Nachtragenden liegt.
Der Reichtum, der uns vorschwebt, nicht am Boden haften sollte.

 

 

 

 

 

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Gedanke, Bild und Witz

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Zum dritten Mal fand im November 2008 in Hattingen ein außergewöhnliches, ja deutschland- und europaweit einzigartiges Literaturereignis statt: das Aphoristikertreffen – dieses Mal mit noch größerer internationaler Beteiligung als in den Vorjahren, für das ein gleichermaßen unterhaltsames wie anspruchsvolles Thema gewählt wurde, nämlich „Witz – Bild – Sinn: Facetten des Aphorismus“. In der Tat stellen diese drei Komponenten die Grundbausteine eines jeden gelungenen Aphorismus dar. Denn der Aphorismus möchte über seine denkanstößigen, intellektuell-satirischen Ambitionen hinaus beim Lesen oder Hören auch ganz einfach Vergnügen bereiten, – und das geschieht meist durch Wortwitz und den Einsatz überraschender, ja bisweilen paradoxer Bilder. Der erste Teil dieser Dokumentation beinhaltet als „Fachbeiträge“ die verschiedenartigen Referate zu den drei Aspekten „Witz – Bild Sinn“: von den drei dialogischen Anregungen Friedemann Spickers und dem publikumswirksamen Jonglieren James Gearys über die essayistische Sinnsuche Norbert Wokarts und die „Plauderei“ Rainer Kohlmayers, die sich in ihrer Form eng an den witzig-satirischen Inhalt anlehnt, bis zu dem wissenschaftlichen Aufsatz Roland Galles zur Moralistik als Denkbewegung und dem Interview mit Werner Helmich, das die vorläufige Summe aus einer lebenslangen Beschäftigung mit dem Bildaphorismus zu ziehen sucht.

 

Der zweite Teil präsentiert die Ergebnisse der vier Workshops – neben den drei Leitaspekten interessiert die Autoren und Autorinnen immer wieder die Frage zur Präsentation ihrer Texte

 

Im dritten Abschnitt wird eine AUSWAHL NEUER APHORISMEN vorgestellt, die die Teilnehmer/innen des Treffens eingesandt haben. Denn über allen (sekundären) Denkbemühungen wollen wir das Primäre nicht vergessen: die Texte selbst. Sie bieten u.a. einen Einblick in die Werkstatt des aphoristischen Schreibens. Im vierten Teil schließen sich neben dem Tagungsbericht die Adressen, biographische und bibliographische Hinweise an. Nicht zu vergessen die aussagekräftigen Illustrationen der beiden Künstler Zygmunt Januszewski und Hans-Joachim Uthke, die sich dem Aphoristikertreffen von Anbeginn verbunden fühlten. Mit all diesen Facetten verfolgt der Band ein Ziel: der kleinen Gattung im Rhythmus von zwei Jahren ihr aktuelles Forum zu bieten.

Leseproben:

ALEXANDER EILERS
Die Menschen sind desillusioniert. Sie glauben wieder.
    An allem zweifeln? Man sollte wählerischer sein!
Er war isoliert. Soziale Kälte konnte ihm nichts mehr anhaben.
        Nur die Mauer steht auf keiner Seite.

               TOBIAS GRÜTERICH
        Das Gewohnte verkennt man mit gutem Gewissen.
Man denkt sich den Teufel intelligent, damit die Angst vor ihm nicht beschämt.
        Humor ist die Fähigkeit, Humoristen zu ertragen.
Grau ist alle Theorie – aus Protest gegen das Schwarz-Weiß der Praxis

                  REINER KLÜTING
    Selbstmordattentäter sind die strenggläubigsten Nihilisten.
Neuerdings kann man sich auf Volksbanken am besten ausruhen.
Für manche Abenteuersuchende ist ein Paradies ohne Schlange ein Höllenfeuer.
             Lebensmotto der Postmoderne:
       Werde der, den Du im nächsten Augenblick vergisst.

                 EDITH LINVERS
      Sich an einem Wort aufzuhängen
                   ist besser
            als daran zu ersticken

         Die Moral hat Aufschwung
      jeder beschafft sich seine eigene

Ein Aphorismus gleicht
             einem Dominospiel:
          ein Anstoß bringt vieles
                in Bewegung

         Es kostet nichts zu sagen
       was der Andere mir wert ist

 

           HANS-PETER RINGS
Vorsicht, wenn wir uns Denkmäler setzen, wir könnten darunter liegen.
Man soll niemanden unterschätzen, auch wenn er überschätzt wird.


         Die volle Last beim Nachtragenden liegt.
Der Reichtum, der uns vorschwebt, nicht am Boden haften sollte.

 

 

 

 

 


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Kamburg, P./Spicker, F./Wilbert, J. (Hrsg.): Gedanken-Übertragung.

Aphorismen - Fachbeiträge - Illustrationen, Dokumentation zum 4. Aphoristikertreffen vom 4.-6. November 2010 in Hattingen/Ruhr, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0793-6, gebunden 22,3 x 15,4 cm 138 S. mit 28 s/w  Zeichnungen € 14,90

 

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Gedankenübertragung

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Was kann beim Aphorismus nicht alles Gedanken- Übertragung sein: Wie kommt der Aphorismus von einer Sprache in die andere? Was gewinnt, was verliert er dabei? Wie und wieso kommt der Gedanke zu (s)einem Bild und umgekehrt? Wie und warum werden viele Zitate, Sprichwörter und Redewendungen in den Aphorismus übertragen und abgewandelt? Wie ist das europäische Netz der kleinen Gattung seit den Tagen eines La Rochefoucauld im 18. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart geknüpft? Vor allem Fragen des Übersetzens, des Übertragens von Aphorismen standen damit auf der Agenda des Aphoristikertreffens im für die Ruhrregion so bedeutsamen Kulturhauptstadtjahr 2010. Im vorliegenden Band findet der Leser alle Fachvorträge der Tagung. Er ist erweitert um Aufsätze von Werner Helmich und Stefan Kaszynski, die die Diskussion um die Übersetzung von Aphorismen auf dem Treffen wesentlich bereicherten. Wie in den früheren Bänden sind des weiteren jeweils drei Aphorismen der Tagungsteilnehmer/ innen zum Themenkranz „Gedanken-Übertragung“ abgedruckt. Sowird wieder ein aspektreiches Kompendium über den Umgang mit Aphorismen – in Theorie und Praxis – vorgelegt (aus dem Vorwort)

 

Inhalt:

Fachbeiträge: Gedanken-Übertragung von Hippokrates bis Lec, Friedemann Spicker; „Des Denkens gelbe Falten“ Sprach-Bild und Bild-Sprache im Aphorismus, Andreas Steffens; „Üb´ ersetzen!“ Sprachspiele als Übersetzungsprobleme, Rainer Kohlmayer; Kurz und bündig? Probleme beim Übersetzen von Aphorismen, Joachim Schultz; Englische Aphorismen in deutscher Übersetzung am Beispiel von Oscar Wilde, Alexander Eilers; Für oder gegen die Revolution? Ulrich Kunzmann; Aphoristische Erkenntnis zwischen Sprachen und Kulturen. Deutsch-Polnische Probleme der Aphorismenübersetzung. Ein Praxisbericht; Anna Magorzewicz. Berichte aus dem Workshop und den Schullesungen: De gustibus et coloribus non est disputandum. Vier Workshops-Impulse zur literarischen Wertung, Uwe-K. Ketelsen; Aphorismus macht Schule. Berichte von drei Schullesungen. Aphorismen der Tagungsteilnehmer / innen! Anhang: Über die Methoden der Aphorismenübersetzungen, Maria Krysztofiak, Stefan H. Kaszyñski; Aphorismen übersetzen. Zum praktischen Nutzen einer hybriden Taxonomie – diesmal für deutsche Leser, Werner Helmich. Tagungsbericht; Übersetzungsbeispiele ; Auswahlbibliographie.



Leseproben: S. 96 ff.)

 

WILFRIED BESSER

Gedanken sind frei, bis man sie in Worte fasst.


Weil die nackte Wahrheit sich schämt,
traut sie sich so selten über unsere Lippen.


Gedankenübertragung ist wie Stille Post:
Man kann nie sicher sein, was beim Empfänger ankommt.


EVA BLUME
Gedanken kommen rezeptfrei und bleiben doch verschreibungspflichtig:
Niederschrift mit Nebenwirkungen.


Ideensterne am Schweif gefasst bilden unser Gedankenzelt.


Manche Missverständnisse werden hinfällig,
wenn Gedanken auf Umwegen kommen.

 

HORST A. BRUDER
Gedankenübertragung: Unsichtbare Diktatur des Verstandes;
sichtbare Demokratie der Vernunft.


Wer glaubt, die Gedanken anderer lesen zu können,
sollte bei sich selbst beginnen.


Gedankenlosigkeit ist die Grundlage bester Ideen.



BENEDIKTA BUDDEBERG
Auch Undenkbares ist bereits gedacht.


Vorurteile sind die Haken, die sich mit den Ösen schlechter Erfahrungen
zusammentun und das Denken für neue Gedanken verschließen.


Was du mir sagst, hätte ich mir auch denken können.
Aber hätte ich es auch gedacht, wenn du es nicht gesagt hättest?

 

ALEXANDER EILERS
Man reflektiert nur, was einem einleuchtet.


Meine Phantasie blüht euch noch.


Wer ein Geheimnis bewahren will, darf es nicht verschweigen.

 

SAMI FEIRING
Es ist zwar schon alles gesagt,
aber noch nicht gehört worden.


Die lautesten Ausrufezeichen sind die verdächtigsten Fragezeichen.

 

Wenn Worte nicht genügen,
kann nur das Schweigen die Wahrheit ausdrücken.

 



TOBIAS GRÜTERICH
Manches versucht man nur deshalb zu verstehen,
damit es nicht mehr so viel bedeutet.


Wie viel muss man lesen, um nur noch absichtlich zu zitieren?


Tücke der Bildung:
Man weiß nie vorher, zu welchen Meinungen sie uns zwingt.


HANS NORBERT JANOWSKI
Nur wer die Wahrheit kennt, kann lügen.


Es muss etwas fehlen, damit das Leben einen Sinn hat.


Modern Times: Wir vergiften uns, aber wir leben davon.


REINER KLÜTING
Mancher Gedanke gelangt erst durch Übersetzungsfehler
ans rettende Sinnufer.


Gedankenklärung stößt s

selten bis zum Verstehenshorizont durch.


Gedankenübertragung muss sich literarisch entblößen,
um philosophisch infektiös zu sein



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Gedankenübertragung

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Was kann beim Aphorismus nicht alles Gedanken- Übertragung sein: Wie kommt der Aphorismus von einer Sprache in die andere? Was gewinnt, was verliert er dabei? Wie und wieso kommt der Gedanke zu (s)einem Bild und umgekehrt? Wie und warum werden viele Zitate, Sprichwörter und Redewendungen in den Aphorismus übertragen und abgewandelt? Wie ist das europäische Netz der kleinen Gattung seit den Tagen eines La Rochefoucauld im 18. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart geknüpft? Vor allem Fragen des Übersetzens, des Übertragens von Aphorismen standen damit auf der Agenda des Aphoristikertreffens im für die Ruhrregion so bedeutsamen Kulturhauptstadtjahr 2010. Im vorliegenden Band findet der Leser alle Fachvorträge der Tagung. Er ist erweitert um Aufsätze von Werner Helmich und Stefan Kaszynski, die die Diskussion um die Übersetzung von Aphorismen auf dem Treffen wesentlich bereicherten. Wie in den früheren Bänden sind des weiteren jeweils drei Aphorismen der Tagungsteilnehmer/ innen zum Themenkranz „Gedanken-Übertragung“ abgedruckt. Sowird wieder ein aspektreiches Kompendium über den Umgang mit Aphorismen – in Theorie und Praxis – vorgelegt (aus dem Vorwort)

 

Inhalt:

Fachbeiträge: Gedanken-Übertragung von Hippokrates bis Lec, Friedemann Spicker; „Des Denkens gelbe Falten“ Sprach-Bild und Bild-Sprache im Aphorismus, Andreas Steffens; „Üb´ ersetzen!“ Sprachspiele als Übersetzungsprobleme, Rainer Kohlmayer; Kurz und bündig? Probleme beim Übersetzen von Aphorismen, Joachim Schultz; Englische Aphorismen in deutscher Übersetzung am Beispiel von Oscar Wilde, Alexander Eilers; Für oder gegen die Revolution? Ulrich Kunzmann; Aphoristische Erkenntnis zwischen Sprachen und Kulturen. Deutsch-Polnische Probleme der Aphorismenübersetzung. Ein Praxisbericht; Anna Magorzewicz. Berichte aus dem Workshop und den Schullesungen: De gustibus et coloribus non est disputandum. Vier Workshops-Impulse zur literarischen Wertung, Uwe-K. Ketelsen; Aphorismus macht Schule. Berichte von drei Schullesungen. Aphorismen der Tagungsteilnehmer / innen! Anhang: Über die Methoden der Aphorismenübersetzungen, Maria Krysztofiak, Stefan H. Kaszyñski; Aphorismen übersetzen. Zum praktischen Nutzen einer hybriden Taxonomie – diesmal für deutsche Leser, Werner Helmich. Tagungsbericht; Übersetzungsbeispiele ; Auswahlbibliographie.



Leseproben: S. 96 ff.)

 

WILFRIED BESSER

Gedanken sind frei, bis man sie in Worte fasst.


Weil die nackte Wahrheit sich schämt,
traut sie sich so selten über unsere Lippen.


Gedankenübertragung ist wie Stille Post:
Man kann nie sicher sein, was beim Empfänger ankommt.


EVA BLUME
Gedanken kommen rezeptfrei und bleiben doch verschreibungspflichtig:
Niederschrift mit Nebenwirkungen.


Ideensterne am Schweif gefasst bilden unser Gedankenzelt.


Manche Missverständnisse werden hinfällig,
wenn Gedanken auf Umwegen kommen.

 

HORST A. BRUDER
Gedankenübertragung: Unsichtbare Diktatur des Verstandes;
sichtbare Demokratie der Vernunft.


Wer glaubt, die Gedanken anderer lesen zu können,
sollte bei sich selbst beginnen.


Gedankenlosigkeit ist die Grundlage bester Ideen.



BENEDIKTA BUDDEBERG
Auch Undenkbares ist bereits gedacht.


Vorurteile sind die Haken, die sich mit den Ösen schlechter Erfahrungen
zusammentun und das Denken für neue Gedanken verschließen.


Was du mir sagst, hätte ich mir auch denken können.
Aber hätte ich es auch gedacht, wenn du es nicht gesagt hättest?

 

ALEXANDER EILERS
Man reflektiert nur, was einem einleuchtet.


Meine Phantasie blüht euch noch.


Wer ein Geheimnis bewahren will, darf es nicht verschweigen.

 

SAMI FEIRING
Es ist zwar schon alles gesagt,
aber noch nicht gehört worden.


Die lautesten Ausrufezeichen sind die verdächtigsten Fragezeichen.

 

Wenn Worte nicht genügen,
kann nur das Schweigen die Wahrheit ausdrücken.

 



TOBIAS GRÜTERICH
Manches versucht man nur deshalb zu verstehen,
damit es nicht mehr so viel bedeutet.


Wie viel muss man lesen, um nur noch absichtlich zu zitieren?


Tücke der Bildung:
Man weiß nie vorher, zu welchen Meinungen sie uns zwingt.


HANS NORBERT JANOWSKI
Nur wer die Wahrheit kennt, kann lügen.


Es muss etwas fehlen, damit das Leben einen Sinn hat.


Modern Times: Wir vergiften uns, aber wir leben davon.


REINER KLÜTING
Mancher Gedanke gelangt erst durch Übersetzungsfehler
ans rettende Sinnufer.


Gedankenklärung stößt s

selten bis zum Verstehenshorizont durch.


Gedankenübertragung muss sich literarisch entblößen,
um philosophisch infektiös zu sein




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Käufer, Hugo Ernst: Kriecher stolpern nicht.

