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Universitätsverlag Brockmeyer
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Hier finden Sie alphabetisch geordnet  Romane, Erzählungen und Anthologien ab Januar 2014; Die früheren Titel finden Sie hier!

Doussemer, Doris Carla: „Ach, wie gut, dass niemand weiß“

Erzählungen aus dem Schrankgrab, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1008-0, kart. 19 x 12 cm. 176  S. € 12,90

 

Das Buch ist soeben erschienen und kann gern hier bestellt werden.

 

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Bereits als eBook eschienen epub Ausgabe € 6,99   Kindle Ausgabe € 6,99

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„Ach, wie gut, dass niemand weiß“

Jeder von uns kann in diese Situation kommen : die Eltern sind verstorben und man steht vor der Aufgabe, das Haus oder die Wohnung zu entrümpeln. Nichts banaler als das. Für die Ich-Erzählerin gestaltet sich die Rückkehr in das « Haus ihrer Väter » jedoch zu einem wundersamen Erlebnis, wie wir es nur aus den Märchen kennen ; sie fällt aus der Zeit. Nach einer überraschenden und ungewöhnlichen Begegnung im leeren Haus geht sie auf Zeitreisen und lässt den Leser in fremde Welten und ferne Zeiten eintauchen, in denen die Toten wieder lebendig werden. Das gelingt der Autorin durch ihre ausdruckstarke, wortschöpferische Sprache und ihre reiche Phantasie.

Geschrieben zur Überwindung der Trauer-- die Schwere der irdischen Tatsachen wird umgeformt und verwandelt sich, auch durch den feinen Humor, der sich unterschwellig durch die Zeilen zieht, in Leichtigkeit. Prosa verdichtet sich zu Poesie.

Schnuppern Sie hinein in dieses Buch und lassen Sie sich verzaubern! Ein ungewöhnliches Buch mit dem eigenwilligen Sprachstil eines Clowns und leicht französischer Unterwanderung der deutschen Syntax (Die Autorin lebt seit 40 Jahren überwiegend in Frankreich)

 

Doris Carla Doussemer wurde 1952 in Hildesheim geboren. Mit 23 Jahren wandert sie nach Frankreich aus, gründet dort eine Familie und eine neue Existenz. Arbeitet als Deutsch- und Sportlehrerin, Heilpädagogin, später auch als Clown. Zeit zum Schreiben findet sie erst, als die drei Kinder erwachsen sind.

Veröffentlicht 2007 « Hans, Hayât und Koby » Fischer-Verlag, (ISBN : 978-3-89950-251-0), ein Anti-Kriegs-Roman und

2010 « Reise nach Innen, sieben Geschichten für eine Woche» Franzbecker Hildesheimer Stadtverlag, (ISBN:978-3-88120-998-4),

Auf französisch erschienen zwei Sachbücher über Gymnastik und Bewegungsspiele.

Sie lebt heute in der Nähe von Paris und manchmal auch in Hildesheim.

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„Ach, wie gut, dass niemand weiß“

12,90inkl. MwSt.
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Jeder von uns kann in diese Situation kommen : die Eltern sind verstorben und man steht vor der Aufgabe, das Haus oder die Wohnung zu entrümpeln. Nichts banaler als das. Für die Ich-Erzählerin gestaltet sich die Rückkehr in das « Haus ihrer Väter » jedoch zu einem wundersamen Erlebnis, wie wir es nur aus den Märchen kennen ; sie fällt aus der Zeit. Nach einer überraschenden und ungewöhnlichen Begegnung im leeren Haus geht sie auf Zeitreisen und lässt den Leser in fremde Welten und ferne Zeiten eintauchen, in denen die Toten wieder lebendig werden. Das gelingt der Autorin durch ihre ausdruckstarke, wortschöpferische Sprache und ihre reiche Phantasie.

Geschrieben zur Überwindung der Trauer-- die Schwere der irdischen Tatsachen wird umgeformt und verwandelt sich, auch durch den feinen Humor, der sich unterschwellig durch die Zeilen zieht, in Leichtigkeit. Prosa verdichtet sich zu Poesie.

Schnuppern Sie hinein in dieses Buch und lassen Sie sich verzaubern! Ein ungewöhnliches Buch mit dem eigenwilligen Sprachstil eines Clowns und leicht französischer Unterwanderung der deutschen Syntax (Die Autorin lebt seit 40 Jahren überwiegend in Frankreich)

 

Doris Carla Doussemer wurde 1952 in Hildesheim geboren. Mit 23 Jahren wandert sie nach Frankreich aus, gründet dort eine Familie und eine neue Existenz. Arbeitet als Deutsch- und Sportlehrerin, Heilpädagogin, später auch als Clown. Zeit zum Schreiben findet sie erst, als die drei Kinder erwachsen sind.

Veröffentlicht 2007 « Hans, Hayât und Koby » Fischer-Verlag, (ISBN : 978-3-89950-251-0), ein Anti-Kriegs-Roman und

2010 « Reise nach Innen, sieben Geschichten für eine Woche» Franzbecker Hildesheimer Stadtverlag, (ISBN:978-3-88120-998-4),

Auf französisch erschienen zwei Sachbücher über Gymnastik und Bewegungsspiele.

Sie lebt heute in der Nähe von Paris und manchmal auch in Hildesheim.


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Kulin, Katja & Kroos, Christian (Hrsg.): AufBruchStellen

Die besten Texte aus drei Jahren Zehntausend-Wettbewerb im DSFo, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0988-6, kart. 20 x 12,4 cm. 135 S.€ 12,90

 

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Für Autoren und Herausgeber gilt ein Sonderpreis von € 6,00 portofrei

 

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AufBruchStellen

Was ist noch richtig, was wahr? Wie gut kennen wir uns selbst?

