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Uhlenbruck, Gerhard: KEIN SATZ IST FÜR DIE KATZ

„Gedankenspiele zum Ablauf eines abgelaufenen Lebens" (Aphorismen), Bochum 2017, ISBN 978-3-8196-1046-2, kart. 21, 14,6 cm. 116 S. € 12,90

 

Das Buch erscheint Anfang August 2017 und kann gern schon vorbestellt werden. Sofort nach Erscheinen liefern wir potofrei!

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KEIN SATZ IST FÜR DIE KATZ

Am 4 Sept 2017 18°°h wird Gerhard Uhlenbruck für sein literarisches Schaffen mit dem Lehrer-Welsch-Sprachpreis für seine Verdienste um die kölsche und deutsche Sproch/Sprache ausgezeichnet.

18°°h RESIDENZ am Dom Saal: Albertus Magnus, An den Dominikanern 6, 50668 Köln

Laudator Prof. Dr. Gynther Mödder

 

Biographie:

Gerhard Uhlenbruck, geb. 17.6. 1929 in Köln, Prof.Dr. med. und Dr. humoris causa der Narren-Akademie
Dülken.
Studium in Köln: Medizin und Biochemie. Dann längere Forschungs-Aufenthalte in London, Cambridge und in den USA. Fachgebiete: Hirnforschung (am MPI in Köln), Lektinologie und Blutgruppenforschung (mit O. Prokop in Berlin). Mitglied im Bundesverband Deutscher Schriftsteller-Ärzte (BDSÄ), im Verband Deutscher Schriftsteller (VS) und in der Kölner Schriftsteller- Initiative AURA09. Schrieb zunächst Gedichte (“Nicht für immer”, 1975) und satirische Glossen (“Tagessätze” in der “Ärztezeitung”, und als “Hypoglossus” in der “Ärztlichen Praxis”.) Regelmäßige Beiträge in der Laufzeitschrift “Spiridon” (als ein Vorläufer derLaufbewegung). Ehren- und Gründungsmitglied beim Förderverein “Deutsches Aphorismus-Archiv”. Nebenmehreren Aphorismen-Büchern viele Vorträge über Sport, Immunologie und Gesundheit. Mitinitiator von “Sport in der Krebsnachsorge” (LSB), dafür BVK I am Band. Und natürlich auch Bücher zum Kölner Klüngel
(“Humor als kölsche Philosophie”).

 

Motto:

"Verlauf eines Lebens, bei dem man sich schon im Anlauf verlaufen hat und was dann ganz anders ablief."

 

Aus dem Vorwort;

Am Ende eines Lebens fragt man sich, warum es so enden musste, und anstatt sich endlose Gedanken darüber zu machen, macht man sich kurzerhand mit kurzen Sprüchen daran das längst Abgearbeitete aufzuarbeiten. Man versucht anzufangen, indem man es von Beginn an beschreibt in der Hoffnung, dass man vielleicht doch noch ein Happy End findet, so wie ein blindes Huhn auf der Suche nach einem Körnchen Wahrheit: Man kann aber auch krähen wie der Hahn auf
dem Mist, und damit angeben, wie toll alles gewesen ist. Doch ist es am Ende gut zu lesen, ist es vielleicht auch gut gewesen!...(Aus dem Vorwort)

 

Schnuppertexte:

'Manche Sätze, die was taugen, öffnen uns manchmal die Augen, und finden so den Weg in das Gehirn wie durch ein Nadelöhr der Zwirn, andere bringen uns jedoch zum Denken, indem sie mit Erkenntnis uns beschenken'.

 

'Bei manchen Gedanken spielt die Sprache mit dem Gedanken.

 

'Diagnosen in kurzen Sätzen sagen mehr als langes Schwätzen.'

 

'Gewissensbisse machen auf die Dauer bissig.'

 

'Gesundheit fängt im Kopf an, und macht sich dann auf die Beine.'

 

'Wenn die Tage gezählt sind, fangen die Erben an zu rechnen.'

 

'Beim Versuch sich zu profilieren, verlor er sein Gesicht.'

 

'Was ich von mir halte? Ich halte mir die Daumen!'

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Am 4 Sept 2017 18°°h wird Gerhard Uhlenbruck für sein literarisches Schaffen mit dem Lehrer-Welsch-Sprachpreis für seine Verdienste um die kölsche und deutsche Sproch/Sprache ausgezeichnet.

18°°h RESIDENZ am Dom Saal: Albertus Magnus, An den Dominikanern 6, 50668 Köln

Laudator Prof. Dr. Gynther Mödder

 

Biographie:

Gerhard Uhlenbruck, geb. 17.6. 1929 in Köln, Prof.Dr. med. und Dr. humoris causa der Narren-Akademie
Dülken.
Studium in Köln: Medizin und Biochemie. Dann längere Forschungs-Aufenthalte in London, Cambridge und in den USA. Fachgebiete: Hirnforschung (am MPI in Köln), Lektinologie und Blutgruppenforschung (mit O. Prokop in Berlin). Mitglied im Bundesverband Deutscher Schriftsteller-Ärzte (BDSÄ), im Verband Deutscher Schriftsteller (VS) und in der Kölner Schriftsteller- Initiative AURA09. Schrieb zunächst Gedichte (“Nicht für immer”, 1975) und satirische Glossen (“Tagessätze” in der “Ärztezeitung”, und als “Hypoglossus” in der “Ärztlichen Praxis”.) Regelmäßige Beiträge in der Laufzeitschrift “Spiridon” (als ein Vorläufer derLaufbewegung). Ehren- und Gründungsmitglied beim Förderverein “Deutsches Aphorismus-Archiv”. Nebenmehreren Aphorismen-Büchern viele Vorträge über Sport, Immunologie und Gesundheit. Mitinitiator von “Sport in der Krebsnachsorge” (LSB), dafür BVK I am Band. Und natürlich auch Bücher zum Kölner Klüngel
(“Humor als kölsche Philosophie”).