Aphorismen, Artur Cremer – acre Porträts, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0791-2, kart. 21 x 14,5 cm. 96 S. mit 8 Porträtzeichnungen.€ 11,90

 

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Kriecher stolpern nicht

Inhalt:

Unvorstellbares auf den Punkt bringen; Jedes Wort ist ein Beginnen; Die Allmacht der Quote triumphiert; Keine Störung, es bleibt alles beim Alten; Je korrupter desto mächtiger; Das Geld baut sich seine Dome; Wer viel besitzt, kann auch viel verlieren; Im Namen Gottes wird viel Schindluder getrieben; Prinzipien sind wie Einbahnstraßen; Wer keinen Verstand hat, kann ihn auch nicht verlieren.

 

Biographisches:

Hugo Ernst Käufer: Hugo Ernst Käufer: Geboren 1927 in Annen, 1954 - 1957 bibliothekarisches Studium in Köln, 1957 - 1966 Referent an der Stadtbücherei Bochum, 1966 Berufung an die Stadtbibliothek Gelsenkirchen (1977 - 1987 Direktor), 1968 Gründer der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen, 1974 Wahl in den Internationalen PEN-Club, 1998 Mitbegründer und Vorsitzender der Liselotte und Walter Rauner- Stiftung, Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE. Auszeichnungen u.a. Mölle-Literaturpreis, 1988, Bundesverdienstkreuz, 1997, KOGGE-Ehrenring der Stadt Minden, 1999, Literaturpreis Ruhr, 2002, Ehrennadel der Stadt Witten, 2004, Ehrenring der Stadt Bochum, 2004, Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, 2007.

 

Artur Cremer-acre: Geboren 1932 in Bochum, Handwerkslehre als Reklamemaler, Studium an der Folkwangschule Essen, ab 1959 freier Grafiker und Maler, 1970 - 1992 Tätigkeit als Maler und Grafiker am Deutschen Bergbau-Museum Bochum, 1984 - 1986 Vorsitzender des Bochumer Künstlerbundes, Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien des In- und Auslandes, u. a. in Berlin, Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Kamen, Münster, Rotenburg (Niedersachen), Stuttgart, Witten, Brüssel, Grenchen, Lausanne, Uppsala, Donezk, Oviedo, Wien, Niederlande.

 

Presse: 

(WAZ 30.4.2011, Tom Thelen)

Obwohl Fontane einmal meinte, ein guter Aphorismus sei die Weisheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz, ist diese irgendwo zwischen Literatur und Philosophie beheimatete kleine Form heute nicht mehr sehr populär....Doch es gibt sie noch, die Feinschleifer des Formulierungsfuror, die sich daran abarbeiten, aus wenigen Worten "Witz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" zu schmieden. Hugo Ernst Käufer hat nun seinen schon fünften Band mit Aphorismen veröffentlicht,,, Kriecher stolpern nicht", heißt er; und Artur Cremer - acre hat wieder einmal grandiose Illustrationen - Porträts und Zeichnungen- beigesteuert. Diese zeigen Menschenbilder, Physiognomien der Zerrissenheit, irritierend in ihrer kräftigen Plastizität. ,,Vielen Aphoristikern geht es wie den blinden Hühnern, die finden hin und wieder auch ein Korn", schreibt Käufer selbstironisch... Doch schnell wird bei der Lektüre klar, dass Käufers Sammlung voller Körner ist, egal, welchem Themenkreis sich die funkelnden Sätze widmen. So kommentiert Käufer so hellsichtig wie abgründig das populärste Unterhaltungsmedium: ,,Das Fernsehen sorgt dafür, dass jeder gedanklich seinen Mord begeht". Oder er macht sich über deren Formate lustig: ,,Comedy: Die Bildungs- und Lachanstalt für die Kleinkarierten" und ..Talkshowss ind die Henker der Gespräche" Genauso pointiert und treffend sind seine Einlassungen zu Wirtschaftskrise, Politik, Kirche und Kultur, die zuweilen hart und engagiert formuliert sind, dabei aber immer auf Seiten der Schwachen stehen. ,,schreiben auf der Seite der Getretenen".



 

Schnuppertexte:

Unvorstelbares auf den Punkt bringen (S. 9 ff.)

Mein Aphorismus ist mein Lotblei im Rücken des alltäglichen Geschehens;

 

Aphorismus: Ein Gedanke, der halten muss;

 

Nach Lichtenberg haben es Witz und Ironie nicht immer leicht, frischen Wind unter die Flügel zu bekommen;

 

Aphorismus: Überraschendes begreifbar machen;

 

Chefaphoristiker: Er hat immer das letzte Wort;

 

Wenn man den Aphoristikern Glauben schenkt, geht es bald dem letzten Geheimnis an den Kragen;

 

Aphorismus: Gedankenergebnis unterm Strich;

 

Auf seine Gedanken ließ er nichts kommen, deshalb behielt er sie lieber für sich;

 

Im Kopf des Aphoristikers brütet ein Gedanke, der auf schnellen Flügeln fliegen will – wer weiß wohin;

 

Anlaß, einen Aphorismus zu schreiben: Das Zwerchfell juckt;

 

Aphorismen: Wortspiele, die auf den Strich gehen;

 

Aphorismen: Stolperstellen für die Trägheit in uns.

Jedes Wort ist ein Beginnen(S. 17. ff):

Der Geruch der Wörter im Eintopf des Tages


Schreiben auf der Seite der Getretenen


Soweit wir die Worte verstehen,
erkennen wir die Dinge der Welt


Oft laufen die Gedanken den Worten davon

 

Die Geschichten in den Augen der Vorübergehenden lesen


Die Konturen eines Gedichtes, noch hinter dem Wahrnehmbaren
verborgen
Es gibt Dinge, für die uns die Worte fehlen


Verkannter Poet:
Den hat Pegasus im Galopp verloren

 

 

 

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Kriecher stolpern nicht

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Inhalt:

Unvorstellbares auf den Punkt bringen; Jedes Wort ist ein Beginnen; Die Allmacht der Quote triumphiert; Keine Störung, es bleibt alles beim Alten; Je korrupter desto mächtiger; Das Geld baut sich seine Dome; Wer viel besitzt, kann auch viel verlieren; Im Namen Gottes wird viel Schindluder getrieben; Prinzipien sind wie Einbahnstraßen; Wer keinen Verstand hat, kann ihn auch nicht verlieren.

 

Biographisches:

Hugo Ernst Käufer: Hugo Ernst Käufer: Geboren 1927 in Annen, 1954 - 1957 bibliothekarisches Studium in Köln, 1957 - 1966 Referent an der Stadtbücherei Bochum, 1966 Berufung an die Stadtbibliothek Gelsenkirchen (1977 - 1987 Direktor), 1968 Gründer der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen, 1974 Wahl in den Internationalen PEN-Club, 1998 Mitbegründer und Vorsitzender der Liselotte und Walter Rauner- Stiftung, Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE. Auszeichnungen u.a. Mölle-Literaturpreis, 1988, Bundesverdienstkreuz, 1997, KOGGE-Ehrenring der Stadt Minden, 1999, Literaturpreis Ruhr, 2002, Ehrennadel der Stadt Witten, 2004, Ehrenring der Stadt Bochum, 2004, Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, 2007.

 

Artur Cremer-acre: Geboren 1932 in Bochum, Handwerkslehre als Reklamemaler, Studium an der Folkwangschule Essen, ab 1959 freier Grafiker und Maler, 1970 - 1992 Tätigkeit als Maler und Grafiker am Deutschen Bergbau-Museum Bochum, 1984 - 1986 Vorsitzender des Bochumer Künstlerbundes, Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien des In- und Auslandes, u. a. in Berlin, Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Kamen, Münster, Rotenburg (Niedersachen), Stuttgart, Witten, Brüssel, Grenchen, Lausanne, Uppsala, Donezk, Oviedo, Wien, Niederlande.

 

Presse: 

(WAZ 30.4.2011, Tom Thelen)

Obwohl Fontane einmal meinte, ein guter Aphorismus sei die Weisheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz, ist diese irgendwo zwischen Literatur und Philosophie beheimatete kleine Form heute nicht mehr sehr populär....Doch es gibt sie noch, die Feinschleifer des Formulierungsfuror, die sich daran abarbeiten, aus wenigen Worten "Witz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" zu schmieden. Hugo Ernst Käufer hat nun seinen schon fünften Band mit Aphorismen veröffentlicht,,, Kriecher stolpern nicht", heißt er; und Artur Cremer - acre hat wieder einmal grandiose Illustrationen - Porträts und Zeichnungen- beigesteuert. Diese zeigen Menschenbilder, Physiognomien der Zerrissenheit, irritierend in ihrer kräftigen Plastizität. ,,Vielen Aphoristikern geht es wie den blinden Hühnern, die finden hin und wieder auch ein Korn", schreibt Käufer selbstironisch... Doch schnell wird bei der Lektüre klar, dass Käufers Sammlung voller Körner ist, egal, welchem Themenkreis sich die funkelnden Sätze widmen. So kommentiert Käufer so hellsichtig wie abgründig das populärste Unterhaltungsmedium: ,,Das Fernsehen sorgt dafür, dass jeder gedanklich seinen Mord begeht". Oder er macht sich über deren Formate lustig: ,,Comedy: Die Bildungs- und Lachanstalt für die Kleinkarierten" und ..Talkshowss ind die Henker der Gespräche" Genauso pointiert und treffend sind seine Einlassungen zu Wirtschaftskrise, Politik, Kirche und Kultur, die zuweilen hart und engagiert formuliert sind, dabei aber immer auf Seiten der Schwachen stehen. ,,schreiben auf der Seite der Getretenen".



 

Schnuppertexte:

Unvorstelbares auf den Punkt bringen (S. 9 ff.)

Mein Aphorismus ist mein Lotblei im Rücken des alltäglichen Geschehens;

 

Aphorismus: Ein Gedanke, der halten muss;

 

Nach Lichtenberg haben es Witz und Ironie nicht immer leicht, frischen Wind unter die Flügel zu bekommen;

 

Aphorismus: Überraschendes begreifbar machen;

 

Chefaphoristiker: Er hat immer das letzte Wort;

 

Wenn man den Aphoristikern Glauben schenkt, geht es bald dem letzten Geheimnis an den Kragen;

 

Aphorismus: Gedankenergebnis unterm Strich;

 

Auf seine Gedanken ließ er nichts kommen, deshalb behielt er sie lieber für sich;

 

Im Kopf des Aphoristikers brütet ein Gedanke, der auf schnellen Flügeln fliegen will – wer weiß wohin;

 

Anlaß, einen Aphorismus zu schreiben: Das Zwerchfell juckt;

 

Aphorismen: Wortspiele, die auf den Strich gehen;

 

Aphorismen: Stolperstellen für die Trägheit in uns.

Jedes Wort ist ein Beginnen(S. 17. ff):

Der Geruch der Wörter im Eintopf des Tages


Schreiben auf der Seite der Getretenen


Soweit wir die Worte verstehen,
erkennen wir die Dinge der Welt


Oft laufen die Gedanken den Worten davon

 

Die Geschichten in den Augen der Vorübergehenden lesen


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Es gibt Dinge, für die uns die Worte fehlen


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Hugo Ernst Käufer: " Auf dem Kerbholz" ; Artur Cremer-acre: "Handymenschen".

Neue Aphorismen und Zeichnungen, August 2008, ISBN 978-3-8196-0708,0, kart. 80 S.    € 8,90

 

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Auf dem Kerbholz

In dieser Sammlung neuer Aphorismen setzt sich Käufer mit dem Aphorismus an sich, den Fehlern der anderen, seinen Schriftstellerkollegen, prominenten Zeitgenossen und sich selbst kritisch und engagiert auseinander.

Hugo Ernst Käufer *1927, Literaturpreisträger Ruhrgebiet 2002 hat neben vielen anderen Veröffentlichungen auch immer wieder sozialkritische Aphorismen geschrieben. In dieser Sammlung neuer Aphorismen setzt er sich mit dem Aphorismus an sich, den Fehlern der anderen, seinen Schriftstellerkollegen, prominenten Zeitgenossen und sich selbst kritisch und engagiert auseinander.
Artur Cremer-acre  *1932 stellt hier seinen neuen, bisher nicht veröffentlichten Bildzyklus "Handymenschen" vor.
Schnuppertexte:
"Ein Aphorismus ist ein Gedanke, der sich schnell aus dem Staub machen will"; " Unten müssen viele das auslöffeln, was sich wenige da oben eingebrockt haben";  " Es gibt Politiker, die irren sich nie, haben aber von nicht seine Ahnung";  "Selbst auf dem Klo bist du mit dem Handy allzeit gut informiert".

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Auf dem Kerbholz

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In dieser Sammlung neuer Aphorismen setzt sich Käufer mit dem Aphorismus an sich, den Fehlern der anderen, seinen Schriftstellerkollegen, prominenten Zeitgenossen und sich selbst kritisch und engagiert auseinander.

Hugo Ernst Käufer *1927, Literaturpreisträger Ruhrgebiet 2002 hat neben vielen anderen Veröffentlichungen auch immer wieder sozialkritische Aphorismen geschrieben. In dieser Sammlung neuer Aphorismen setzt er sich mit dem Aphorismus an sich, den Fehlern der anderen, seinen Schriftstellerkollegen, prominenten Zeitgenossen und sich selbst kritisch und engagiert auseinander.
Artur Cremer-acre  *1932 stellt hier seinen neuen, bisher nicht veröffentlichten Bildzyklus "Handymenschen" vor.
Schnuppertexte:
"Ein Aphorismus ist ein Gedanke, der sich schnell aus dem Staub machen will"; " Unten müssen viele das auslöffeln, was sich wenige da oben eingebrockt haben";  " Es gibt Politiker, die irren sich nie, haben aber von nicht seine Ahnung";  "Selbst auf dem Klo bist du mit dem Handy allzeit gut informiert".

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Hugo Ernst Käufer: "Ein Mann ohne Frau, ist wie ein Vogel ohne Brille".

Aphorismen mit 4 Porträtskizzen von Artur Cremer-acre, 2006, ISBN 978-3-8196-9, kart. 58 S.   € 7,90

 

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Ein Mann ohne Frau...

Hugo Ernst Käufer *1927, Literaturpreisträger Ruhrgebiet 2002 hat neben vielem anderen immer wieder sozialkritische Aphorismen geschrieben, in denen er sich mit kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzt.

"Aphorismen sind darauf aus, Gedanken auf die Sprünge zu helfen...sie schließen nicht ab, sondern auf...sind auf Entlarvung aus, wollen anstoßen,nicht überreden, stellen Widersprüche bloß" (aus dem Eingangsessay: Gedanken auf die Sprünge helfen).

Schnuppertexte:
"Hoffnung auf Gerechtigkeit: Im Himmel sind wir alle Sozialisten"; "Von manchen Autoren muss sich die Sprache eine Menge gefallen lassen"; "Er findet sich so gut, dass er am liebsten nur mit sich selbst verkehren möchte"; "Der Verleger verlegte das Manuskript und ließ nicht smehr von sich hören";  "Das Reden ist das Vertreiben der Stille, manche reden, weil sie ihr Schweigen nicht ertragen könnnen"; "Fazit: Er legte viele Spruren, aber daraus wurden keine Wege".

Pressestimmen

"Er ging in sich und wurde nie wieder gesehen" Autor Hugo Ernst Käufer veröffentlicht gesammelte Aphorismen. Schwerelosigkeit der Sprache entsteht durch Weglassen. Die literarsichen Texte von Hugo Ernst Käufer zeichnete schon immer die Vorliebe für präzise Knappheit aus. Sie zielen auf anschauliche und entlarvende Prägnanz. Wortreiches Lamentieren ist nie seine Sache gewesen. Nun hat er die Kunst der Knappheit auf die Spitze getrieben... Sprachlich un thematisch gelungene Aphorismen zeichnet oft schlitzohriger Humor aus, der an keiner Stelle gestelzt und aufgesetzt wirkt... "Aphoristiker sind schlechte Parteiredner, die brauchen mehr Zeit." (Westdeutsche Allgemeine 13.10.2006)

Der 1987 pensionierte Gelsenkirchener Büchereidirektor ist nicht nur ein achtbarer Lyriker, sondern -wie man hier nachlesen kann - auch ein mindestens ebenso achtbarer Aphoristiker. Der ..Band enthält einen lesenswerten "Versuch über den Aphorismus" und knapp gehaltene immer auf die Pointe hin gearbeitet Aphorismen wie diesen: "Dichterlos: Er ging in sich und wurde nicht mehr gesehen" (ekz-Informationsdienst 12/06)

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Ein Mann ohne Frau...