Das Leben des Menschen steckt voller Brüche, längst verläuft es nicht mehr gradlinig, nichts scheint vorherbestimmt. Seine Wendungen sind kaum vorhersehbar, und oft genug bleibt uns selbst eigenes Handeln unerklärlich.
Im Zehntausend-Wettbewerb des Deutschen Schriftstellerforums entstanden vielschichtige gegenwartsliterarische Texte, die auf verschiedenste Weise von Aus- und Aufbrüchen, von deren Gelingen oder Scheitern, berichten. Sie belegen, dass das Internet durchaus Raum für die Entwicklung ernsthafter Literatur bietet.
Das Medium Buch erlaubt noch einmal einen ganz neuen Blick auf die Texte, und so vereint dieser Sammelband die besten Beiträge aus drei Jahren Wettbewerb.

 

Es wäre verfehlt, hier über die einzelnen Geschichten reden zu wollen, ein Überblick würde an der Vielfältigkeit ihrer Inhalte scheitern. Zu verschieden sind die Texte, zu unterschiedlich ihre Art, von augenzwinkernder Leichtigkeit bis zu dunkelstem Pessimismus, von wortgewaltiger Expressivität bis hin zu leiser Reduktion. Jeder Text nimmt den Leser mit auf eine höchst individuelle und eigenartige Reise, doch auf den Punkt geschrieben sind sie alle: Zehntausend Zeichen erlauben keine großen Ausschweifungen. Es sind Miniaturen mit vielen Facetten und, was die Zusammenstellung in diesem Band angeht, ohne Wiederholungen.

 

Inhalt
Vorwort der Herausgeber 7


Die Texte

Ameisen im Krieg von Sonja Kettenring 13
Alter des Lichts und der Landschaft von Marc Richter 17
Die Spinnen von David Krause 23
Geschichte mit deformierten Kastanien und dem Anfang am Ende von Daniela Hahner 30
Und Gott sprach, es werde von Jenni Raasch 36
Kaffeeblasen von Dennis Mizioch 41
Wovon man nicht sprechen kann von Holger Schubert 46
Ochsenblutrot von Karoline Pauluhn 51
Der Spinner von nebenan von Katharina Conrad 55
Aus·Wege von Thomas D. Föller 61
Die Libelle von Henrike Spohr 67
Samstagmorgen von Diana Schmidt 72
Variationen über die Wahrheit − eine Heterophonie von Michael Kohl 77  

Fugen von Barbara Messing 83
Number 17 von Wolfgang Christian 87
Auf Basalt von Holger Schubert 93
Später von Wolfgang Sünkel 98
Vater von Lara Krump 102
Schokoladenleben von Barbara Messing 107
Außen am Fenster innen von Mons 111
Zurück auf Los von Jenni Raasch 116

 

Alternatives Inhaltsverzeichnis 121
Themen und Vorgaben der Wettbewerbe 123
Eine kurze Geschichte des DSFo 126
Kurzvitae 129
Dank

 


 

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AufBruchStellen

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Was ist noch richtig, was wahr? Wie gut kennen wir uns selbst?

Das Leben des Menschen steckt voller Brüche, längst verläuft es nicht mehr gradlinig, nichts scheint vorherbestimmt. Seine Wendungen sind kaum vorhersehbar, und oft genug bleibt uns selbst eigenes Handeln unerklärlich.
Im Zehntausend-Wettbewerb des Deutschen Schriftstellerforums entstanden vielschichtige gegenwartsliterarische Texte, die auf verschiedenste Weise von Aus- und Aufbrüchen, von deren Gelingen oder Scheitern, berichten. Sie belegen, dass das Internet durchaus Raum für die Entwicklung ernsthafter Literatur bietet.
Das Medium Buch erlaubt noch einmal einen ganz neuen Blick auf die Texte, und so vereint dieser Sammelband die besten Beiträge aus drei Jahren Wettbewerb.

 

Es wäre verfehlt, hier über die einzelnen Geschichten reden zu wollen, ein Überblick würde an der Vielfältigkeit ihrer Inhalte scheitern. Zu verschieden sind die Texte, zu unterschiedlich ihre Art, von augenzwinkernder Leichtigkeit bis zu dunkelstem Pessimismus, von wortgewaltiger Expressivität bis hin zu leiser Reduktion. Jeder Text nimmt den Leser mit auf eine höchst individuelle und eigenartige Reise, doch auf den Punkt geschrieben sind sie alle: Zehntausend Zeichen erlauben keine großen Ausschweifungen. Es sind Miniaturen mit vielen Facetten und, was die Zusammenstellung in diesem Band angeht, ohne Wiederholungen.

 

Inhalt
Vorwort der Herausgeber 7


Die Texte

Ameisen im Krieg von Sonja Kettenring 13
Alter des Lichts und der Landschaft von Marc Richter 17
Die Spinnen von David Krause 23
Geschichte mit deformierten Kastanien und dem Anfang am Ende von Daniela Hahner 30
Und Gott sprach, es werde von Jenni Raasch 36
Kaffeeblasen von Dennis Mizioch 41
Wovon man nicht sprechen kann von Holger Schubert 46
Ochsenblutrot von Karoline Pauluhn 51
Der Spinner von nebenan von Katharina Conrad 55
Aus·Wege von Thomas D. Föller 61
Die Libelle von Henrike Spohr 67
Samstagmorgen von Diana Schmidt 72
Variationen über die Wahrheit − eine Heterophonie von Michael Kohl 77  

Fugen von Barbara Messing 83
Number 17 von Wolfgang Christian 87
Auf Basalt von Holger Schubert 93
Später von Wolfgang Sünkel 98
Vater von Lara Krump 102
Schokoladenleben von Barbara Messing 107
Außen am Fenster innen von Mons 111
Zurück auf Los von Jenni Raasch 116

 

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Lemmer, Hellmut: Der Sand der Namib.