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Hugo Ernst Käufer *1927, Literaturpreisträger Ruhrgebiet 2002 hat neben vielem anderen immer wieder sozialkritische Aphorismen geschrieben, in denen er sich mit kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzt.

"Aphorismen sind darauf aus, Gedanken auf die Sprünge zu helfen...sie schließen nicht ab, sondern auf...sind auf Entlarvung aus, wollen anstoßen,nicht überreden, stellen Widersprüche bloß" (aus dem Eingangsessay: Gedanken auf die Sprünge helfen).

Schnuppertexte:
"Hoffnung auf Gerechtigkeit: Im Himmel sind wir alle Sozialisten"; "Von manchen Autoren muss sich die Sprache eine Menge gefallen lassen"; "Er findet sich so gut, dass er am liebsten nur mit sich selbst verkehren möchte"; "Der Verleger verlegte das Manuskript und ließ nicht smehr von sich hören";  "Das Reden ist das Vertreiben der Stille, manche reden, weil sie ihr Schweigen nicht ertragen könnnen"; "Fazit: Er legte viele Spruren, aber daraus wurden keine Wege".

Pressestimmen

"Er ging in sich und wurde nie wieder gesehen" Autor Hugo Ernst Käufer veröffentlicht gesammelte Aphorismen. Schwerelosigkeit der Sprache entsteht durch Weglassen. Die literarsichen Texte von Hugo Ernst Käufer zeichnete schon immer die Vorliebe für präzise Knappheit aus. Sie zielen auf anschauliche und entlarvende Prägnanz. Wortreiches Lamentieren ist nie seine Sache gewesen. Nun hat er die Kunst der Knappheit auf die Spitze getrieben... Sprachlich un thematisch gelungene Aphorismen zeichnet oft schlitzohriger Humor aus, der an keiner Stelle gestelzt und aufgesetzt wirkt... "Aphoristiker sind schlechte Parteiredner, die brauchen mehr Zeit." (Westdeutsche Allgemeine 13.10.2006)

Der 1987 pensionierte Gelsenkirchener Büchereidirektor ist nicht nur ein achtbarer Lyriker, sondern -wie man hier nachlesen kann - auch ein mindestens ebenso achtbarer Aphoristiker. Der ..Band enthält einen lesenswerten "Versuch über den Aphorismus" und knapp gehaltene immer auf die Pointe hin gearbeitet Aphorismen wie diesen: "Dichterlos: Er ging in sich und wurde nicht mehr gesehen" (ekz-Informationsdienst 12/06)

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Kessel, Martin: Ein Fragezeichen der Gesellschaft

Aphorismen Mit 24 s/w Zeichnungen von Gisbert Tönnis. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Friedemann Spicker, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0852-0, kart. 166 S. 20 x 21 cm € 14,90

 

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Ein Fragezeichen der Gesellschaft

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Martin Kessel (1901-1990), Büchnerpreisträger von 1954, ist mit seinem umfangreichen aphoristischen Werk in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wenn man nur diese beiden Beispiele liest, die an Aktualität nicht zu übertreffen sind: „In der Technik waltet eine Ironie des Mittels. Durch Defekte und Katastrophen erinnert das Mittel wieder an seine Selbstständigkeit.“ „Wo alles auf Leistung eingestellt ist, wird selbst das Vergnügen zur Schwerarbeit.“ Ob zu Fukushima, zu den Arbeitsbedingungen im Web-Zeitalter oder zur Spaßgesellschaft: er scheint schon damals darauf reagiert zu haben. Grund genug für Friedemann Spicker, den Leiter des Deutschen Aphorismus-Archivs und Herausgeber der DAphA-Drucke, der mit zahlreichen Veröffentlichungen und Editionen zur sogenannten kleinen Gattung und ihren Autoren hervorgetreten ist, einen ersten Auswahlband seiner Aphorismen vorzulegen. Er hat dazu auch den Marbacher Nachlass ausgewertet und ein umfangreiches Nachwort verfasst, das die aphoristische Biographie des Autors zum ersten Mal darstellt. Gisbert Tönnis, ein renommierter Kölner Künstler, ist in 24 Zeichnungen weit abseits der üblichen ‚Illustrationen’ in einen intermedialen Dialog mit Kessel getreten.





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Martin Kessel (1901-1990), Büchnerpreisträger von 1954, ist mit seinem umfangreichen aphoristischen Werk in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wenn man nur diese beiden Beispiele liest, die an Aktualität nicht zu übertreffen sind: „In der Technik waltet eine Ironie des Mittels. Durch Defekte und Katastrophen erinnert das Mittel wieder an seine Selbstständigkeit.“ „Wo alles auf Leistung eingestellt ist, wird selbst das Vergnügen zur Schwerarbeit.“ Ob zu Fukushima, zu den Arbeitsbedingungen im Web-Zeitalter oder zur Spaßgesellschaft: er scheint schon damals darauf reagiert zu haben. Grund genug für Friedemann Spicker, den Leiter des Deutschen Aphorismus-Archivs und Herausgeber der DAphA-Drucke, der mit zahlreichen Veröffentlichungen und Editionen zur sogenannten kleinen Gattung und ihren Autoren hervorgetreten ist, einen ersten Auswahlband seiner Aphorismen vorzulegen. Er hat dazu auch den Marbacher Nachlass ausgewertet und ein umfangreiches Nachwort verfasst, das die aphoristische Biographie des Autors zum ersten Mal darstellt. Gisbert Tönnis, ein renommierter Kölner Künstler, ist in 24 Zeichnungen weit abseits der üblichen ‚Illustrationen’ in einen intermedialen Dialog mit Kessel getreten.






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Liechti, Martin: Sage mir ...

Aphorismen und Notate, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0841-4, kart. 20 x 12,5 cm. 128 S.€ 14,90

 

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Liechti, Martin: Sage mir ...

MARTIN LIECHTI, geb. in Jegenstorf (Bern / Schweiz), lebt als Autor in Zürich. Neben Romanen (u.a. „ICH WILL“, „Noch sind wir allein“ und „Hic salta“) veröffentlichte er vor allem Aphorismen. So die Sammlung „Sätze und Ansätze“ (Nimrod-Literaturverlag Zürich, 2002), „Vorund Nachgedachtes“ (Rauhreif-Verlag Zürich, 2005), „Wort- und Kopfsprünge“ (Littera Autoren Verlag Zürich, 2008) sowie „Im Fluss ...“ (ebd., 2010). „In bald witzig verkürzten, bald lakonisch verdichteten Notaten vermisst Liechti das menschliche Streben ... decouvriert mit nüchternem Blick auf das menschliche Treiben die unvermeidlichen Widersprüche des Daseins, die kleinen Lächerlichkeiten des Alltags, die Vergeblichkeit frommer Wünsche.“ (Neue Zürcher Zeitung). 

 

APHORISMEN öffnen Denkräume aus sparsamen Worten, mal spöttisch, mal lyrisch, mal eine Spur philosophisch. Man ist gleich mittendrin. Für Abwechslung ist gesorgt. Der Aphorismus bietet Trost, reizt zum Widerspruch, entführt. „Nicht hier, nicht dort – immer irgendwo daneben liegt unser Wunschort“, könnte man Liechti variieren



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Liechti, Martin: Sage mir ...

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MARTIN LIECHTI, geb. in Jegenstorf (Bern / Schweiz), lebt als Autor in Zürich. Neben Romanen (u.a. „ICH WILL“, „Noch sind wir allein“ und „Hic salta“) veröffentlichte er vor allem Aphorismen. So die Sammlung „Sätze und Ansätze“ (Nimrod-Literaturverlag Zürich, 2002), „Vorund Nachgedachtes“ (Rauhreif-Verlag Zürich, 2005), „Wort- und Kopfsprünge“ (Littera Autoren Verlag Zürich, 2008) sowie „Im Fluss ...“ (ebd., 2010). „In bald witzig verkürzten, bald lakonisch verdichteten Notaten vermisst Liechti das menschliche Streben ... decouvriert mit nüchternem Blick auf das menschliche Treiben die unvermeidlichen Widersprüche des Daseins, die kleinen Lächerlichkeiten des Alltags, die Vergeblichkeit frommer Wünsche.“ (Neue Zürcher Zeitung). 

 

APHORISMEN öffnen Denkräume aus sparsamen Worten, mal spöttisch, mal lyrisch, mal eine Spur philosophisch. Man ist gleich mittendrin. Für Abwechslung ist gesorgt. Der Aphorismus bietet Trost, reizt zum Widerspruch, entführt. „Nicht hier, nicht dort – immer irgendwo daneben liegt unser Wunschort“, könnte man Liechti variieren




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Hans Albrecht Moser: "Efeu ohne Baum". Gedanken eines Durchschnittsmenschen.   € 13,90

Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von FRIEDEMANN SPICKER Fotos von WERNER SELTIER.(DAphA Drucke 2) ISBN 978-3-8196-0712-7,  2009, kart. 132 S., 12 Fotos.

 

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Efeu ohne Baum

Hans Albrecht Moser (1882-1978) ist heute als Aphoristiker weitestgehend vergessen, obwohl in den Büchern des Schweizer Autors mehr oder weniger versteckt ungefähr 1000 Seiten mit oft bedeutenden Aphorismen enthalten sind. Der bekannte Zürcher Germanist Emil Staiger erklärte ihn 1962 sogar zu "einem der bedeutendsten Erzähler der Literatur der Gegenwart" und einen "Meister des Aphorismus". Sogar mehrere Dissertationen erschienen über ihn. Friedemann Spicker will mit diesem Band das Werk des zu Unrecht Vergessenen wieder ins literarische Bewusstsein heben. Werner Seltier steuert einfühlsame Foto-Kommentare bei. Der Leser lernt einen Mystiker und Reaktionär kennen, der quer zu seiner und unserer Zeit steht und uns gerade deshalb einiges zu sagen hat.

 

Textbeispiel:

"Einen Lebenszweck haben heißt, mit Bewusstsein leben wollen,

wie man leben muss"; "Der im Leben Zurechtgekommene ist immer konservativ"; "Sei zufrieden mit dem, was Du hast, aber nie mit dem, was Du bist"; "Manche sündigen nur darum nicht, weil sie sich der Sünde nicht gewachsen fühlen"; "Dem Handelnden gehört die Welt. Die Frage ist bloß, ob uns die Welt gehören soll?"; "Der ideale Politiker tritt für seine Sache nur so gewunden ein, dass, wenn es mit dieser Sache nichts ist, er sofort in seinen Windungen wieder verschwinden kann"; "Wer in einem Liebesverhältnis zum ersten Mal nicht liebt, übernimmt die Führung des Verhältnisses"

aus dem Nachwort von F. Spicker: "Wer im Begriff war, die deutsche Aphoristik konsequent aufzuarbeiten, der konnte das gerade erschienene schmale Bändchen der 1971 in Zürich promovierten Marie-Antoinette Manz-Kunz mit dem Titel „Gedanken zur Aphoristik von Hans Albrecht Moser“ nicht übersehen. Ich bibliographierte. Ich fand eine „Komödie des Lebens“, ein „Gästebuch“ von unbestimmter Gattung, ich fand „Roman“, „Erzählung“, „Tagebuch“, „Erinnerungen“. Aber Aphoristik? Und dann die Überraschung: In jedem dieser Werke, mit proportional unterschiedlichen Anteilen, aber quantitativ immer bedeutend, Aphorismen, manchmal noch durch das Druckbild versteckt, das keinen Zwischenraum von Text zu Text lässt, aber zweifelsfrei selbstständige, voneinander isolierte Aphorismen. Weit über 1000 Seiten zählte ich endlich, eingelagert in seine Bücher, wie sie über einen Zeitraum von mehr als fünfzig Jahren hinweg entstanden. Und nicht nur quantitativ bedeutend; auch das wurde mir – nächste Überraschung – allmählich klar. In meiner Gattungsgeschichte des deutschen Aphorismus im 20. Jahrhundert habe ich ihm dann den entsprechenden Platz eingeräumt, an der Seite Ludwig Hohls und Erich Brocks, was die Schweiz betrifft, und im Weiteren neben Autoren wie Heimito von Doderer, Friedrich Georg Jünger und Martin Kessel. Ich suchte ihn mit einem Aufsatz in der Schweiz als Aphoristiker neu bekannt zu machen, und vor allem: Ich wünschte sein Werk – in Auswahl – neu in der Bücherwelt. Wenn es mir etwas bedeutete, konnte ich vielleicht auf den einen oder die andere Teilhaberin rechnen. Ich suchte einen Verleger... "(S. 107 -108)

 

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Efeu ohne Baum

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Hans Albrecht Moser (1882-1978) ist heute als Aphoristiker weitestgehend vergessen, obwohl in den Büchern des Schweizer Autors mehr oder weniger versteckt ungefähr 1000 Seiten mit oft bedeutenden Aphorismen enthalten sind. Der bekannte Zürcher Germanist Emil Staiger erklärte ihn 1962 sogar zu "einem der bedeutendsten Erzähler der Literatur der Gegenwart" und einen "Meister des Aphorismus". Sogar mehrere Dissertationen erschienen über ihn. Friedemann Spicker will mit diesem Band das Werk des zu Unrecht Vergessenen wieder ins literarische Bewusstsein heben. Werner Seltier steuert einfühlsame Foto-Kommentare bei. Der Leser lernt einen Mystiker und Reaktionär kennen, der quer zu seiner und unserer Zeit steht und uns gerade deshalb einiges zu sagen hat.

 

Textbeispiel:

"Einen Lebenszweck haben heißt, mit Bewusstsein leben wollen,

wie man leben muss"; "Der im Leben Zurechtgekommene ist immer konservativ"; "Sei zufrieden mit dem, was Du hast, aber nie mit dem, was Du bist"; "Manche sündigen nur darum nicht, weil sie sich der Sünde nicht gewachsen fühlen"; "Dem Handelnden gehört die Welt. Die Frage ist bloß, ob uns die Welt gehören soll?"; "Der ideale Politiker tritt für seine Sache nur so gewunden ein, dass, wenn es mit dieser Sache nichts ist, er sofort in seinen Windungen wieder verschwinden kann"; "Wer in einem Liebesverhältnis zum ersten Mal nicht liebt, übernimmt die Führung des Verhältnisses"

aus dem Nachwort von F. Spicker: "Wer im Begriff war, die deutsche Aphoristik konsequent aufzuarbeiten, der konnte das gerade erschienene schmale Bändchen der 1971 in Zürich promovierten Marie-Antoinette Manz-Kunz mit dem Titel „Gedanken zur Aphoristik von Hans Albrecht Moser“ nicht übersehen. Ich bibliographierte. Ich fand eine „Komödie des Lebens“, ein „Gästebuch“ von unbestimmter Gattung, ich fand „Roman“, „Erzählung“, „Tagebuch“, „Erinnerungen“. Aber Aphoristik? Und dann die Überraschung: In jedem dieser Werke, mit proportional unterschiedlichen Anteilen, aber quantitativ immer bedeutend, Aphorismen, manchmal noch durch das Druckbild versteckt, das keinen Zwischenraum von Text zu Text lässt, aber zweifelsfrei selbstständige, voneinander isolierte Aphorismen. Weit über 1000 Seiten zählte ich endlich, eingelagert in seine Bücher, wie sie über einen Zeitraum von mehr als fünfzig Jahren hinweg entstanden. Und nicht nur quantitativ bedeutend; auch das wurde mir – nächste Überraschung – allmählich klar. In meiner Gattungsgeschichte des deutschen Aphorismus im 20. Jahrhundert habe ich ihm dann den entsprechenden Platz eingeräumt, an der Seite Ludwig Hohls und Erich Brocks, was die Schweiz betrifft, und im Weiteren neben Autoren wie Heimito von Doderer, Friedrich Georg Jünger und Martin Kessel. Ich suchte ihn mit einem Aufsatz in der Schweiz als Aphoristiker neu bekannt zu machen, und vor allem: Ich wünschte sein Werk – in Auswahl – neu in der Bücherwelt. Wenn es mir etwas bedeutete, konnte ich vielleicht auf den einen oder die andere Teilhaberin rechnen. Ich suchte einen Verleger... "(S. 107 -108)

 

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Helmut Peters: "VerMUTungen".