Roman, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0965-7, kart. 19 x 12,5 cm 372 S. € 17,90

 

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Der Titel ist bereits als e-book lieferbar € 7,49 in unserem eBOOK shop

EPUB Ausgabe und Kindle Edition

 

Der Sand der Namib.

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Zum Buch: In Südwestafrika, der ehemals deutschen Kolonie, lebte vor hundert Jahren die Familie des Missionars Karl Skär und seiner Frau Wilhelmine, zu der insgesamt zehn Kinder gehörten. Über dreißig Jahre hinweg können wir hautnah die Geschichte des Landes, die Arbeit des Missionars, seine Sorgen und Probleme, Hoffnungen und Erfolge sowie das quirlige Familienleben in diesem exotischen Land miterleben. Schutztruppler, Herero, Antilopen, Zebras und Perlhühner kreuzen unseren Weg. „Ovambo und Kolonialherren, Missionare und Diamantensucher – dieser Roman ist vielschichtig wie der Sand der Namib. Geschichte wird lebendig.“ So urteilt die WAZ Essen. Der Roman beinhaltet Kolonialgeschichte, Missionsgeschichte und Familiengeschichte. Das Panorama des ehemaligen Südwest, das Leben der Menschen dort vor hundert Jahren, die Aufgaben und Ziele der Mission und der Kolonialherren, die Verdienste und die Schuld, werden vor den Augen des Lesers lebendig. Und man wird Zeuge, wie der Autor recherchiert hat, begleitet ihn auf Spaziergängen mit betagten Familienmitgliedern, ins Kirchenarchiv in Windhoek, zu den unwirtlichsten Stellen der Wüste oder auf den Friedhof in Unterbarmen. Für jeden, der das heutige Namibia besucht hat oder besuchen will, ist dieser Roman ein eindrucksvoller Schlüssel zum Verständnis des Landes und seiner Bewohner.

 

Hellmut Lemmer (* 1947 im Sauerland) ist Schriftsteller, Rezitator und Kulturschaffender. Er lebt mit seiner Familie in Hattingen an der Ruhr. Seit 1994 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Bis zum Jahr 2009 war er tätig als Studiendirektor an einem Wuppertaler Gymnasium. Seit der Gründung im Jahr 1985 arbeitete er richtungsweisend in der Hattinger Kulturinitiative Kubischu. Er ist Initiator der Hattinger Literaturtage und des international beachteten Hattinger Förderpreises für junge Literatur.

 

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Der Sand der Namib.

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Zum Buch: In Südwestafrika, der ehemals deutschen Kolonie, lebte vor hundert Jahren die Familie des Missionars Karl Skär und seiner Frau Wilhelmine, zu der insgesamt zehn Kinder gehörten. Über dreißig Jahre hinweg können wir hautnah die Geschichte des Landes, die Arbeit des Missionars, seine Sorgen und Probleme, Hoffnungen und Erfolge sowie das quirlige Familienleben in diesem exotischen Land miterleben. Schutztruppler, Herero, Antilopen, Zebras und Perlhühner kreuzen unseren Weg. „Ovambo und Kolonialherren, Missionare und Diamantensucher – dieser Roman ist vielschichtig wie der Sand der Namib. Geschichte wird lebendig.“ So urteilt die WAZ Essen. Der Roman beinhaltet Kolonialgeschichte, Missionsgeschichte und Familiengeschichte. Das Panorama des ehemaligen Südwest, das Leben der Menschen dort vor hundert Jahren, die Aufgaben und Ziele der Mission und der Kolonialherren, die Verdienste und die Schuld, werden vor den Augen des Lesers lebendig. Und man wird Zeuge, wie der Autor recherchiert hat, begleitet ihn auf Spaziergängen mit betagten Familienmitgliedern, ins Kirchenarchiv in Windhoek, zu den unwirtlichsten Stellen der Wüste oder auf den Friedhof in Unterbarmen. Für jeden, der das heutige Namibia besucht hat oder besuchen will, ist dieser Roman ein eindrucksvoller Schlüssel zum Verständnis des Landes und seiner Bewohner.

 

Hellmut Lemmer (* 1947 im Sauerland) ist Schriftsteller, Rezitator und Kulturschaffender. Er lebt mit seiner Familie in Hattingen an der Ruhr. Seit 1994 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Bis zum Jahr 2009 war er tätig als Studiendirektor an einem Wuppertaler Gymnasium. Seit der Gründung im Jahr 1985 arbeitete er richtungsweisend in der Hattinger Kulturinitiative Kubischu. Er ist Initiator der Hattinger Literaturtage und des international beachteten Hattinger Förderpreises für junge Literatur.

 


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Mühl, Karl Otto: Totenwache

 Abschiede, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0981-7, kart. 111 S. 19 x 12 cm.  9,90

 

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Totenwache

"Und dann bin ich bei meinem Dauerthema, dem Sterben. Ich schriebe zu viel darüber, hat jemand gesagt, aber ich kenne seinen Maßstab nicht. Bei mir ist das so, dass ich mich an den Gedanken gewöhnen möchte, aber ich weiß nicht, ob das möglich ist. Ich mache mir klar, dass ich einfach an eine Grenze kommen werde, wo mein Bewusstsein schwindet, jedoch, den Augenblick des Grenzübergangs erlebe ich wahrscheinlich nicht, ebenso wenig, wie ich die Sekunde des Einschlafens erlebe. Ich fantasiere weiter, stelle mir vor, dass dies ein Augenblick des Absprungs ins Unendliche sein wird. Mehr liefert mir meine Fantasie nicht." S. 6.