Gedanken & Aphorismen, mit einem Vorwort von Gerhard Uhlenbruck, 2009, ISBN 978-3-8196-0727-1, kart. 96 S. 8 Abb. 15 x 10,5 cm     € 9,90

 

Die oft tief- und doppelsinnigen Aphorismen sind beides: zeitgebunden-aktuell und erweisen sich darüber hinaus als allzumenschliche Erkenntnisse über den Menschen und seine verborgenen Verhaltensweisen.

 

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VerMUTungen

Vita: "Ich wurde 1950 in Bochum geboren. Nach 13jähriger Sparkassentätigkeit (ich bin gelernter Bankkaufmann) habe ich ein Studium der Germanistik und Soziologie mit viel Freude absolviert.Zum "Broterwerb" arbeite ich heute bei der Diakonie Krefeld und Viersen als Schuldnerberater mit den Schwerpunkten Prävention und Öffentlichkeitsarbeit...Seit 1978 betätige ich mich literarisch: Zahlreiche Lesungen (u. a. auch zusammen mit anderen Autoren und Musikern). Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien" Dies ist das dritte Buch des Autors!

 

Aus dem Vorwort von GERHARD UHLENBRUCK: "Seine (Peters) oft tief- und doppelsinnigen Aphorismen sind beides: zeitgebunden-aktuell und erweisen sich darüber hinaus als allzumenschliche Erkenntnisse über den Menschen und seine verborgenen Verhaltensweisen. Die Aphorismen von Peters leben nicht nur von der oft humorvollen Psychologie des Alltäglichen, sondern vor allem von der Srache und Sprachassoziationen, von Redensarten und Phrasen verfremden, Sprichwörtern und gekonnten Wortspielereien. Er schöpft seine Ideen und Erkenntnisse aus dem erlebten oder miterlebten täglichen Leben: Aus Liebe und Beziehung (!), macht sich kluge Gedanken zu Schreiben und Denken und widmet sich sehr kenntnisreich dem Thema Psyche und Gesundheit, ein Kapitel, bei dem ich als Facharzt nicht nur schmunzeln kann, sondern auch vieles mit unterschreibe...Meine Emphase beruft sich nicht nur auf herrliche Wortkombinationen und gelungene Formulierungen, sondern auch am Spaß des Autors an Seitenhieben zur Lage der Nationen oder im Hinblick auf menschliches Fehlverhalten. Es sind keine Texte zum Überfliegen, nein, manche muss man sogar zweimal lesen und sich mehr als einmal durch den Kopf gehen lassen. Obwohl zeitnah und zeitgemäss, so bleibt doch vieles im Gedächtnis als des Nachdenkens wert, was auch die Gegenwart überleben wird. Es ist bemerkenswert, dass mit seinem dritten Aphorismen-Buch der Autor stilistisch seine eigene, unverwechselbare Handschrift gefunden hat: Das ist nicht wenig in diesem Genre und spricht für seine Begabung auf diesem Gebiet."

 

Schnuppertexte: "Doppelherz mach nur scheinbar die Einsamkeit leichter"; "Als er merkte, dass sie sich nur noch um ihn drehte, drehte er sich um und ging"; "Als Spracharchäologe lege ich Wortschätze frei"; "Wer schreibt, schafft Werte. Ob das etwas wert ist,bewerten andere"; "Deine blinde Wut öffnet mir die Augen"; "Ich treffe keine Entscheidung. Die Entscheidung trifft mich. Unvorbereitet"; "SelbstBetrüger gehen in der Regel straffrei aus".

 

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Vita: "Ich wurde 1950 in Bochum geboren. Nach 13jähriger Sparkassentätigkeit (ich bin gelernter Bankkaufmann) habe ich ein Studium der Germanistik und Soziologie mit viel Freude absolviert.Zum "Broterwerb" arbeite ich heute bei der Diakonie Krefeld und Viersen als Schuldnerberater mit den Schwerpunkten Prävention und Öffentlichkeitsarbeit...Seit 1978 betätige ich mich literarisch: Zahlreiche Lesungen (u. a. auch zusammen mit anderen Autoren und Musikern). Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien" Dies ist das dritte Buch des Autors!

 

Aus dem Vorwort von GERHARD UHLENBRUCK: "Seine (Peters) oft tief- und doppelsinnigen Aphorismen sind beides: zeitgebunden-aktuell und erweisen sich darüber hinaus als allzumenschliche Erkenntnisse über den Menschen und seine verborgenen Verhaltensweisen. Die Aphorismen von Peters leben nicht nur von der oft humorvollen Psychologie des Alltäglichen, sondern vor allem von der Srache und Sprachassoziationen, von Redensarten und Phrasen verfremden, Sprichwörtern und gekonnten Wortspielereien. Er schöpft seine Ideen und Erkenntnisse aus dem erlebten oder miterlebten täglichen Leben: Aus Liebe und Beziehung (!), macht sich kluge Gedanken zu Schreiben und Denken und widmet sich sehr kenntnisreich dem Thema Psyche und Gesundheit, ein Kapitel, bei dem ich als Facharzt nicht nur schmunzeln kann, sondern auch vieles mit unterschreibe...Meine Emphase beruft sich nicht nur auf herrliche Wortkombinationen und gelungene Formulierungen, sondern auch am Spaß des Autors an Seitenhieben zur Lage der Nationen oder im Hinblick auf menschliches Fehlverhalten. Es sind keine Texte zum Überfliegen, nein, manche muss man sogar zweimal lesen und sich mehr als einmal durch den Kopf gehen lassen. Obwohl zeitnah und zeitgemäss, so bleibt doch vieles im Gedächtnis als des Nachdenkens wert, was auch die Gegenwart überleben wird. Es ist bemerkenswert, dass mit seinem dritten Aphorismen-Buch der Autor stilistisch seine eigene, unverwechselbare Handschrift gefunden hat: Das ist nicht wenig in diesem Genre und spricht für seine Begabung auf diesem Gebiet."

 

Schnuppertexte: "Doppelherz mach nur scheinbar die Einsamkeit leichter"; "Als er merkte, dass sie sich nur noch um ihn drehte, drehte er sich um und ging"; "Als Spracharchäologe lege ich Wortschätze frei"; "Wer schreibt, schafft Werte. Ob das etwas wert ist,bewerten andere"; "Deine blinde Wut öffnet mir die Augen"; "Ich treffe keine Entscheidung. Die Entscheidung trifft mich. Unvorbereitet"; "SelbstBetrüger gehen in der Regel straffrei aus".

 

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Potthoff, R./ Vogt, A./Klüting, R.: "Leitkultur? - Kultur light!"

Aphoristisches Wörterbuch zur Kulturkritik mit 12 s/w Zeichnungen von H.-J. Uthke, 2007, ISBN 978-3-8196-0691-5, kart. 128 S. kart. 128 S.   € 9,90

 

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Leitkultur?

Die drei Aphoristiker R. Potthoff, A. Vogt, R. Klüting und der Graphiker H.J. Uthke präsentieren ein Wörterbuch teils witziger, teils tiefsinniger satirischer und philosophischer Aphorismen, paradoxer Definitionen, Notizen und Illustrationen, die aus kritischer Distanz zu einem Zeitgeist verfasst wurden, der zunehmend keine Zeit für Geist mehr hat. Sie entlarven die sogenannte Leitkultur als „Kultur light" einer hohlen Spaßgesellschaft

 

Schnuppertexte

"Das steinzeitliche Erbe der Konsumgesellschaft: Briefmarkensammler und Schnäppchenjäger"; "Die zynischen Jongleure der Quartalsbilanzen brauchen keine Weltverbesserer"; "Motto der Bürokratie: Wisse die Umwege";  "Bittere Pille: Einmischung in innere Angelegenheiten";  "Das Christentum ist auf Scheiterhaufen gescheitert"; "Er hatte Ideale, wenn auch wenig Ideen"; "Jede realisierte Idee kostete ihn ein Ideal"; "Wir Heutigen sind überinformierte Ignoranten".

 

Die Autoren:

Anselm Vogt, geb. in Suhl/Thür. promovierte über das Kapital von   von Karl Marx, ist Verfasser philosophischer Essays, sowie von Aphorismen und fachdidaktischen Abhandlungen.  Er unterrichtet  an einem Gymnasium. Außerdem ist er Kabarettist und Jazzmusiker.

Reiner Klüting (geb. in Hemer) unterrichtet als Gymnasiallehrer in Bochum die Fächer Philosophie, Politik, Chemie und Biologie. Er ist passionierter Schachspieler und Aphoristiker. 

Rolf Potthoff schätzt , sammelt & fabriziert Aphorismen seit er denken kann. Aber erst seitdem!

Hans Joachim Uthke (Hilden) ist einer der bekanntesten Illustratoren von Aphorismen in Deutschland und seziert mit seinen Bildern Gesellschaft und Politik, wobei er auch vor Selbstironie nicht halt macht

 

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"Das steinzeitliche Erbe der Konsumgesellschaft: Briefmarkensammler und Schnäppchenjäger"; "Die zynischen Jongleure der Quartalsbilanzen brauchen keine Weltverbesserer"; "Motto der Bürokratie: Wisse die Umwege";  "Bittere Pille: Einmischung in innere Angelegenheiten";  "Das Christentum ist auf Scheiterhaufen gescheitert"; "Er hatte Ideale, wenn auch wenig Ideen"; "Jede realisierte Idee kostete ihn ein Ideal"; "Wir Heutigen sind überinformierte Ignoranten".

 

Die Autoren:

Anselm Vogt, geb. in Suhl/Thür. promovierte über das Kapital von   von Karl Marx, ist Verfasser philosophischer Essays, sowie von Aphorismen und fachdidaktischen Abhandlungen.  Er unterrichtet  an einem Gymnasium. Außerdem ist er Kabarettist und Jazzmusiker.

Reiner Klüting (geb. in Hemer) unterrichtet als Gymnasiallehrer in Bochum die Fächer Philosophie, Politik, Chemie und Biologie. Er ist passionierter Schachspieler und Aphoristiker. 

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Rosenkranz, Hermann: Die Lakonik des Mondes.

LAUTER NUTZLOSE NOTATE, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0824-7, kart. 82 S. 19 x 12 cm. € 9,90

 

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Die Lakonik des Mondes

Hermann Rosenkranz: *1932, 40 Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf. Dies ist nach "Keine Zeile ohne meinen Anwalt" (2010) der zweite Aphorismenband von Hermann Rosenkranz in unserem Hause.

 

Schnuppertexte:  „Woran arbeitest du?“ „Ich bringe mein Lebenslänglich auf Aphorismuskürze“; 'Der kluge Kopf belässt die Kastanien beherzt weiter im Feuer'; 'Schlafen kann jeder. Mit Anstand müde werden – darauf kommt es an!'; 'Schreibt man „posthum“ oder „postum“? Den Betroffenen wird’s kalt lassen'; 'Allen Abwehrgesten zum Trotz – die Hand Gottes bleibt ausgestreckt'; 'Esoterik ist verbrämte Geistfeindschaft, in Bachblüten gestäubt'; Nimm dein Wasserbett und geh – dahin, wo die Wellness wächst'; 'Am Scheideweg haben sie jetzt einen Campingplatz eingerichtet'; 'Die Zeit heilt keine Wunden, aber sie wechselt häufiger den Verband'; 'Lorbeer lässt sich nicht bei Fleurop ordern'; 'Jeder hat seinen Tunnelblick. Allerdings sind die Tunnel heutzutage gut beleuchtet'. Weiteres s. LESEPROBE!

 

Presse:

"Rosenkranz...ist ein Phänomen...Es ist unmöglich bei den Rosenkranz'schen Sprüchen nicht zu schmunzeln. Und wer sie sich so richtig auf der Zunge zergehen lässt, findet sehr viel Tiefsinniges darin. Denn bei allem Witz, Ironie und Sarkasmus - dahinter steckt ein Literat, der registriert und über alles nachdenkt, vielfach auch über sich selbst. Und dabei zu der verblüffenden Erkenntnis kommt: 'Ich bin mir nicht gewachsen'" (Ursula Posny NRZ 17.12.11) 





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Presse:

"Rosenkranz...ist ein Phänomen...Es ist unmöglich bei den Rosenkranz'schen Sprüchen nicht zu schmunzeln. Und wer sie sich so richtig auf der Zunge zergehen lässt, findet sehr viel Tiefsinniges darin. Denn bei allem Witz, Ironie und Sarkasmus - dahinter steckt ein Literat, der registriert und über alles nachdenkt, vielfach auch über sich selbst. Und dabei zu der verblüffenden Erkenntnis kommt: 'Ich bin mir nicht gewachsen'" (Ursula Posny NRZ 17.12.11) 






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Rosenkranz, Hermann: "Keine Zeile ohne meinen Anwalt"

Sprüche nichts als Sprüche, Zeichnungen Patrick Borchers, ISBN 978-3-8196-0759-2, 96  S. 18,5 x 12 cm    €11,90

 

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Keine Zeile ohne meinen Anwalt

"Im Hause des Aphorismus sind viele Wohnungen. Hier bezieht seit kurzem auch Hermann Rosenkranz eine kleine Wohnung, man könnte sagen: einen Altersunruhesitz. Und das vorweg: Es lohnt sich, ihn dort zu besuchen. Er wohnt nicht in der Beletage, wie er selbst bedauernd feststellt – die ist fest vermietet –, aber auch nicht im Souterrain, wo er sich nach eigenem Bekunden „lakonisch wohl fühlt“. Sie wollen wissen, wo die Wohnung liegt: im Flur für die Lebenshilfe, auf der Erkenntnis-Etage oder im Flügel der Witzfraktion? Auf dem Flur der Lebenshilfe werden Sie vergeblich klingeln. Lebenshilfe gibt es hier höchstens in der Form: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Rosenkranz. Die Erkenntnis-Etage ist gut belegt, oft auch von Herrschaften, die nicht nur nach Jahren schon etwas älter sind. Die Jahre hätte er, um sich hier einzumieten, den Kopf auch, aber er hat es vorgezogen, in das Zwischengeschoss einzuziehen, damit er denen näher ist, die im Flügel des Witzes leben" (aus dem Vorwort von F. Spicker)

 

Schnuppertexte: „Erkenntnisse sind wie Erdnüsse – es gibt sie auch geschält und gesalzen"; „Die Wahrheit liegt in der Mitte – und wird bei neun ausgezählt"; „Beklagt sich der Eisberg: Ich könnt’ hier unten in der Tiefe so ein ruhiges Leben haben, wenn nur meine Spitze nicht so zitatgeil wäre;" „Der homo sapiens und sein Umgang mit dem Zweifel: Sag ich doch – der Mensch ist ein Nagetier"; „Er sehnte sich immer nach Widerständen. Aber das einzige, was das Leben für ihn bereit hielt, waren offene Türen"; „Der Aphoristiker sucht immer nach der Quelle. Er ist eben ein Nassforscher."

 

Hermann Rosenkranz: geb 1932 , 40 Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf .

 

Aus der Presse:

"Die Sprüche haben es in sich . Bissig sind sie, kurz und treffsicher und oft so einfach, dass man selbst drauf kommen könnte. Kann man aber nicht, wenn man nicht gelernt hat, wie ein Aphoristiker um die Ecke zu denken... Jurist Hermann Rosenkranz ... hält dem Leser auf dem Buchtitel einen Stinkefinger unter die Nase - als Geste des unguten Willens. Was sich dahinter verbirgt sind 500 Geistesblitze in einer Mischung aus Witz und Selbstironie, Angriffslust und Idylle. Er stellt sich dem Urteil des Lesers. Mildernde Umstände lehnt er ab...'Ich spiele gern den advocatus diaboli. Da hat man die besseren Texte'..." (Neue Rhein Zeitung 8.7.10

 

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"Im Hause des Aphorismus sind viele Wohnungen. Hier bezieht seit kurzem auch Hermann Rosenkranz eine kleine Wohnung, man könnte sagen: einen Altersunruhesitz. Und das vorweg: Es lohnt sich, ihn dort zu besuchen. Er wohnt nicht in der Beletage, wie er selbst bedauernd feststellt – die ist fest vermietet –, aber auch nicht im Souterrain, wo er sich nach eigenem Bekunden „lakonisch wohl fühlt“. Sie wollen wissen, wo die Wohnung liegt: im Flur für die Lebenshilfe, auf der Erkenntnis-Etage oder im Flügel der Witzfraktion? Auf dem Flur der Lebenshilfe werden Sie vergeblich klingeln. Lebenshilfe gibt es hier höchstens in der Form: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Rosenkranz. Die Erkenntnis-Etage ist gut belegt, oft auch von Herrschaften, die nicht nur nach Jahren schon etwas älter sind. Die Jahre hätte er, um sich hier einzumieten, den Kopf auch, aber er hat es vorgezogen, in das Zwischengeschoss einzuziehen, damit er denen näher ist, die im Flügel des Witzes leben" (aus dem Vorwort von F. Spicker)

 

Schnuppertexte: „Erkenntnisse sind wie Erdnüsse – es gibt sie auch geschält und gesalzen"; „Die Wahrheit liegt in der Mitte – und wird bei neun ausgezählt"; „Beklagt sich der Eisberg: Ich könnt’ hier unten in der Tiefe so ein ruhiges Leben haben, wenn nur meine Spitze nicht so zitatgeil wäre;" „Der homo sapiens und sein Umgang mit dem Zweifel: Sag ich doch – der Mensch ist ein Nagetier"; „Er sehnte sich immer nach Widerständen. Aber das einzige, was das Leben für ihn bereit hielt, waren offene Türen"; „Der Aphoristiker sucht immer nach der Quelle. Er ist eben ein Nassforscher."

 

Hermann Rosenkranz: geb 1932 , 40 Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf .

 

Aus der Presse:

"Die Sprüche haben es in sich . Bissig sind sie, kurz und treffsicher und oft so einfach, dass man selbst drauf kommen könnte. Kann man aber nicht, wenn man nicht gelernt hat, wie ein Aphoristiker um die Ecke zu denken... Jurist Hermann Rosenkranz ... hält dem Leser auf dem Buchtitel einen Stinkefinger unter die Nase - als Geste des unguten Willens. Was sich dahinter verbirgt sind 500 Geistesblitze in einer Mischung aus Witz und Selbstironie, Angriffslust und Idylle. Er stellt sich dem Urteil des Lesers. Mildernde Umstände lehnt er ab...'Ich spiele gern den advocatus diaboli. Da hat man die besseren Texte'..." (Neue Rhein Zeitung 8.7.10

 


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Spicker, Friedemann: Die Welt ist voller Sprüche.

Große Aphoristiker im Porträt. Unter Mitarbeit von Angelika Spicker-Wendt (dapha-drucke 3). ISBN 978-3-8196-0767-7, kart. ca. 160 S.  € 11,90

 

 

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Die Welt ist voller Sprüche.

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Kurze Sprüche prägen mehr denn je unsere Umwelt: die eigene Umgebung von der Arbeitswelt bis zum T-Shirt, die Werbung, die Politik. In einer Sprache, die den Leser nicht nur ansprechen und unterhalten, sondern geradezu anstecken will, erzählt der Autor in 22 selbstständigen Kapiteln von den großen „Sprüchemachern“ oder Aphoristikern, von ihrem Leben und den dazugehörenden Sprüchen. Das Buch will den interessierten Einsteiger abholen und den Kenner durch eine originelle Sichtweise überraschen. - Aus dem Inhalt: „Verneiner Chamfort“, „Der mit der Peitsche geht: Friedrich Nietzsche“, „’Ein Weib und doch ein objektiver Geist’: Marie von Ebner-Eschenbach“, „Oscar Wilde, Bürgerschreck“, „Karl Kraus, Tod durch Satire“, „’Alle Gefahr kommt dem Weibe vom Manne’: Frauen über Männer“. Das Buch beginnt mit einer „Gebrauchsanweisung“ und endet mit einer Anleitung „Zum Selbermachen“.

 

Leseprobe:

Verletzer Lec
Schon der Name stimmt. Kein slawischer Zungenbrecher. Kurz, griffig: Lec. Wortspielenk ann man außerdem mit ihm. Dabei hat sich fast jeder der Nachfolgerund -ahmer ver’letzt’. Was das besonders Schöne an diesem Spiel ist – Sie wissen es längst –: Es passt zu der Aggressivität des Kleinen, zum Bestechenden, Verletzenden. Warum sonst sollte die Zeitschrift, in der Lec mitwirkt, Szpilki heißen: Stecknadeln, Spitzen? Aber der Name allein kann es nicht gewesen sein, was ihn in Deutschland zu dem bekanntesten „Sprüchemacher“ überhaupt werden ließ.
„Der Aphorismus, jene Kunst, mit wenigen Worten gar nichts zu sagen, schienin Deutschland lange Zeit so gut wie ausgerottet. Doch der Eindruck täuschte. Nachdem seit geraumer Zeit ständig einzelne Exemplare von Polen kommend über die zugefrorene Elbe in die Bundesrepublik wechselten, ist der Aphorismus bei uns nun wieder ganzjährig anzutreffen.“ So Robert Gernhardt um 1970, witzig wie fast immer. (Und wo er nicht witzig ist, ist er noch besser.) Nur: Es sind nicht einzelne, es sind durchaus mehrere Exemplare, die über die Elbe wechseln, zugefroren oder offen,  250.000 1979, 350.000 1988 der diversen unfrisierten Gedanken, neue, sämtliche,  späte, letzte unfrisierte, die es seit 1960 auf Deutsch gibt.

 

Der Autor ist mit zahlreichen Publikationen zum Aphorismus hervorgetreten, zuletzt: „Kurze Geschichte des deutschen Aphorismus“, Francke 2007; „Aphorismen der Weltliteratur“ (Herausgeber), 2. Aufl., Reclam 2009; „’Es lebt, der Mensch, solang er irrt.’ Deutsche Aphorismen“ (Herausgeber), Reclam 2010 (in Vorbereitung). In unserem Verlag u. a. erschienen: Elazar Benyoëtz: „Die Rede geht im Schweigen vor Anker. Aphorismen und Briefe.“ Hg. von Friedemann Spicker. 2007. (vergriffen) Hans Albrecht Moser: „Efeu ohne Baum. Gedanken eines Durchschnittsmenschen.“ Hg. von Friedemann Spicker. 2009

 

Presse:

Ein großes Interview mit Friedemann Spicker erschien am 11.Jan., 2011 im Feuilleton der Südwest-Presse unter dem Titel:
"Irgendwo zwischen Poesie und Philosophie. Begegnung mit einem Fachmann für Aphorismen", in dem auch das hier vorliegende Buch gewürdigt wird. Dieses Buch wende sich nicht nur an Spezialisten und dokumentiere die großen Aphoristiker  von Arthur Schopenhauer bis Jean Paul

 

Die Welt online 11.44.11:

Lieber ein Bund fürs Leben als ein Leben für den Bund." In der Werbung, im Arbeitsleben, überall bringen wenige Worte die Dinge spielerisch und mit Witz auf den Punkt. "Die Welt ist voller Sprüche", sagt Friedemann Spicker. Der 66-Jährige hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Menschen für diese knappe literarische Form zu begeistern. Seit vier Jahrzehnten schon sammelt der inzwischen pensionierte Lehrer aus Thomasberg bei Bonn Sprüche, oder um es wissenschaftlich korrekt auszudrücken: Aphorismen.

Wenn man diese nicht einfach abnicken kann, wenn sie pointiert formuliert sind und sprachlich eindrucksvoll durch Antithesen, Paradoxa oder Sprachwitz gekennzeichnet sind - "dann ist es ein besonders guter Aphorismus", sagt Spicker. Angesiedelt irgendwo zwischen Poesie und Philosophie. Ein Beispiel liefert der Experte gleich mit: "Erleben gibt Fülle, Verzicht Profil." Dieser Aphorismus sei "in seiner Knappheit großartig", so Spickers Urteil.

Den Aphorismus in seiner heutigen Gestalt gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Aber die Wurzeln reichen zurück bis zum griechischen Philosophen Sokrates. Das Christentum fasste Lebensweisheiten in kurzen, einprägsamen Sätzen zusammen - auch wenn sich darunter laut Spicker "keine großen Innovationen" finden. Inhaltlich stünden hier Themen wie Schuld und Vergebung im Vordergrund.

Spicker selbst begeisterte sich für Aphorismen bereits während seiner Schulzeit. Allerdings blieb das Interesse lange Zeit lediglich auf die Freizeit beschränkt. Nach Studium und Promotion ging er erst einmal in den Schuldienst. Als seine Frau ein Lehrangebot in Amsterdam bekam, ging er mit, zog sich aus dem Schuldienst zurück und verschrieb sich nun ganz den kürzen Sprüchen und Lebensweisheiten.

Im Jahr 1997 gab er sein erstes Buch "Der Aphorismus" heraus. Darin steckten sechs Jahre intensiver Arbeit. "Ich will mit dem Buch klarmachen, woraus der Aphorismus überhaupt besteht", sagt er. Als er 2001 mit seiner Frau wieder in das Rheinland zog, nahm er nur eine halbe Stelle am Siegburger Abendgymnasium an, um sich weiterhin seiner Leidenschaft widmen zu können. Das Ergebnis seiner Studien sind etliche weitere Veröffentlichungen, darunter der 1000-seitige Wälzer "Der deutsche Aphorismus im 20. Jahrhundert". Irgendwann habe er dann auch noch ein Buch schreiben wollen, das nicht nur die Spezialisten auf dem Gebiet interessiert, so Spicker. Das Ergebnis liegt seit September vor: "Die Welt ist voller Sprüche" dokumentiert die großen Aphoristiker von Arthur Schopenhauer bis Jean Paul.

Darüber hinaus rief Spicker zusammen mit dem Aphorismen-Fan Jürgen Wilbers 2005 das "Deutsche Aphorismus-Archiv" ins Leben. Es ist im Museum von Hattingen untergebracht.

Auch seine Frau hat er mit seiner Leidenschaft angesteckt. Gemeinsam haben die beiden die "Angelika und Friedemann Spicker-Stiftung zur Förderung des Aphorismus" gegründet. Auf die Frage nach der Vergütung seiner Arbeit antwortet Spicker: "Können Sie davon leben? Nein, aber dafür."

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Die Welt ist voller Sprüche.

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Kurze Sprüche prägen mehr denn je unsere Umwelt: die eigene Umgebung von der Arbeitswelt bis zum T-Shirt, die Werbung, die Politik. In einer Sprache, die den Leser nicht nur ansprechen und unterhalten, sondern geradezu anstecken will, erzählt der Autor in 22 selbstständigen Kapiteln von den großen „Sprüchemachern“ oder Aphoristikern, von ihrem Leben und den dazugehörenden Sprüchen. Das Buch will den interessierten Einsteiger abholen und den Kenner durch eine originelle Sichtweise überraschen. - Aus dem Inhalt: „Verneiner Chamfort“, „Der mit der Peitsche geht: Friedrich Nietzsche“, „’Ein Weib und doch ein objektiver Geist’: Marie von Ebner-Eschenbach“, „Oscar Wilde, Bürgerschreck“, „Karl Kraus, Tod durch Satire“, „’Alle Gefahr kommt dem Weibe vom Manne’: Frauen über Männer“. Das Buch beginnt mit einer „Gebrauchsanweisung“ und endet mit einer Anleitung „Zum Selbermachen“.

 

Leseprobe:

Verletzer Lec
Schon der Name stimmt. Kein slawischer Zungenbrecher. Kurz, griffig: Lec. Wortspielenk ann man außerdem mit ihm. Dabei hat sich fast jeder der Nachfolgerund -ahmer ver’letzt’. Was das besonders Schöne an diesem Spiel ist – Sie wissen es längst –: Es passt zu der Aggressivität des Kleinen, zum Bestechenden, Verletzenden. Warum sonst sollte die Zeitschrift, in der Lec mitwirkt, Szpilki heißen: Stecknadeln, Spitzen? Aber der Name allein kann es nicht gewesen sein, was ihn in Deutschland zu dem bekanntesten „Sprüchemacher“ überhaupt werden ließ.
„Der Aphorismus, jene Kunst, mit wenigen Worten gar nichts zu sagen, schienin Deutschland lange Zeit so gut wie ausgerottet. Doch der Eindruck täuschte. Nachdem seit geraumer Zeit ständig einzelne Exemplare von Polen kommend über die zugefrorene Elbe in die Bundesrepublik wechselten, ist der Aphorismus bei uns nun wieder ganzjährig anzutreffen.“ So Robert Gernhardt um 1970, witzig wie fast immer. (Und wo er nicht witzig ist, ist er noch besser.) Nur: Es sind nicht einzelne, es sind durchaus mehrere Exemplare, die über die Elbe wechseln, zugefroren oder offen,  250.000 1979, 350.000 1988 der diversen unfrisierten Gedanken, neue, sämtliche,  späte, letzte unfrisierte, die es seit 1960 auf Deutsch gibt.

 

Der Autor ist mit zahlreichen Publikationen zum Aphorismus hervorgetreten, zuletzt: „Kurze Geschichte des deutschen Aphorismus“, Francke 2007; „Aphorismen der Weltliteratur“ (Herausgeber), 2. Aufl., Reclam 2009; „’Es lebt, der Mensch, solang er irrt.’ Deutsche Aphorismen“ (Herausgeber), Reclam 2010 (in Vorbereitung). In unserem Verlag u. a. erschienen: Elazar Benyoëtz: „Die Rede geht im Schweigen vor Anker. Aphorismen und Briefe.“ Hg. von Friedemann Spicker. 2007. (vergriffen) Hans Albrecht Moser: „Efeu ohne Baum. Gedanken eines Durchschnittsmenschen.“ Hg. von Friedemann Spicker. 2009

 

Presse:

Ein großes Interview mit Friedemann Spicker erschien am 11.Jan., 2011 im Feuilleton der Südwest-Presse unter dem Titel:
"Irgendwo zwischen Poesie und Philosophie. Begegnung mit einem Fachmann für Aphorismen", in dem auch das hier vorliegende Buch gewürdigt wird. Dieses Buch wende sich nicht nur an Spezialisten und dokumentiere die großen Aphoristiker  von Arthur Schopenhauer bis Jean Paul

 

Die Welt online 11.44.11:

Lieber ein Bund fürs Leben als ein Leben für den Bund." In der Werbung, im Arbeitsleben, überall bringen wenige Worte die Dinge spielerisch und mit Witz auf den Punkt. "Die Welt ist voller Sprüche", sagt Friedemann Spicker. Der 66-Jährige hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Menschen für diese knappe literarische Form zu begeistern. Seit vier Jahrzehnten schon sammelt der inzwischen pensionierte Lehrer aus Thomasberg bei Bonn Sprüche, oder um es wissenschaftlich korrekt auszudrücken: Aphorismen.

Wenn man diese nicht einfach abnicken kann, wenn sie pointiert formuliert sind und sprachlich eindrucksvoll durch Antithesen, Paradoxa oder Sprachwitz gekennzeichnet sind - "dann ist es ein besonders guter Aphorismus", sagt Spicker. Angesiedelt irgendwo zwischen Poesie und Philosophie. Ein Beispiel liefert der Experte gleich mit: "Erleben gibt Fülle, Verzicht Profil." Dieser Aphorismus sei "in seiner Knappheit großartig", so Spickers Urteil.

Den Aphorismus in seiner heutigen Gestalt gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Aber die Wurzeln reichen zurück bis zum griechischen Philosophen Sokrates. Das Christentum fasste Lebensweisheiten in kurzen, einprägsamen Sätzen zusammen - auch wenn sich darunter laut Spicker "keine großen Innovationen" finden. Inhaltlich stünden hier Themen wie Schuld und Vergebung im Vordergrund.

Spicker selbst begeisterte sich für Aphorismen bereits während seiner Schulzeit. Allerdings blieb das Interesse lange Zeit lediglich auf die Freizeit beschränkt. Nach Studium und Promotion ging er erst einmal in den Schuldienst. Als seine Frau ein Lehrangebot in Amsterdam bekam, ging er mit, zog sich aus dem Schuldienst zurück und verschrieb sich nun ganz den kürzen Sprüchen und Lebensweisheiten.

Im Jahr 1997 gab er sein erstes Buch "Der Aphorismus" heraus. Darin steckten sechs Jahre intensiver Arbeit. "Ich will mit dem Buch klarmachen, woraus der Aphorismus überhaupt besteht", sagt er. Als er 2001 mit seiner Frau wieder in das Rheinland zog, nahm er nur eine halbe Stelle am Siegburger Abendgymnasium an, um sich weiterhin seiner Leidenschaft widmen zu können. Das Ergebnis seiner Studien sind etliche weitere Veröffentlichungen, darunter der 1000-seitige Wälzer "Der deutsche Aphorismus im 20. Jahrhundert". Irgendwann habe er dann auch noch ein Buch schreiben wollen, das nicht nur die Spezialisten auf dem Gebiet interessiert, so Spicker. Das Ergebnis liegt seit September vor: "Die Welt ist voller Sprüche" dokumentiert die großen Aphoristiker von Arthur Schopenhauer bis Jean Paul.