 

Karl Otto Mühl, der nach einem langen Leben zurückblickt auf Schicksale, fremde und eigene, blickt auf die Freunde, die ihn bereits verlassen haben. Sie sind ihm liebend gegenwärtig, und die Erinnerung an sie wird zur aktuellen Begegnung  mit der Rätselhaftigkeit des Lebens und Sterbens. Er hat sie sich nicht nach öffentlicher Bedeutung ausgesucht, diese Freunde, sondern nach der Intensität, mit der sie Teile seines Lebens geworden sind. Und dennoch ist jeder von ihnen ein Solitär, manchmal sogar im öffentlichen Wirken, aber für uns, die Leser, werden sie zu Marksteinen, die uns eindringlich anblicken.Sie erinnern uns daran, dass wir zusammengehören in einer Welt, die uns alle voneinander zu trennen scheint.

 

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung.

Publikationen: Stücke: Rheinpromenade, UA 1973 (auch Roman, Hör-spiel und Fernsehfilm); Rosenmontag, UA 1975 (auch Roman, Hörspiel, Fernsehfilm); Kur in Bad Wiessee, UA 1976 (auch Hörspiel); Wanderlust, UA 1977 (auch Hörspiel); Hoffmanns Geschenke, UA 1978 (auch Hörspiel); Die Reise der alten Männer, UA 1980 (auch Buch, Hörspiel); Kellermanns Prozeß, UA 1982 (auch Hörspiel, Fernsehfilm); Am Abend kommt Crispin, UA 1988; Die Weber (Bearb.nach G. Hauptmann), UA 1989; Verbindlichen Dank, UA 1994; Fremder Gast, UA 1994; Ein Neger zum Tee, UA 1995 (auch Buch); Das Privileg, UA 2001; Ein Vikar aus Elberfeld, UA 2002. – Romane: Siebenschläfer, Trumpeners Irrtum (auch Fernsehfilm), Fernlicht, Nackte Hunde, Hungrige Könige, Sandsturm, Die alten Soldaten, Stehcafé Die Erfindung des Augenblicks,, 2012. – Gedichte: Inmitten der Rätsel, Lass uns nie erwachen. Aphorismen: Geklopfte Sprüche; Zugelaufene Sprüche; – Jugendbücher, Erzählungen, Essays und Gedichte in Anthologien. Fernsehfilme: Kur in Travemünde, Wanderlust, Hoffmanns Geschenke, Kellermanns Prozess,Rheinpromenade, Rosenmontag, Trumpeners Irrtum.



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"Und dann bin ich bei meinem Dauerthema, dem Sterben. Ich schriebe zu viel darüber, hat jemand gesagt, aber ich kenne seinen Maßstab nicht. Bei mir ist das so, dass ich mich an den Gedanken gewöhnen möchte, aber ich weiß nicht, ob das möglich ist. Ich mache mir klar, dass ich einfach an eine Grenze kommen werde, wo mein Bewusstsein schwindet, jedoch, den Augenblick des Grenzübergangs erlebe ich wahrscheinlich nicht, ebenso wenig, wie ich die Sekunde des Einschlafens erlebe. Ich fantasiere weiter, stelle mir vor, dass dies ein Augenblick des Absprungs ins Unendliche sein wird. Mehr liefert mir meine Fantasie nicht." S. 6.

 

Karl Otto Mühl, der nach einem langen Leben zurückblickt auf Schicksale, fremde und eigene, blickt auf die Freunde, die ihn bereits verlassen haben. Sie sind ihm liebend gegenwärtig, und die Erinnerung an sie wird zur aktuellen Begegnung  mit der Rätselhaftigkeit des Lebens und Sterbens. Er hat sie sich nicht nach öffentlicher Bedeutung ausgesucht, diese Freunde, sondern nach der Intensität, mit der sie Teile seines Lebens geworden sind. Und dennoch ist jeder von ihnen ein Solitär, manchmal sogar im öffentlichen Wirken, aber für uns, die Leser, werden sie zu Marksteinen, die uns eindringlich anblicken.Sie erinnern uns daran, dass wir zusammengehören in einer Welt, die uns alle voneinander zu trennen scheint.

 

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung.

Publikationen: Stücke: Rheinpromenade, UA 1973 (auch Roman, Hör-spiel und Fernsehfilm); Rosenmontag, UA 1975 (auch Roman, Hörspiel, Fernsehfilm); Kur in Bad Wiessee, UA 1976 (auch Hörspiel); Wanderlust, UA 1977 (auch Hörspiel); Hoffmanns Geschenke, UA 1978 (auch Hörspiel); Die Reise der alten Männer, UA 1980 (auch Buch, Hörspiel); Kellermanns Prozeß, UA 1982 (auch Hörspiel, Fernsehfilm); Am Abend kommt Crispin, UA 1988; Die Weber (Bearb.nach G. Hauptmann), UA 1989; Verbindlichen Dank, UA 1994; Fremder Gast, UA 1994; Ein Neger zum Tee, UA 1995 (auch Buch); Das Privileg, UA 2001; Ein Vikar aus Elberfeld, UA 2002. – Romane: Siebenschläfer, Trumpeners Irrtum (auch Fernsehfilm), Fernlicht, Nackte Hunde, Hungrige Könige, Sandsturm, Die alten Soldaten, Stehcafé Die Erfindung des Augenblicks,, 2012. – Gedichte: Inmitten der Rätsel, Lass uns nie erwachen. Aphorismen: Geklopfte Sprüche; Zugelaufene Sprüche; – Jugendbücher, Erzählungen, Essays und Gedichte in Anthologien. Fernsehfilme: Kur in Travemünde, Wanderlust, Hoffmanns Geschenke, Kellermanns Prozess,Rheinpromenade, Rosenmontag, Trumpeners Irrtum.




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Puls, Gerd: Lass es Liebe sein.