Darüber hinaus rief Spicker zusammen mit dem Aphorismen-Fan Jürgen Wilbers 2005 das "Deutsche Aphorismus-Archiv" ins Leben. Es ist im Museum von Hattingen untergebracht.

Auch seine Frau hat er mit seiner Leidenschaft angesteckt. Gemeinsam haben die beiden die "Angelika und Friedemann Spicker-Stiftung zur Förderung des Aphorismus" gegründet. Auf die Frage nach der Vergütung seiner Arbeit antwortet Spicker: "Können Sie davon leben? Nein, aber dafür."


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Träbert, Detlef: DenkMalAn!

Aphoristische Andenken, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0826-1, kart. 80 S, 19 x 12 cm.€ 9,90

 

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DenkMalAn!

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Zum Buch:
DenkMalAn! – An wen oder was? Ein Denkmal lässt mich denken, ein Gedanke wird zum Denkmal. Aphorismen werden zu Standbildern, zum Denkmal, zum Andenken eines Denkprozesses.
Einige VORSÄTZE zum Buch: „Ich schreibe hobby-weise Aphorismen“; „Nicht jeder Gedanke ist spruchreif“; „Beim Hören wunderbarer Weisen kommen mir wunderbarerweise hübsche Gedanken“; „Wenn meine Fantasie blüht, kann ich die kreativsten Orch-Ideen produzieren“; „Das Notizbuch ist mein Atelier“; „Ausgefallene Einfälle sind selten, Einnahmen daraus die Ausnahme“; „Angedachtes ist noch nicht ausgedacht; Ausgedachtes, das mir wieder einfällt, war nicht stabil“.
DETLEF TRÄBERT ist freiberuflicher Schulberater und Autor. Der Diplom-Pädagoge hält bundesweit Elternvorträge, bildet Lehrer/innen, Erzieher/innen und Therapeut/innen fort und hat bisher neun pädagogische Bücher veröffentlicht (www.schubs.info). Das Schreiben von Aphorismen entwickelte sich neben seiner pädagogischen Arbeit. Träbert ist Mitglied im Förderverein für das Deutsche Aphorismus-Archiv (DAphA).
GERHARD UHLENBRUCK urteilt über DenkMalAn!: „... habe mich riesig gefreut über Ihre Aphorismen. Sie haben mir deswegen so gut gefallen, weil sie nicht nur sprachlich gekonnt, sondern auch geistvoll sind und sich kritisch mit wichtigen Themen der Zeit auseinandersetzen. Und: welch feiner Humor!“
ÜBRIGENS: „Wer dieses Buch in die Hand nimmt, kann Gedanken lesen.“
Buchbesprechung: Mit wenigen Worten viel ausdrücken, das ist das Handwerk des Aphoristikers. Detlef Träbert beherrscht es meisterhaft, wie sein unlängst erschienener Sammelband „DenkMalAn!“ beweist. Cover des Buchs "DenkMalAn!" „Aphorismen sind ausschweifend kurz.“ So fasst Träbert das Faszinierende dieser Kunstform – angesiedelt zwischen Literatur und Philosophie – in Worte. Und dass es derer nicht viele bedarf, um seine Leser (für lange Zeit) zum Nachdenken anzuregen, macht ein Blick in den schmalen Band deutlich. Die Themen sind breit gestreut, reichen von Allzu-Menschlichem bis hin zu Statements bezüglich der Kernenergie. Erklärte Absicht Träberts: „Zum Mit- und Nachdenken über gesellschaftliche und politische Themen der Zeit anregen.“ Der studierte Pädagoge, seit vielen Jahren als Schulberater, Vortragsreferent und Autor pädagogischer Literatur tätig, kam nach eigenem Bekunden eher beiläufig zum Aphorismus: „Das Schreiben von Aphorismen entwickelte sich nebenbei, besonders angeregt durch den verblüffend aktivierenden Effekt des Einsatzes von Spruchzitaten in [meiner] pädagogischen Arbeit. So entstanden erst pädagogische, später allgemein-philosophische und schließlich auch politische Texte.“ Dieses „Nebenbei“ macht im Übrigen auch den besonderen Charme der Träbert‘schen Aphorismen aus: Was im ersten Moment scheinen mag wie beiläufig geäußert, erschließt dem aufmerksamen Leser (und Denker) ungeahnte Ein- und Ausblicke. (in: Tengo online.de) 

Rezensent: Peter Borjans-Heuser

„Wer dieses Buch in die Hand nimmt, kann Gedanken lesen.“

So lautet einer der Aphorismen des Büchleins „DenkMalAn!“ (Klappentext und S. 7), das uns der bekannte Schulberater und vielfache Autor pädagogischer Schriften, Detlef Träbert, soeben vorsätzt. (Das „ä“ erscheint vorsätzlich!) Dieses Zitat steht unter der Überschrift „Vorsätze“ (S. 6) und ist mit anderen Sätzen der 80seitigen Sammlung von Aphorismen vor(an)gesetzt. Schon diese „Vorsätze“ sind von besonderer Hinterhältigkeit und so kreativ und anregend, dass der Leser Mühe hat, weiter zu blättern und nicht bereits beim „Vorsatz“ stehenzubleiben. Stammt so ein vorgesetzter Satz von einem Vorgesetzten? Oder geht es um die (guten) Vorsätze, also die Absichten des Autors?

Der Buchtitel weist die Richtung: Es geht dem Autor offenbar darum, den Leser zum Denken anzuregen. Natürlich hat Träbert als vordenkender Pädagoge pädagogische Hintergedanken! Er empfielt sein Aphorismenbuch im Rahmen seines „SCHUBS“ (Schulberatungsservice) auch ganz offen (und mit Recht) als Grundlage literarischer Workshops und sonstiger Schulveranstaltungen für Schüler wie für Lehrer.

Der „Vorsatz“, dass, wer dieses Buch in die Hand nimmt, „Gedanken lesen“ kann, bedeutet zunächst einmal, dass der Autor bestrebt ist,, seine Gedanken (die zum Selberdenken anregen sollen) „lesbar“ zu präsentieren. Es sind die anregenden Träbert-Gedanken, die man in dem Buch lesen kann. Aber darüber hinaus hat Träbert den anspruchsvollen Vorsatz, seine Gedanken in einer Weise darzustellen, die dem Leser Zugang verschafft zu vorher Verborgenem. „Gedanken lesen“ heißt auch Geheimnisse aufdecken.
Wie löst er seinen Vorsatz ein? Zwar spielen möglichst prägnante „Definitionen“ („Zeit ist die Währung, mit der wir unser Leben bezahlen.“ / „Trödeln ist Widerstand gegen Hektik.“ S. 63) eine wichtige Rolle, aber Träbert baut dabei nicht auf wissenschaftliche Genauigkeit. Auch versucht er nicht, seinen Gedanken durch reichliche Zugaben und epische Breite Gewicht zu verleihen. Träbert lässt Träume zu, die aber „ausgeschlafen in Form gesetzt“ (S. 9) werden müssen.  Ein „ausschweifender Gedanke“ muss „eingefangen und an der kurzen Leine prägnanter Formulierung gehalten“ (S. 9) werden. Die dargestellten Gedanken sind also sowohl traumhaft, ausschweifend, spielerisch als auch knapp, kurz, prägnant und auf den Punkt verdichtet. Nur in diesem Spannungsfeld („Aphorismen sind ausschweifend kurz.“ S. 11) erreichen sie die hier zu beobachtende Qualität und eine durchschlagende Wirkung („Schüsse, vom Kopf abgefeuert“ S. 9).
Die „Ausgeschlafenheit“ der Träbert-Aphorismen ist Ergebnis mentaler Knochenarbeit („Die kürzesten Formulierungen erfordern das längste Nachdenken.“ S. 10). Aber als Initialzündung sind die üppigsten gedanklichen Ausschweifungen zugelassen. Anschließend werden Wendungen gewendet, Aussagen auf links gedreht, Formulierungen gegen den Strich gebürstet und Worte beim Wort genommen. Es wird vertauscht, verschoben, versetzt und verworfen und heraus kommt eine so spielerisch anmutende, verdichtete Kurzform, das man den Gedankenschweiß, der darin steckt, nicht mehr spürt.

Häufig ist das Ergebnis eine sehr alltäglich und prosaisch daherkommende Erkenntnis: „Aus Schaden wird man klug – aber nur, wenn die Versicherung sie nicht erstattet“ (S. 18) oder „Wer krumme Sachen macht, muss hinterher dafür geradestehen“ (s. 21). Das ist pointierte Lebensweisheit.

Ganz spitz, scharf und bissig geraten Träberts Aphorismen, wenn sie bei konkreten gesellschaftlichen Themen wie Atomkraft („Kernkraft ist unglaublich stark – stärker als jede Vernunft.“ S. 29), Medien („Casting-Shows sind Ausscheidungsfernsehen.“ S. 38 / „Der Flachbildschirm wurde passend zum Programmniveau entwickelt.“ S.39) oder Fastfood („fast etwas zu essen“ S. 45) hinlangen. Mancher Denkspruch („Nicht jeder Gedanke ist spruchreif.“ S. 6) hat das Zeug zum unvergesslichen Ohrwurm und zubeißenden Aufmerksamkeitserreger.




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DenkMalAn! – An wen oder was? Ein Denkmal lässt mich denken, ein Gedanke wird zum Denkmal. Aphorismen werden zu Standbildern, zum Denkmal, zum Andenken eines Denkprozesses.
Einige VORSÄTZE zum Buch: „Ich schreibe hobby-weise Aphorismen“; „Nicht jeder Gedanke ist spruchreif“; „Beim Hören wunderbarer Weisen kommen mir wunderbarerweise hübsche Gedanken“; „Wenn meine Fantasie blüht, kann ich die kreativsten Orch-Ideen produzieren“; „Das Notizbuch ist mein Atelier“; „Ausgefallene Einfälle sind selten, Einnahmen daraus die Ausnahme“; „Angedachtes ist noch nicht ausgedacht; Ausgedachtes, das mir wieder einfällt, war nicht stabil“.
DETLEF TRÄBERT ist freiberuflicher Schulberater und Autor. Der Diplom-Pädagoge hält bundesweit Elternvorträge, bildet Lehrer/innen, Erzieher/innen und Therapeut/innen fort und hat bisher neun pädagogische Bücher veröffentlicht (www.schubs.info). Das Schreiben von Aphorismen entwickelte sich neben seiner pädagogischen Arbeit. Träbert ist Mitglied im Förderverein für das Deutsche Aphorismus-Archiv (DAphA).
GERHARD UHLENBRUCK urteilt über DenkMalAn!: „... habe mich riesig gefreut über Ihre Aphorismen. Sie haben mir deswegen so gut gefallen, weil sie nicht nur sprachlich gekonnt, sondern auch geistvoll sind und sich kritisch mit wichtigen Themen der Zeit auseinandersetzen. Und: welch feiner Humor!“
ÜBRIGENS: „Wer dieses Buch in die Hand nimmt, kann Gedanken lesen.“
Buchbesprechung: Mit wenigen Worten viel ausdrücken, das ist das Handwerk des Aphoristikers. Detlef Träbert beherrscht es meisterhaft, wie sein unlängst erschienener Sammelband „DenkMalAn!“ beweist. Cover des Buchs "DenkMalAn!" „Aphorismen sind ausschweifend kurz.“ So fasst Träbert das Faszinierende dieser Kunstform – angesiedelt zwischen Literatur und Philosophie – in Worte. Und dass es derer nicht viele bedarf, um seine Leser (für lange Zeit) zum Nachdenken anzuregen, macht ein Blick in den schmalen Band deutlich. Die Themen sind breit gestreut, reichen von Allzu-Menschlichem bis hin zu Statements bezüglich der Kernenergie. Erklärte Absicht Träberts: „Zum Mit- und Nachdenken über gesellschaftliche und politische Themen der Zeit anregen.“ Der studierte Pädagoge, seit vielen Jahren als Schulberater, Vortragsreferent und Autor pädagogischer Literatur tätig, kam nach eigenem Bekunden eher beiläufig zum Aphorismus: „Das Schreiben von Aphorismen entwickelte sich nebenbei, besonders angeregt durch den verblüffend aktivierenden Effekt des Einsatzes von Spruchzitaten in [meiner] pädagogischen Arbeit. So entstanden erst pädagogische, später allgemein-philosophische und schließlich auch politische Texte.“ Dieses „Nebenbei“ macht im Übrigen auch den besonderen Charme der Träbert‘schen Aphorismen aus: Was im ersten Moment scheinen mag wie beiläufig geäußert, erschließt dem aufmerksamen Leser (und Denker) ungeahnte Ein- und Ausblicke. (in: Tengo online.de) 

Rezensent: Peter Borjans-Heuser

„Wer dieses Buch in die Hand nimmt, kann Gedanken lesen.“

So lautet einer der Aphorismen des Büchleins „DenkMalAn!“ (Klappentext und S. 7), das uns der bekannte Schulberater und vielfache Autor pädagogischer Schriften, Detlef Träbert, soeben vorsätzt. (Das „ä“ erscheint vorsätzlich!) Dieses Zitat steht unter der Überschrift „Vorsätze“ (S. 6) und ist mit anderen Sätzen der 80seitigen Sammlung von Aphorismen vor(an)gesetzt. Schon diese „Vorsätze“ sind von besonderer Hinterhältigkeit und so kreativ und anregend, dass der Leser Mühe hat, weiter zu blättern und nicht bereits beim „Vorsatz“ stehenzubleiben. Stammt so ein vorgesetzter Satz von einem Vorgesetzten? Oder geht es um die (guten) Vorsätze, also die Absichten des Autors?

Der Buchtitel weist die Richtung: Es geht dem Autor offenbar darum, den Leser zum Denken anzuregen. Natürlich hat Träbert als vordenkender Pädagoge pädagogische Hintergedanken! Er empfielt sein Aphorismenbuch im Rahmen seines „SCHUBS“ (Schulberatungsservice) auch ganz offen (und mit Recht) als Grundlage literarischer Workshops und sonstiger Schulveranstaltungen für Schüler wie für Lehrer.

Der „Vorsatz“, dass, wer dieses Buch in die Hand nimmt, „Gedanken lesen“ kann, bedeutet zunächst einmal, dass der Autor bestrebt ist,, seine Gedanken (die zum Selberdenken anregen sollen) „lesbar“ zu präsentieren. Es sind die anregenden Träbert-Gedanken, die man in dem Buch lesen kann. Aber darüber hinaus hat Träbert den anspruchsvollen Vorsatz, seine Gedanken in einer Weise darzustellen, die dem Leser Zugang verschafft zu vorher Verborgenem. „Gedanken lesen“ heißt auch Geheimnisse aufdecken.
Wie löst er seinen Vorsatz ein? Zwar spielen möglichst prägnante „Definitionen“ („Zeit ist die Währung, mit der wir unser Leben bezahlen.“ / „Trödeln ist Widerstand gegen Hektik.“ S. 63) eine wichtige Rolle, aber Träbert baut dabei nicht auf wissenschaftliche Genauigkeit. Auch versucht er nicht, seinen Gedanken durch reichliche Zugaben und epische Breite Gewicht zu verleihen. Träbert lässt Träume zu, die aber „ausgeschlafen in Form gesetzt“ (S. 9) werden müssen.  Ein „ausschweifender Gedanke“ muss „eingefangen und an der kurzen Leine prägnanter Formulierung gehalten“ (S. 9) werden. Die dargestellten Gedanken sind also sowohl traumhaft, ausschweifend, spielerisch als auch knapp, kurz, prägnant und auf den Punkt verdichtet. Nur in diesem Spannungsfeld („Aphorismen sind ausschweifend kurz.“ S. 11) erreichen sie die hier zu beobachtende Qualität und eine durchschlagende Wirkung („Schüsse, vom Kopf abgefeuert“ S. 9).
Die „Ausgeschlafenheit“ der Träbert-Aphorismen ist Ergebnis mentaler Knochenarbeit („Die kürzesten Formulierungen erfordern das längste Nachdenken.“ S. 10). Aber als Initialzündung sind die üppigsten gedanklichen Ausschweifungen zugelassen. Anschließend werden Wendungen gewendet, Aussagen auf links gedreht, Formulierungen gegen den Strich gebürstet und Worte beim Wort genommen. Es wird vertauscht, verschoben, versetzt und verworfen und heraus kommt eine so spielerisch anmutende, verdichtete Kurzform, das man den Gedankenschweiß, der darin steckt, nicht mehr spürt.

Häufig ist das Ergebnis eine sehr alltäglich und prosaisch daherkommende Erkenntnis: „Aus Schaden wird man klug – aber nur, wenn die Versicherung sie nicht erstattet“ (S. 18) oder „Wer krumme Sachen macht, muss hinterher dafür geradestehen“ (s. 21). Das ist pointierte Lebensweisheit.

Ganz spitz, scharf und bissig geraten Träberts Aphorismen, wenn sie bei konkreten gesellschaftlichen Themen wie Atomkraft („Kernkraft ist unglaublich stark – stärker als jede Vernunft.“ S. 29), Medien („Casting-Shows sind Ausscheidungsfernsehen.“ S. 38 / „Der Flachbildschirm wurde passend zum Programmniveau entwickelt.“ S.39) oder Fastfood („fast etwas zu essen“ S. 45) hinlangen. Mancher Denkspruch („Nicht jeder Gedanke ist spruchreif.“ S. 6) hat das Zeug zum unvergesslichen Ohrwurm und zubeißenden Aufmerksamkeitserreger.





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Uhlenbruck, Gerhard: "Wortmeldungen"

Wieder Sprüche voller Widersprüche: Aphoristische Notizen oder Rezepte zum Zitieren, Ausgewählte Aphorismen, 2009, ISBN 978-3-8196-0721-9, kart. 18,5 x 12 cm. 128 S., Zeichnungen von EVA SCHWARZ, Nachwort FRIEDEMANN SPICKER. € 12,90

 

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Auch als e-book lieferbar € 5,99

EPUB Ausgabe und Kindle Ausgabe





Wortmeldungen

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Dieses Buch erschien zum 80 Geburtag von Prof Uhlenbruck, dem Nestor der deutschen Aphoristiker und einem der kreativsten Köpfe mit bisher bereits über 30 Aphorismen Bänden.

 

Schnuppertexte : "Mancher Ansatz zu einem Aphorismen Buch besteht darin, nach jedem Satz einen Absatz zu machen"; "Wenn man ganz in seiner Aufgabe aufgeht, denkt man nicht ans Aufgeben"; "Ein Aphorismus ist ein Geistesblitz nicht ohne Geist und Witz"; "Wo ein Wille ist, ist auch ein Umweg"; "Wo ein Wille ist, ist auch einer, der im Wege steht"; "Das Kind im Manne kommt nicht selten auf seine Mutter"; "Liebe macht blind, vor allem die Eigenliebe macht die Augen trübe".  "Scheidung im Alter: Mit der zweiten sieht man besser - aus";  "Eine Tragödie, die mit einem Happy end beginnt, nennt man Ehedrama"; " Wenn man im Alter keinen Biss mehr drauf hat, geht man auf dem Zahnfleisch, aber mit den dritten Zähnen kann man wenigstens noch einen Zahn zulegen";  "Wenn man denkt, macht man sich Gedanken, wenn man aber nachdenkt und sie bedenkt, dann werden sie verdrängt";  "Im Alter werden unsere Stärken schwächer und unsere Schwächen stärker";  "Man sollte Kranke nicht kränken, indem man krankhaft mit seiner Gesundheit angibt"; "Wer angibt hat nicht mehr vom Leben, aber mehr vom Leben erwartet.";  "Manchmal ist es vom Arzt  todanständig, kein Sterbenswörtchen zur Diagnose des Patienten zu sagen";  "Am Ende des Lebens wird man zum letzten Mal hereingelegt - und umgebettet in ein Bett mit einem Brett vor dem Kopf"; "Wenn das Glück im Leben zu spät kommt, kommt der Tod zu früh";  "Der Hypochonder hört das Gras wachsen, in welches er glaubt bald beißen zu müssen".

 

Aus dem Nachwort:

Der Wortwitz beherrscht sein Werk“, urteilt F. Spicker im Nachwort. „Wenn Sie wissen wollen,was das As mit der Askese zu tun hat und wie es um die Quadratur des Greises steht, blättern Sie in diesem Band, setzen Sie sich dem Wortspieltrieb und –treiben unseres Autors aus ...Unverwechselbar macht ihn der prinzipielle medizinische Blick auf die Welt und die Menschen.

 

Gerhard Uhlenbruck;

* 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Abschluss: Dr.med. mit summa cum laude. Als Stipendiat der DeutschenForschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am
Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Dort musste man sich mit dem Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben auseinandersetzen. Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 30 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten, alle in verschiedenen deutschsprachigen Verlagen, u.a. auch in der Schweiz.

 

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Schnuppertexte : "Mancher Ansatz zu einem Aphorismen Buch besteht darin, nach jedem Satz einen Absatz zu machen"; "Wenn man ganz in seiner Aufgabe aufgeht, denkt man nicht ans Aufgeben"; "Ein Aphorismus ist ein Geistesblitz nicht ohne Geist und Witz"; "Wo ein Wille ist, ist auch ein Umweg"; "Wo ein Wille ist, ist auch einer, der im Wege steht"; "Das Kind im Manne kommt nicht selten auf seine Mutter"; "Liebe macht blind, vor allem die Eigenliebe macht die Augen trübe".  "Scheidung im Alter: Mit der zweiten sieht man besser - aus";  "Eine Tragödie, die mit einem Happy end beginnt, nennt man Ehedrama"; " Wenn man im Alter keinen Biss mehr drauf hat, geht man auf dem Zahnfleisch, aber mit den dritten Zähnen kann man wenigstens noch einen Zahn zulegen";  "Wenn man denkt, macht man sich Gedanken, wenn man aber nachdenkt und sie bedenkt, dann werden sie verdrängt";  "Im Alter werden unsere Stärken schwächer und unsere Schwächen stärker";  "Man sollte Kranke nicht kränken, indem man krankhaft mit seiner Gesundheit angibt"; "Wer angibt hat nicht mehr vom Leben, aber mehr vom Leben erwartet.";  "Manchmal ist es vom Arzt  todanständig, kein Sterbenswörtchen zur Diagnose des Patienten zu sagen";  "Am Ende des Lebens wird man zum letzten Mal hereingelegt - und umgebettet in ein Bett mit einem Brett vor dem Kopf"; "Wenn das Glück im Leben zu spät kommt, kommt der Tod zu früh";  "Der Hypochonder hört das Gras wachsen, in welches er glaubt bald beißen zu müssen".

 

Aus dem Nachwort:

Der Wortwitz beherrscht sein Werk“, urteilt F. Spicker im Nachwort. „Wenn Sie wissen wollen,was das As mit der Askese zu tun hat und wie es um die Quadratur des Greises steht, blättern Sie in diesem Band, setzen Sie sich dem Wortspieltrieb und –treiben unseres Autors aus ...Unverwechselbar macht ihn der prinzipielle medizinische Blick auf die Welt und die Menschen.

 

Gerhard Uhlenbruck;

* 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Abschluss: Dr.med. mit summa cum laude. Als Stipendiat der DeutschenForschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am
Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Dort musste man sich mit dem Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben auseinandersetzen. Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 30 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten, alle in verschiedenen deutschsprachigen Verlagen, u.a. auch in der Schweiz.

 


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Uhlenbruck, Gerhard: Spruchreif!

Einschlägige Geistesblitze, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0787-5, kart. 128 S., 21 x 14,5 cm. € 12,90

 

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Dieses Buch ist der zweite Aphorismenband von Prof Dr. med. Uhlenbruck in unserem Hause, dem Nestor der deutschen Aphoristiker und einem der kreativsten Köpfe mit bisher bereits über 30 Aphorismen Bänden. Wie von ihm gewohnt ist auch diese umfangreiche Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen! Der Wortwitz beherrscht sein Werk“, urteilt der Aphorismenforscher F. Spicker. Man muss sich dem Wortspieltrieb und –treiben dieses Autors aussetzen, den der prinzipielle medizinische Blick auf die Welt und die Menschen unverwechselbar macht.

Der Autor:

Gerhard Uhlenbruck; * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 32 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten..

 

Schnuppertexte:

Selbstwertgefühl: Die meisten Menschen wollen den Anschein erwecken, dass sie anscheinend aufgeweckt sind.


Ein Mensch, der den Verstand verliert, gewinnt dafür an menschlichem Verständnis.


Selbstgefällig schmeichelt uns, was den Anderen an uns gefällt.


Die meisten Menschen sind rechtschaffen: Sie schaffen sich zu Unrecht auf Kosten anderer ihr Recht.

 

Wer nur für seinen Lohn lebt, dessen Leben lohnt sich nicht für ihn.


Mit Humor kann man sogar die Schokoladenseiten des Lebens durch den Kakao ziehen.


Liebe: Das höchste Gefühl ist auch gleichzeitig tiefste Empfindung.


Wenn man etwas durch einen Aphorismus auf einen Nenner bringt, dann bleibt unter dem Strich das, was zählt

 

Was die Menschen schier unerträglich macht: Die Gier nach Erträgen

 

Liebe macht blind, weil man sich dann auch blind vertraut.

 

Weil die Liebe blind macht, rennt man offenen Auges in sein Unglück.

Die Liebe macht blind, weil man in Bezug auf den Anderen beide Augen zudrückt.

 

Ehen werden im Himmel geschlossen, deshalb fällt man danach auch aus allen Wolken

 

In der Liebe ist der Mann als Eroberer nicht der Sieger: Gesiegt hat die eroberte Frau!

 

 

 

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Dieses Buch ist der zweite Aphorismenband von Prof Dr. med. Uhlenbruck in unserem Hause, dem Nestor der deutschen Aphoristiker und einem der kreativsten Köpfe mit bisher bereits über 30 Aphorismen Bänden. Wie von ihm gewohnt ist auch diese umfangreiche Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen! Der Wortwitz beherrscht sein Werk“, urteilt der Aphorismenforscher F. Spicker. Man muss sich dem Wortspieltrieb und –treiben dieses Autors aussetzen, den der prinzipielle medizinische Blick auf die Welt und die Menschen unverwechselbar macht.

Der Autor:

Gerhard Uhlenbruck; * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 32 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten..

 

Schnuppertexte:

Selbstwertgefühl: Die meisten Menschen wollen den Anschein erwecken, dass sie anscheinend aufgeweckt sind.


Ein Mensch, der den Verstand verliert, gewinnt dafür an menschlichem Verständnis.


Selbstgefällig schmeichelt uns, was den Anderen an uns gefällt.


Die meisten Menschen sind rechtschaffen: Sie schaffen sich zu Unrecht auf Kosten anderer ihr Recht.

 

Wer nur für seinen Lohn lebt, dessen Leben lohnt sich nicht für ihn.


Mit Humor kann man sogar die Schokoladenseiten des Lebens durch den Kakao ziehen.


Liebe: Das höchste Gefühl ist auch gleichzeitig tiefste Empfindung.


Wenn man etwas durch einen Aphorismus auf einen Nenner bringt, dann bleibt unter dem Strich das, was zählt

 

Was die Menschen schier unerträglich macht: Die Gier nach Erträgen

 

Liebe macht blind, weil man sich dann auch blind vertraut.

 

Weil die Liebe blind macht, rennt man offenen Auges in sein Unglück.

Die Liebe macht blind, weil man in Bezug auf den Anderen beide Augen zudrückt.

 

Ehen werden im Himmel geschlossen, deshalb fällt man danach auch aus allen Wolken

 

In der Liebe ist der Mann als Eroberer nicht der Sieger: Gesiegt hat die eroberte Frau!

 

 

 


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Uhlenbruck, Gerhard: Sprüche.

Gedankensprünge von Mensch zu Mensch, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0835-3, kart. 21 x 14,5 cm. 136 S.€ 12,90

 

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Sprüche

Zum Buch:

Dies ist bereits nach "Wortmeldungen" 2009 und "Spruchreif" 2011 das dritte Buch von Gerhard Uhlenbruck in unserem Verlag. Wie von ihm gewohnt ist auch diese umfangreiche Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen!

 

Gerhard Uhlenbruck:

* 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 32 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten.



Schnuppertexte:

"Das Gegenteil von einer unglücklichen Ehe ist eine zufriedene Ehe"; "Polterabend: Glück und Glas - wie leicht bricht das?"; "Leider hat Glück nur eine kurze Haltbarkeitsgarantie: Es gibt demzufolge keine glücklichen, wohl aber zufriedene Ehen"; "Wenn man sein Leben nur mit Arbeit ausfüllt, kann es auch daran liegen, dass man innerlich hohl ist"; "Abnehmen: Der Speck heiligt die Mittel ihn loszuwerden"; "An sich denkt jeder nur an sich, und tut nur gutes wenn es ihm gut tut"; "Die meiste Zeit unseres Lebens verlieren wir damit, Zeit für uns zu gewinnen".



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Dies ist bereits nach "Wortmeldungen" 2009 und "Spruchreif" 2011 das dritte Buch von Gerhard Uhlenbruck in unserem Verlag. Wie von ihm gewohnt ist auch diese umfangreiche Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen!

 

Gerhard Uhlenbruck:

* 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 32 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten.



Schnuppertexte:

"Das Gegenteil von einer unglücklichen Ehe ist eine zufriedene Ehe"; "Polterabend: Glück und Glas - wie leicht bricht das?"; "Leider hat Glück nur eine kurze Haltbarkeitsgarantie: Es gibt demzufolge keine glücklichen, wohl aber zufriedene Ehen"; "Wenn man sein Leben nur mit Arbeit ausfüllt, kann es auch daran liegen, dass man innerlich hohl ist"; "Abnehmen: Der Speck heiligt die Mittel ihn loszuwerden"; "An sich denkt jeder nur an sich, und tut nur gutes wenn es ihm gut tut"; "Die meiste Zeit unseres Lebens verlieren wir damit, Zeit für uns zu gewinnen".




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Wilbert, Jürgen: VORLETZTE SCHLÜSSE

Eine hirnverlesene Auswahl von Aphorismen mit Zeichnungen von ANDREAS NOSSMANN, Vorwort Hugo Ernst Käufer, ISBN 978-3-8196-0854-4, kart. (English Broschur), 62 S. 20 x 12 cm. € 9,90

 

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VORLETZTE SCHLÜSSE

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Wer diesen Band durchblättert, wird feststellen, dass fast alle Lebens- und Weltbereiche vor diesem Autor nicht sicher sind, ganz gleich, ob es sich um gesellschaftliche, politische, kulturelle oder persönliche Fragen handelt: oft kritisch im Ansatz, geschärft in der notwenigen Kürze, getragen von einem unmittelbar ansprechenden satirischen Anflug – alles unverzichtbare Eigenschaften, die einen überzeugenden Aphorismus ausmachen. Der vorliegende Band „Vorletzte Schlüsse“ ist so etwas wie eine vorläufige Bestandsaufnahme des aphoristischen Schaffens in den letzten 25 Jahren. Er versammelt ausgewählte Beispiele aus den früheren Veröffentlichungen des Autors und wird bemerkenswert ergänzt mit frischen Wort- und geistigen Standortfindungen unter dem Titel „Neue Denkanzettelungen und Widerwortigkeiten“, insgesamt einhundert Einlassungen, die das Gespräch mit den Problemen der Zeit, den Fragen des Lebens weiterführen und versuchen, sie hell- und durchsichtiger zu machen. Es fällt auf, dass im Vergleich mit den älteren Beispielen die neuen Aphorismen noch stringenter geraten sind, ja an Bildhaftigkeit gewonnen haben. Besonders angetan haben es dem Autor die technischen Entwicklungen der Kommunikationsfelder in der Gegenwart, die nicht immer etwas mit Fortschritt und Gewinn an Menschlichkeit zu tun haben. Da lesen wir: „FACEBOOK: Je mehr Freunde du gewinnst, desto mehr verlierst du dein Gesicht“ oder „Autosuggestion des Handynutzers: Ich bin immer am Drücker“ oder „Zur Entwicklung des Menschen im Internetzeitalters: vom Nest- zum Netzflüchter“. Das ist ein neuer Ton, der aphoristisches Denken mit modernen Inhalten erweitert. Welche sprachliche und inhaltliche Substanz Jürgen Wilbert Aphorismen zumisst, ist an einigen Stellen nachzulesen: „Aphorismen sind Stolpersteine für landläufige Meinungen“ oder „Aphoristiker versuchen Wort zu finden für das, was ihnen die Sprache verschlägt“. In diesem Buch spielt die bildkünstlerische Begleitung durch den Brühler Künstler Andreas Noßmann eine bedeutende Rolle, um Wort und Bild im Zusammenspiel, Alltägliches und Existenzielles ins Licht zu rücken (Aus dem Vorwort von Hugo Ernst Käufer)

 


JÜRGEN WILBERT: Er wurde 1945 in Düsseldorf geboren. Nach über 30 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit im kommunalen Weiterbildungs- und Kulturbetrieb ist er seit November 2007 nachberuflich freischaffend als Autor und Vortragender aktiv. Sein literarischer Schwerpunkt liegt auf der kürzesten und schlagfertigsten Prosagattung, dem Aphorismus. Inzwischen liegen nach dem Lyrik-Band „Zweiheit und Zweifel“ vier Bücher mit eigenen Aphorismen vor, zuletzt erschienen 2010 die Denkanzettelungen „Knapp denkbar“.
ANDREAS NOSSMANN: Er wurde 1962 in Hilden geboren. Nach einer Ausbildung zum „Technischen Assistenten“ für Gestaltung folgte ein Studium an der Gesamthochschule-Universität Wuppertal im Studiengang „Kommunikationsdesign“ mit den Schwerpunkten „Freie Grafik“ und „Malerei“ bei den Professoren G. Aretz, W. Sensen, G. Kafka und M. Badura. Seit 1986 wurden seine Arbeiten in über 170 Einzel- und Themenausstellungen sowie Publikationen präsentiert. Insbesondere als Illustrator literarischer Texte (u.a. durch seinen Zyklus „Die 7 Todsünden“) hat sich Noßmann einen Namen gemacht.