Erzählungen, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0977-0, kart. 19 x 12 cm. 240 S.€ 13,90

 

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Lass es Liebe sein

„Liebevolle“ Erzählungen, die es in sich haben: 14 abwechslungsreiche und pointierte Erzählungen bringen es auf den Punkt. Es ergeben sich zarte Berührungen und herbe Enttäuschungen, lustvolle Begegnungen und mörderische Beziehungen. Erotik und Spannung, Liebe und Mordlust gehen - genau beobachtet und mit leichter Feder einfühlsam und humorvoll in Szene gesetzt - (nicht immer) harmonische Verbindungen ein. 14 Erzählungen über Lust und Leidenschaft, Enttäuschung und Tod. Auf Umwegen, Irrwegen, Abwegen, schmalen Trampelpfaden und prachtvollen

Boulevards, auf Einbahnstraßen, Sackgassen oder im Kreisverkehr - überall ist Liebe unterwegs und was dafür gehalten wird. Überraschend, unterhaltsam und amüsant, unbeschwert und temperamentvoll, aber auch nachdenklich und melancholisch bewegen sich die Erzählungen in ganz unterschiedliche Richtungen. Im weiten Feld menschlichen Miteinanders von zartem Beginn hin zu groteskem Scheitern inmitten skurriler und makabrer Momente, Varianten, Konstellationen und Situationen kommt auch der Humor nicht zu kurz.

 

Gerd Puls *1949 in Kamen; verheiratet, zwei Söhne. Gerd Puls lebt nach wie vor in Kamen.
Seit 1971 regelmäßige Veröffentlichungen von Lyrik, Erzählungen, Kindergeschichten, Reportagen, Zeichnungen und Druckgrafik in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien.
Bildnerische Arbeiten vor allem in den Bereichen Zeichnung, Malerei und Skulptur. Seit 1971 regelmäßige Kunstausstellungen, häufig in Verbindung mit Lesungen.

 

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Lass es Liebe sein

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„Liebevolle“ Erzählungen, die es in sich haben: 14 abwechslungsreiche und pointierte Erzählungen bringen es auf den Punkt. Es ergeben sich zarte Berührungen und herbe Enttäuschungen, lustvolle Begegnungen und mörderische Beziehungen. Erotik und Spannung, Liebe und Mordlust gehen - genau beobachtet und mit leichter Feder einfühlsam und humorvoll in Szene gesetzt - (nicht immer) harmonische Verbindungen ein. 14 Erzählungen über Lust und Leidenschaft, Enttäuschung und Tod. Auf Umwegen, Irrwegen, Abwegen, schmalen Trampelpfaden und prachtvollen

Boulevards, auf Einbahnstraßen, Sackgassen oder im Kreisverkehr - überall ist Liebe unterwegs und was dafür gehalten wird. Überraschend, unterhaltsam und amüsant, unbeschwert und temperamentvoll, aber auch nachdenklich und melancholisch bewegen sich die Erzählungen in ganz unterschiedliche Richtungen. Im weiten Feld menschlichen Miteinanders von zartem Beginn hin zu groteskem Scheitern inmitten skurriler und makabrer Momente, Varianten, Konstellationen und Situationen kommt auch der Humor nicht zu kurz.

 

Gerd Puls *1949 in Kamen; verheiratet, zwei Söhne. Gerd Puls lebt nach wie vor in Kamen.
Seit 1971 regelmäßige Veröffentlichungen von Lyrik, Erzählungen, Kindergeschichten, Reportagen, Zeichnungen und Druckgrafik in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien.
Bildnerische Arbeiten vor allem in den Bereichen Zeichnung, Malerei und Skulptur. Seit 1971 regelmäßige Kunstausstellungen, häufig in Verbindung mit Lesungen.

 


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A.NOA: Blutsspuren

Roman gegen das Vergessen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0994-7, kart.  352 S. Taschenbuch 19 x 12 cm. € 17,90

 

Das Buch ist soeben erschienen und kann gern hier bestellt werden. Wir liefern portofrei!

 

Ein packender Thriller um Nazi- Vergangenheit und Gegenwart, ein spannender Unterhaltungsroman gegen das Vergessen!

 

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Ebenfalls als ebook erschienen € 7,99 epub Ausgabe und Kindle Ausgabe

 

Alle Infos zu Blutsspuren auch hier auf der eigenen Homepage!

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Blutsspuren

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Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, rechtsradikale und neonazistische Strömungen, nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa. EINE ZUKUNFTSVISION?

 

In David Grosjohanns Familie wurde das Thema Nationalsozialismus und Holocaust stets totgeschwiegen. Nach dem Tod seines vermeintlichen Vaters erfährt er die Wahrheit über seine Herkunft. Seine Mutter eröffnet ihm, dass er in Wirklichkeit jüdischer Abstammung ist und sein echter Vater einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg nach Israel auswanderte.So macht David sich auf die Suche. Die Spur führt ihn nach Südamerika, wo er die Tagebücher seines Vaters findet. Sie erzählen die Geschichte des Juden Samuel Malchin, dessen Familie von den Nazis ins Warschauer Ghetto deportiert und anschließend im KZ Treblinka umgebracht worden war.Gefesselt vom grausamen Schicksal seiner Familie und Millionen anderer Menschen, erzählt David die Geschichte des Juden Samuel, der wie durch ein Wunder die Wirren des Krieges und den Holocaust überlebt und gemeinsam mit einer Kinderbande in den Trümmern Berlins aufwächst. Nach einer Ausbildung des israelischen Geheimdienstes macht Samuel sich, getrieben vom Hass auf die Nazis, in Südamerika auf die Suche nach geflüchteten NSVerbrechern. Dort stößt er auf ein funktionierendes Nazi-Netzwerk, das mit Hilfe von Raubgeld ein engmaschiges Netz aus verbrecherischen Machenschaften aufgebaut hat. David Grosjohann findet auf seiner Reise durch die Jahrzehnte die erschütternde Realität, dass Intoleranz, Fremdenhass und Nazismus, selbst 70 Jahre nach Ende des Krieges immer noch vorhanden sind und die Menschheit aus der Historie offenbarimmer noch nichts gelernt hat.

 

Uwe Slodowski ( A. NOA) *1958. Der geborene Schwabe wuchs im Ruhrgebiet auf, nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre, arbeitete er jahrelang als selbstständiger Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Gastronomie. Er entwickelte eine Vielzahl gastronomischer Konzepte, die er auch teilweise selbst betrieb. Sein erstes Buch „Faulspiel“, ein Roman mit dem Thema Manipulation beim Fussball, publizierte er 2011 unter dem Pseudonym A.NOA. Er arbeitet heute als freier Schriftsteller und lebt im Sauerland.

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Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, rechtsradikale und neonazistische Strömungen, nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa. EINE ZUKUNFTSVISION?

 

In David Grosjohanns Familie wurde das Thema Nationalsozialismus und Holocaust stets totgeschwiegen. Nach dem Tod seines vermeintlichen Vaters erfährt er die Wahrheit über seine Herkunft. Seine Mutter eröffnet ihm, dass er in Wirklichkeit jüdischer Abstammung ist und sein echter Vater einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg nach Israel auswanderte.So macht David sich auf die Suche. Die Spur führt ihn nach Südamerika, wo er die Tagebücher seines Vaters findet. Sie erzählen die Geschichte des Juden Samuel Malchin, dessen Familie von den Nazis ins Warschauer Ghetto deportiert und anschließend im KZ Treblinka umgebracht worden war.Gefesselt vom grausamen Schicksal seiner Familie und Millionen anderer Menschen, erzählt David die Geschichte des Juden Samuel, der wie durch ein Wunder die Wirren des Krieges und den Holocaust überlebt und gemeinsam mit einer Kinderbande in den Trümmern Berlins aufwächst. Nach einer Ausbildung des israelischen Geheimdienstes macht Samuel sich, getrieben vom Hass auf die Nazis, in Südamerika auf die Suche nach geflüchteten NSVerbrechern. Dort stößt er auf ein funktionierendes Nazi-Netzwerk, das mit Hilfe von Raubgeld ein engmaschiges Netz aus verbrecherischen Machenschaften aufgebaut hat. David Grosjohann findet auf seiner Reise durch die Jahrzehnte die erschütternde Realität, dass Intoleranz, Fremdenhass und Nazismus, selbst 70 Jahre nach Ende des Krieges immer noch vorhanden sind und die Menschheit aus der Historie offenbarimmer noch nichts gelernt hat.

 

Uwe Slodowski ( A. NOA) *1958. Der geborene Schwabe wuchs im Ruhrgebiet auf, nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre, arbeitete er jahrelang als selbstständiger Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Gastronomie. Er entwickelte eine Vielzahl gastronomischer Konzepte, die er auch teilweise selbst betrieb. Sein erstes Buch „Faulspiel“, ein Roman mit dem Thema Manipulation beim Fussball, publizierte er 2011 unter dem Pseudonym A.NOA. Er arbeitet heute als freier Schriftsteller und lebt im Sauerland.


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Straeter, Ulrich: Eickmeiers Traum und andere Geschichten.

Illustrationen Ilse Straeter, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0945-9, kart. 19 x 12 cm,. 176 S. € 12,90

 

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Eickmeiers Traum

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ZUM BUCH: Geschichten um Erlebtes, Erfundenes und Gewünschtes. Geschichten für Jung und Alt und Junggebliebene. Vom Drachensteigenlassen auf Stoppelfeldern über Mopeds, die mal Heinkelperlen hießen, bis zu problematischen Beziehungen, irischen Irritationen, einem Stierkampf, der Blauen Blume, dem Teddybär von Tonga und dem Hamayolischen Wolkenfresser.

 

ULRICH STRAETER, geb. 1941 in Dortmund, lebt seit 1968 in Essen. Bankkaufmann, Dipl. Finanzwirt. Germanistik-Studium. Kulturarbeiter, Verleger und Schriftsteller. Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), im Europäischen Autorenverband Die Kogge und im Freundeskreis des PEN-Zentrums.

 

ILSE STRAETER, geb. 1947 in Bottrop. Studium Grafik-Design an der Folkwangschule Essen-Werden. 16 Jahre Tätigkeit in einer Werbeagentur. Nach einer einjährigen Europareise mit Ulrich Straeter Projektkonzeption und Gestaltung der Wanderausstellung und des Buches „freizeit fatal“ beim BUND NRW. Seit den neunziger Jahren als Kursleiterin und freie Künstlerin tätig.

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Eickmeiers Traum

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ZUM BUCH: Geschichten um Erlebtes, Erfundenes und Gewünschtes. Geschichten für Jung und Alt und Junggebliebene. Vom Drachensteigenlassen auf Stoppelfeldern über Mopeds, die mal Heinkelperlen hießen, bis zu problematischen Beziehungen, irischen Irritationen, einem Stierkampf, der Blauen Blume, dem Teddybär von Tonga und dem Hamayolischen Wolkenfresser.

 

ULRICH STRAETER, geb. 1941 in Dortmund, lebt seit 1968 in Essen. Bankkaufmann, Dipl. Finanzwirt. Germanistik-Studium. Kulturarbeiter, Verleger und Schriftsteller. Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), im Europäischen Autorenverband Die Kogge und im Freundeskreis des PEN-Zentrums.