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JÜRGEN WILBERT: Er wurde 1945 in Düsseldorf geboren. Nach über 30 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit im kommunalen Weiterbildungs- und Kulturbetrieb ist er seit November 2007 nachberuflich freischaffend als Autor und Vortragender aktiv. Sein literarischer Schwerpunkt liegt auf der kürzesten und schlagfertigsten Prosagattung, dem Aphorismus. Inzwischen liegen nach dem Lyrik-Band „Zweiheit und Zweifel“ vier Bücher mit eigenen Aphorismen vor, zuletzt erschienen 2010 die Denkanzettelungen „Knapp denkbar“.
ANDREAS NOSSMANN: Er wurde 1962 in Hilden geboren. Nach einer Ausbildung zum „Technischen Assistenten“ für Gestaltung folgte ein Studium an der Gesamthochschule-Universität Wuppertal im Studiengang „Kommunikationsdesign“ mit den Schwerpunkten „Freie Grafik“ und „Malerei“ bei den Professoren G. Aretz, W. Sensen, G. Kafka und M. Badura. Seit 1986 wurden seine Arbeiten in über 170 Einzel- und Themenausstellungen sowie Publikationen präsentiert. Insbesondere als Illustrator literarischer Texte (u.a. durch seinen Zyklus „Die 7 Todsünden“) hat sich Noßmann einen Namen gemacht.






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Wilbert, Jürgen: KNAPP DENKBAR – APHODIKTISCHES

Denkanzettelungen. Illustrationen von Zygmunt Januszewski, Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0758-5, kart. 72 S. 18,5 x 12 cm.  € 9,90

 

 

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KNAPP DENKBAR

Die Aphoristik fristet im offiziellen Literaturbetrieb leider nur ein Schattendasein. Für manche sind sie gar Quälgeister oder Spielverderber – auf jeden Fall scheiden sich an ihnen die Geister, nicht nur die kleinen – und das schon seit Jahrhunderten. Dessen ungeachtet hat der Aphorismus immer wieder unter Beweis gestellt, dass zu ihm „der längste Atem gehört“ (Karl Kraus). Das Ihnen vorliegende Büchlein möchte einen Beitrag zur Würdigung der Gattung des Aphorismus leisten. In einer Zeit der maßlosen Informationsschwemme und einer schon aus Zeitgründen mangelhaften Informationsverarbeitung können Aphorismen durchaus hilfreiche Dienste erbringen – ganz im Sinne einer zeitökonomischen, „widerwärtigen“ Aufklärung zwischen den Zeilen; denn sie sehen eine ihrer Hauptanliegen darin, Undinge beim Namen zu nennen. Und davon gibt es zur Zeit reichlich

.

Jürgen Wilbert wurde 1945 in Düsseldorf geboren und machte kaum dreißig Jahre später seinen Doktor in Bonn. Bereits als Schüler wurde er durch Selbststudium mit und nach Stanislaw Jerzy Lec zum Aphorismusenthusiasten. Wenn er auch das glücklicherweise noch mit so manchem anderen teilt, dann ist er einzig in dem, was über die Jahre folgt und was ihn zum Botschafter werden lässt: Botschafter des Aphorismus, akkreditiert durch kein Land, sondern durch Leidenschaft und Leistung.

Schnuppertexte: "Sinnfällig –Gibt es ein Verfallsdatum für Sinn?"; "Die gelungene Ehe: eine Verkettung glücklicher Umstände"; "Nur wer mit Worten zu spielen versteht, erkennt den Ernst der Lage"; "Mit der Zeit wird auch der Zeitgeist das Zeitliche segnen"; "Die Qual der Wahllosigkeit Wahlplakate: wahllose Parolisierung der Umwelt"; "Denkrichtung des Aphorismus: widerwärts".

 

Aus der Presse:

"Er liebt es kurz und knackig..."Denkanzettelungen" sollen seine Aphorismen sein". ... So hat Wilberts Aphorismensammlung  alle Chancen hervorzustechen, auch wegen der außergewöhnlichen Illustrationen des Grafikers Zygmunt Januszewski. Und das, was drinsteht fällt durchaus ins Gewicht, wenn man bereit zur Auseinandersetzung ist. Denn Wilbert ist mit der spitzen Feder mi der Zeit und ihren Moden ins Gericht gegangen - nicht alle Gedanken, die daraus entspringen sind wohlig und warm... "(WAZ 4.8.10).

 

"Neben der Gattung beschäftigt sich Wilbert in seinen Texten auch mit dem Ernst der Lage und dem Geist der Zeit. 'Ausgerechnet die Namhaten werden nicht haftbar gemacht' , schreibt er, und: 'Vielsagen überspielt nicht selten Versagen'... Die Bildworte (von Z. Januszweski) zu den Wortbilderen sind eine wunderbare Gedankenübertragung geworden, sagt Wilbert" (Rheinische Post 8.7.10)

 

 

 

Zur Autorenhomepage: Jürgen Wilbert

Zum Aphorismusarchiv:: DAphA

 

 

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Die Aphoristik fristet im offiziellen Literaturbetrieb leider nur ein Schattendasein. Für manche sind sie gar Quälgeister oder Spielverderber – auf jeden Fall scheiden sich an ihnen die Geister, nicht nur die kleinen – und das schon seit Jahrhunderten. Dessen ungeachtet hat der Aphorismus immer wieder unter Beweis gestellt, dass zu ihm „der längste Atem gehört“ (Karl Kraus). Das Ihnen vorliegende Büchlein möchte einen Beitrag zur Würdigung der Gattung des Aphorismus leisten. In einer Zeit der maßlosen Informationsschwemme und einer schon aus Zeitgründen mangelhaften Informationsverarbeitung können Aphorismen durchaus hilfreiche Dienste erbringen – ganz im Sinne einer zeitökonomischen, „widerwärtigen“ Aufklärung zwischen den Zeilen; denn sie sehen eine ihrer Hauptanliegen darin, Undinge beim Namen zu nennen. Und davon gibt es zur Zeit reichlich

.

Jürgen Wilbert wurde 1945 in Düsseldorf geboren und machte kaum dreißig Jahre später seinen Doktor in Bonn. Bereits als Schüler wurde er durch Selbststudium mit und nach Stanislaw Jerzy Lec zum Aphorismusenthusiasten. Wenn er auch das glücklicherweise noch mit so manchem anderen teilt, dann ist er einzig in dem, was über die Jahre folgt und was ihn zum Botschafter werden lässt: Botschafter des Aphorismus, akkreditiert durch kein Land, sondern durch Leidenschaft und Leistung.

Schnuppertexte: "Sinnfällig –Gibt es ein Verfallsdatum für Sinn?"; "Die gelungene Ehe: eine Verkettung glücklicher Umstände"; "Nur wer mit Worten zu spielen versteht, erkennt den Ernst der Lage"; "Mit der Zeit wird auch der Zeitgeist das Zeitliche segnen"; "Die Qual der Wahllosigkeit Wahlplakate: wahllose Parolisierung der Umwelt"; "Denkrichtung des Aphorismus: widerwärts".

 

Aus der Presse:

"Er liebt es kurz und knackig..."Denkanzettelungen" sollen seine Aphorismen sein". ... So hat Wilberts Aphorismensammlung  alle Chancen hervorzustechen, auch wegen der außergewöhnlichen Illustrationen des Grafikers Zygmunt Januszewski. Und das, was drinsteht fällt durchaus ins Gewicht, wenn man bereit zur Auseinandersetzung ist. Denn Wilbert ist mit der spitzen Feder mi der Zeit und ihren Moden ins Gericht gegangen - nicht alle Gedanken, die daraus entspringen sind wohlig und warm... "(WAZ 4.8.10).

 

"Neben der Gattung beschäftigt sich Wilbert in seinen Texten auch mit dem Ernst der Lage und dem Geist der Zeit. 'Ausgerechnet die Namhaten werden nicht haftbar gemacht' , schreibt er, und: 'Vielsagen überspielt nicht selten Versagen'... Die Bildworte (von Z. Januszweski) zu den Wortbilderen sind eine wunderbare Gedankenübertragung geworden, sagt Wilbert" (Rheinische Post 8.7.10)

 

 

 

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Jürgen Wilbert(Hrsg.): „Aus meinen Fehlern werden andere klug.“

Festschrift zum 80. Geburtstag von Gerhard Uhlenbruck,Bochum 2009, ISBN 978-3-8196-0739-4, kart. 56 S. 18,7 x 12 cm. mit Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.   € 7,90

Zahlreiche Aphoristiker ehren Uhlenbruck in diesem Büchlein mit eigenen Aphorismen, ergänzt durch die Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.

 

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Festschrift Uhlenbruck

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Mit diesem Buch ehrt das Deutsche Aphorismus-Archiv den Aphoristiker und Immunbiologen Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck aus Köln anlässlich seines 80. Geburtstags. Der Jubilar aus Köln ist gegenwärtig mit seinen über 30 Büchern der meistverlegte deutschsprachige Verfasser von Aphorismen, der kürzesten Form von Prosa. Soeben ist im Brockmeyer-Verlag, Bochum, sein neues Werk "Wortmeldungen" erschienen. In Aphorismen sieht Uhlenbruck eine literarische Form der Stärkung von Abwehrkräften. Diese wortwitzigen und geistreichen, nicht selten provokanten Sentenzen sind für ihn "immu“nisierende Gegengiftpfeile"; denn Humor (laut Uhlenbruck „Witz ohne Häme“) ist - nach der Liebe - die beste Medizin, was auch heute mit wissenschaftlichen Methoden bewiesen werden kann. Solche „Gedanken auf dem Sprung“ sind sozusagen mentales Gesundheitstraining. "Lachen soll gesund sein, leider haben die meisten nichts zu lachen." (GU). Zahlreiche Aphoristiker ehren Uhlenbruck in diesem Büchlein mit eigenen Aphorismen, ergänzt durch die Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.

 

Gerhard Uhlenbruck: * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln.
Abschluss: Dr.med. mit summa cum laude. Als Stipendiat der DeutschenForschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am
Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der
Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Dort musste man sich mit dem Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben auseinandersetzen. Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 30 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten, alle in verschiedenen deutschsprachigen Verlagen, u.a. auch in der Schweiz. Ferner gab es jährliche Beiträge im Almanach deutscher Schriftsteller-Ärzte mit Themen medizinischer Aphoristik. Außerdem Publikation von medizinischen Aphorismen und Glossen ( Pseudonym "Hypoglossus") in"Ärztliche Praxis", "ÄrzteZeitung" und "Deutsches Ärzteblatt". Humorvolle Aphorismen auch zum Thema Kölner Klüngel: "Kölner Klüngel Kalender" und "Kölner Humor als Lebensphiolosophie" (mit J. Bennack), die ihm den Dr.hum.c. von der Narrenakademie in Dülken einbrachten. Sport-Aphorismen werden regelmäßig abgedruckt in der "Spiridon Laufzeitschrift" und satirische Spott-Aphorismen im schweizerischen "Nebelspalter". Der Autor ist Ehrenmitglied der Vereins für Deutsche Sprache (VDS), Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller (VS) und im Bund Deutscher Schriftsteller-Ärzte (BDSÄ).
 In unsererm Verlag erschien Anfang Juni 2009 "Wortmeldungen" zum 80 Geburtag von Prof Uhlenbruck, dem Nestor der deutschen Aphoristiker und einem der kreativsten Köpfe mit bisher bereits über 30 Aphorismen Bände.

 

 

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Mit diesem Buch ehrt das Deutsche Aphorismus-Archiv den Aphoristiker und Immunbiologen Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck aus Köln anlässlich seines 80. Geburtstags. Der Jubilar aus Köln ist gegenwärtig mit seinen über 30 Büchern der meistverlegte deutschsprachige Verfasser von Aphorismen, der kürzesten Form von Prosa. Soeben ist im Brockmeyer-Verlag, Bochum, sein neues Werk "Wortmeldungen" erschienen. In Aphorismen sieht Uhlenbruck eine literarische Form der Stärkung von Abwehrkräften. Diese wortwitzigen und geistreichen, nicht selten provokanten Sentenzen sind für ihn "immu“nisierende Gegengiftpfeile"; denn Humor (laut Uhlenbruck „Witz ohne Häme“) ist - nach der Liebe - die beste Medizin, was auch heute mit wissenschaftlichen Methoden bewiesen werden kann. Solche „Gedanken auf dem Sprung“ sind sozusagen mentales Gesundheitstraining. "Lachen soll gesund sein, leider haben die meisten nichts zu lachen." (GU). Zahlreiche Aphoristiker ehren Uhlenbruck in diesem Büchlein mit eigenen Aphorismen, ergänzt durch die Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.

 

Gerhard Uhlenbruck: * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln.
Abschluss: Dr.med. mit summa cum laude. Als Stipendiat der DeutschenForschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am
Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der
Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes ("Zauberberg-Erlebnis") im Schwarzwald: Dort musste man sich mit dem Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben auseinandersetzen. Folge war ein "aphoristischer" Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: "Nicht für immer - ." 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt 30 eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbücher (bis zu drei Auflagen) sowie drei Anthologien mit H.H. Skupy (2) und H.H. Kersten, alle in verschiedenen deutschsprachigen Verlagen, u.a. auch in der Schweiz. Ferner gab es jährliche Beiträge im Almanach deutscher Schriftsteller-Ärzte mit Themen medizinischer Aphoristik. Außerdem Publikation von medizinischen Aphorismen und Glossen ( Pseudonym "Hypoglossus") in"Ärztliche Praxis", "ÄrzteZeitung" und "Deutsches Ärzteblatt". Humorvolle Aphorismen auch zum Thema Kölner Klüngel: "Kölner Klüngel Kalender" und "Kölner Humor als Lebensphiolosophie" (mit J. Bennack), die ihm den Dr.hum.c. von der Narrenakademie in Dülken einbrachten. Sport-Aphorismen werden regelmäßig abgedruckt in der "Spiridon Laufzeitschrift" und satirische Spott-Aphorismen im schweizerischen "Nebelspalter". Der Autor ist Ehrenmitglied der Vereins für Deutsche Sprache (VDS), Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller (VS) und im Bund Deutscher Schriftsteller-Ärzte (BDSÄ).
 In unsererm Verlag erschien Anfang Juni 2009 "Wortmeldungen" zum 80 Geburtag von Prof Uhlenbruck, dem Nestor der deutschen Aphoristiker und einem der kreativsten Köpfe mit bisher bereits über 30 Aphorismen Bände.

 

 


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