 

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Wartmann, Ursula Maria: Pension Vera

Roman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0985-5, kart. 19 x 12 cm. 231 S.€ 12,90

 

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Pension Vera

Zum Buch:

Gemeinsam mit seiner Mutter Vera führt der fast 60jährige Marek Swoboda in Dortmund eine kleine altmodische Pension. Beide sind 1968 aus Prag geflohen, nachdem Marek dort aus verschmähter Liebe eine Mitschülerin umgebracht hat. Jahrzehnte später leben Mutter und Sohn noch immer unter einem Dach – verstrickt in Obsessionen, Hass und ihre tagtägliche Beziehungshölle. Der psychopathische Marek sehnt sich verzweifelt nach Liebe. Seine schüchternen Versuche, sich Frauen zu nähern, werden jedoch immer wieder zurückgewiesen. All die Kränkungen brechen sich schließlich in einem brutalen Gewaltakt Bahn, als auch die junge Polin Kristina ihn zurückweist. Er missbraucht und quält sie in seiner Jagdhütte im nahe gelegenen Sauerland, malt sich aber gleichzeitig eine Zukunft mit ihr aus. Marek rechnet allerdings nicht mit Lech, Kristinas halbwüchsigem Sohn. Und nicht mit Marga, seinem Pensionsgast aus Berlin. Als die Krimi-Autorin seltsame Bilder auf Mareks Rechner findet, macht sie sich mit Lech auf die Suche nach der Entführten. Und so wartet in der Jagdhütte schließlich nicht mehr Kristina darauf, dass Marek Swoboda zurückkehrt, sondern ihr Sohn – rachsüchtig und zum Äußersten entschlossen....

 

Die Autorin:
Ursula Maria Wartmann geb. 1953 in Oberhausen. Diplom-Soziologin. Redakteurin. Schriftstellerin. Lebte, studierte und arbeitete u.a. in Aachen, Marburg und Hamburg. 2006 Rückkehr ins Ruhrgebiet (Dortmund).

Genres: Biografie. Erzählung. Essay. Hörspiel, Reportage, Roman.

Auszeichnungen: 1983 Elisabeth-Selbert-Förderpreis der Hessischen Landesregierung; 1993 Literaturpreis des Ullstein-Verlags; 1997 Auszeichnung der GEDOK; 2001 Förderpreis Literaturpreis Ruhrgebiet; 2002 Literaturpreis Oberhausen; 2007 Literaturpreis Autorinnenvereinigung Berlin.

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Zum Buch:

Gemeinsam mit seiner Mutter Vera führt der fast 60jährige Marek Swoboda in Dortmund eine kleine altmodische Pension. Beide sind 1968 aus Prag geflohen, nachdem Marek dort aus verschmähter Liebe eine Mitschülerin umgebracht hat. Jahrzehnte später leben Mutter und Sohn noch immer unter einem Dach – verstrickt in Obsessionen, Hass und ihre tagtägliche Beziehungshölle. Der psychopathische Marek sehnt sich verzweifelt nach Liebe. Seine schüchternen Versuche, sich Frauen zu nähern, werden jedoch immer wieder zurückgewiesen. All die Kränkungen brechen sich schließlich in einem brutalen Gewaltakt Bahn, als auch die junge Polin Kristina ihn zurückweist. Er missbraucht und quält sie in seiner Jagdhütte im nahe gelegenen Sauerland, malt sich aber gleichzeitig eine Zukunft mit ihr aus. Marek rechnet allerdings nicht mit Lech, Kristinas halbwüchsigem Sohn. Und nicht mit Marga, seinem Pensionsgast aus Berlin. Als die Krimi-Autorin seltsame Bilder auf Mareks Rechner findet, macht sie sich mit Lech auf die Suche nach der Entführten. Und so wartet in der Jagdhütte schließlich nicht mehr Kristina darauf, dass Marek Swoboda zurückkehrt, sondern ihr Sohn – rachsüchtig und zum Äußersten entschlossen....

 

Die Autorin:
Ursula Maria Wartmann geb. 1953 in Oberhausen. Diplom-Soziologin. Redakteurin. Schriftstellerin. Lebte, studierte und arbeitete u.a. in Aachen, Marburg und Hamburg. 2006 Rückkehr ins Ruhrgebiet (Dortmund).

Genres: Biografie. Erzählung. Essay. Hörspiel, Reportage, Roman.

Auszeichnungen: 1983 Elisabeth-Selbert-Förderpreis der Hessischen Landesregierung; 1993 Literaturpreis des Ullstein-Verlags; 1997 Auszeichnung der GEDOK; 2001 Förderpreis Literaturpreis Ruhrgebiet; 2002 Literaturpreis Oberhausen; 2007 Literaturpreis Autorinnenvereinigung Berlin.

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Zeller, Michael: BruderTod.

Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. 21 x 14,5 cm. 144 S.€ 14,90

 

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BruderTod.

Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet“. Er lebt seit längerem in Wuppertal

 

Hier eine ausführliche Besprechung in: Buchtipps & Filmtipps © Dieter Wunderlich 2002/2014, dieses u.a. auch in FAZ(s. Bilder), Spiegel und WDR hoch gelobten Buches

 

 

 

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

 

und hier eine sehr positive Besprechung

 

s. auch FAZ 19.11. und Spiegel 15.12.14 S. S. 124

 

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Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet“. Er lebt seit längerem in Wuppertal

 

Hier eine ausführliche Besprechung in: Buchtipps & Filmtipps © Dieter Wunderlich 2002/2014, dieses u.a. auch in FAZ(s. Bilder), Spiegel und WDR hoch gelobten Buches

 

 

 

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

 

und hier eine sehr positive Besprechung

 

s. auch FAZ 19.11. und Spiegel 15.12.14 S. S. 124

 


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Zeller, Michael: FALSCHSPIELER

Roman, 2. überarb., erstmals unter dem Autorennamen ersch. Ausg., Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1000-4, kart. (Klappenbroschur) 21 x 14,5 cm. ca.272 S. € 19,90

 

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FALSCHSPIELER

Der Skandal:

Es ist der größte Literaturskandal, der sich jemals in der Bundesrepublik zugetragen hat: Im Jahr 1952 erscheint ein schmaler Gedichtband unter dem Titel „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“. Der angebliche Autor: George Forestier, Fremdenlegionär in Indochina, ein Jahr zuvor bei den Kämpfen verschollen. Die Gedichte sollen sein Vermächtnis sein. Der Coup gelingt. Das Buch wird zur literarischen Sensation des Jahres und fährt traumhafte Auflagen ein. Doch einen George Forestier hat es nie gegeben …  Als der Schwindel auffliegt, steht der gesamte literarische Betrieb des Landes blamiert vor aller Welt: Verleger wie Lektoren, die Fachkritik vor allem. Auch der berühmte Dichter Gottfried Benn hatte seine Finger darin stecken. Ein äußerst peinlicher Augenblick der Branche, der bis heute die Frage wachhält: Sieht so die Wirklichkeit unsres Verlagswesens aus?

 

Der Roman: 

Angelehnt an den  genau aufgerollten Betrugsfall Forestier erfindet der Autor Michael Zeller eine einfallsreiche, komplexe Erzählung, getragen von den unvergesslichen Charakteren dreier Schriftsteller-Typen, FALSCHSPIELER jeder auf seine Weise. Um sie und ihre Frauen entfaltet sich ein lebendiges Panorama der deutschen Gesellschaft, von den Nachkriegsjahren  bis in unsere Gegenwart hinein. Die Leidenschaften schlagen hohe Wellen in diesem brisanten Spiel um Original und Fälschung, um Geld und Ruhm.  

 

Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller zu leben. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde.  Zuletzt, 2014, erschien die Erzählung„BruderTod“ (im Universitätsverlag Brockmeyer).

FALSCHSPIELER ist sein achter Roman.

Michael Zeller lebt seit längerem in Wuppertal.

 

Leseprobe:

 „Ganz für sich stand das Haus oben am Hang des Graubergs, vorm Waldrand, in einem terrassierten Garten. Unter uns das Tal: Der Fluss, die Stadt, die flachen Berge jenseits. Darüber öffnete sich der Himmel weit. Nichts liebte ich mehr als diesen Blick aus unserem Wohnzimmer, durch ein großes Bogenfenster. Dicht aneinandergedrängt die Häuser, Dach an Dach, um den sandsteinroten Machtfinger des Kirchturms gestreut. Doch es war der Fluss, der mich ans Fenster lockte, wie er sich durch die Wiesen wand, lang genug, ehe er an der Fensterkante abbrach. Diesen Schnitt nahm meine Phantasie nie ernst. In zwei Fernen entschwand der Fluss, wenn ich übers Land schaute, nach links und rechts, und ich konnte sie mir mit meinen eigenen Bildern ausmalen. Das Wasser glänzte hoch, von der Sonne aufgeladen, blinzelte mir ins Auge, als meinte es nur mich.“


 


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FALSCHSPIELER

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Der Skandal:

Es ist der größte Literaturskandal, der sich jemals in der Bundesrepublik zugetragen hat: Im Jahr 1952 erscheint ein schmaler Gedichtband unter dem Titel „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“. Der angebliche Autor: George Forestier, Fremdenlegionär in Indochina, ein Jahr zuvor bei den Kämpfen verschollen. Die Gedichte sollen sein Vermächtnis sein. Der Coup gelingt. Das Buch wird zur literarischen Sensation des Jahres und fährt traumhafte Auflagen ein. Doch einen George Forestier hat es nie gegeben …  Als der Schwindel auffliegt, steht der gesamte literarische Betrieb des Landes blamiert vor aller Welt: Verleger wie Lektoren, die Fachkritik vor allem. Auch der berühmte Dichter Gottfried Benn hatte seine Finger darin stecken. Ein äußerst peinlicher Augenblick der Branche, der bis heute die Frage wachhält: Sieht so die Wirklichkeit unsres Verlagswesens aus?

 

Der Roman: 

Angelehnt an den  genau aufgerollten Betrugsfall Forestier erfindet der Autor Michael Zeller eine einfallsreiche, komplexe Erzählung, getragen von den unvergesslichen Charakteren dreier Schriftsteller-Typen, FALSCHSPIELER jeder auf seine Weise. Um sie und ihre Frauen entfaltet sich ein lebendiges Panorama der deutschen Gesellschaft, von den Nachkriegsjahren  bis in unsere Gegenwart hinein. Die Leidenschaften schlagen hohe Wellen in diesem brisanten Spiel um Original und Fälschung, um Geld und Ruhm.  

 

Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller zu leben. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde.  Zuletzt, 2014, erschien die Erzählung„BruderTod“ (im Universitätsverlag Brockmeyer).

FALSCHSPIELER ist sein achter Roman.

Michael Zeller lebt seit längerem in Wuppertal.

 

Leseprobe:

 „Ganz für sich stand das Haus oben am Hang des Graubergs, vorm Waldrand, in einem terrassierten Garten. Unter uns das Tal: Der Fluss, die Stadt, die flachen Berge jenseits. Darüber öffnete sich der Himmel weit. Nichts liebte ich mehr als diesen Blick aus unserem Wohnzimmer, durch ein großes Bogenfenster. Dicht aneinandergedrängt die Häuser, Dach an Dach, um den sandsteinroten Machtfinger des Kirchturms gestreut. Doch es war der Fluss, der mich ans Fenster lockte, wie er sich durch die Wiesen wand, lang genug, ehe er an der Fensterkante abbrach. Diesen Schnitt nahm meine Phantasie nie ernst. In zwei Fernen entschwand der Fluss, wenn ich übers Land schaute, nach links und rechts, und ich konnte sie mir mit meinen eigenen Bildern ausmalen. Das Wasser glänzte hoch, von der Sonne aufgeladen, blinzelte mir ins Auge, als meinte es nur mich.“


 



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