 

Motto:

"Verlauf eines Lebens, bei dem man sich schon im Anlauf verlaufen hat und was dann ganz anders ablief."

 

Aus dem Vorwort;

Am Ende eines Lebens fragt man sich, warum es so enden musste, und anstatt sich endlose Gedanken darüber zu machen, macht man sich kurzerhand mit kurzen Sprüchen daran das längst Abgearbeitete aufzuarbeiten. Man versucht anzufangen, indem man es von Beginn an beschreibt in der Hoffnung, dass man vielleicht doch noch ein Happy End findet, so wie ein blindes Huhn auf der Suche nach einem Körnchen Wahrheit: Man kann aber auch krähen wie der Hahn auf
dem Mist, und damit angeben, wie toll alles gewesen ist. Doch ist es am Ende gut zu lesen, ist es vielleicht auch gut gewesen!...(Aus dem Vorwort)

 

Schnuppertexte:

'Manche Sätze, die was taugen, öffnen uns manchmal die Augen, und finden so den Weg in das Gehirn wie durch ein Nadelöhr der Zwirn, andere bringen uns jedoch zum Denken, indem sie mit Erkenntnis uns beschenken'.

 

'Bei manchen Gedanken spielt die Sprache mit dem Gedanken.

 

'Diagnosen in kurzen Sätzen sagen mehr als langes Schwätzen.'

 

'Gewissensbisse machen auf die Dauer bissig.'

 

'Gesundheit fängt im Kopf an, und macht sich dann auf die Beine.'

 

'Wenn die Tage gezählt sind, fangen die Erben an zu rechnen.'

 

'Beim Versuch sich zu profilieren, verlor er sein Gesicht.'

 

'Was ich von mir halte? Ich halte mir die Daumen!'


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Flashar, Hellmut: HALBES VERGESSEN – SANFTES ERINNERN

Eine autobiographische Skizze, Bochum 2017, ISBN 978-3-8196-1045-5, kart. 20 x 12,5 cm. 248 S. € 14,90

 

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HALBES VERGESSEN – SANFTES ERINNERN

In seiner Autobiographie schildert Hellmut Flashar seine Jugend in der NS-Zeit und im Zweiten Weltkrieg, die spezifische Situation der unmittelbaren Nachkriegszeit in Berlin, sein Studium in Berlin und Tübingen, seine Arbeit im Platon Archiv in Hinterzarten (Schwarzwald), seine Tätigkeit als Professor für Klassische Philologie (Gräzistik) in der Aufbauzeit der Ruhr-Universität in Bochum und an der Ludwig-Maximilians Universität in München und seine zahlreichen Aktivitäten seit seiner Emeritierung in einer wissenschaftsgeschichtlichen Perspektive, die ein allgemeines Interesse beanspruchen kann. In seinen Erinnerungen und Schilderungen wird die Wichtigkeit und Bedeutung der klasssichen Philologie und Bildung auch und gerade für die heutige Zeit und Universität trotz oder gerade wegen 'Bologna' deutlich!

 

Hellmut Flashar geboren 1929 in Hamburg, Studium der Klassischen Philologie und der Philosophie in Berlin und Tübingen 1948-1953, Promotion in Tübingen 1954, Staatsexamen in Berlin 1955, wissenschaftlicher Angestellter am Platon-Archiv (Deutsche Forschungsgemeinschaft) in Hinterzarten (Schwarzwald) 1954-1956, Universitätsdozent in Tübingen1962-1964, o. Professor an der Ruhr-Universität Bochum 1965-1982, in gleicher Funktion an der Ludwig-Maximilans-Universität München 1982-1997,  emeritiert 1997, 2003 Gastprofessor an der Universität Wien (Institut für Theaterwissenschaft), seit 2014 wieder in Bochum.

 

Zitate:

"Wenn eine Autobiographie in das Licht der Öffentlichkeit gelangt, ergibt sich sogleich die Schwierigkeit, Mitteilungen über das Privatleben in ein ausgewogenes Verhältnis zu allgemein interessierenden Themen zu bringen, die – im günstigsten Fall – ein wissenschaftsgeschichtliches Interesse beanspruchen können...Im Folgenden geht es um meine Biographie, nicht um die meiner ganzen Familie. Daher steht das rein persönliche Familienleben nicht im Vordergrund. Nur so kann die Autobiographie ein etwas allgemeineres zeit- und wissenschaftsgeschichtliches Interesse finden." (S. 7, 9)

 

"Die strikte Trennung von Bildung und Ausbildung -noch dazu in einem schichtenspezifischen Sinn derart - dass Bildung einem Bildungsbürgertum vorbehalten bleibt, lässt sich nicht aufrechterhalten. Gleichwohl: Bildung ist doch mehr als Ausbildung. Bildung ist stets in einem Humanum gegründet und durchaus auch mit Anstrengung verbunden. Sie negiert die Ausbildungszwänge und deren Werte nicht, geht aber in der Frage nach dem Sinn als einem Moment der Persönlichkeitsbildung über die Ausbildung hinaus. Die griechisch-römische Antike hat darin keinen Alleinvertretungsanspruch, bleibt aber ein unverzichtbares Ferment dessen, was auch heute Bildung genannt werden kann". (S.226-27)

 

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HALBES VERGESSEN – SANFTES ERINNERN

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In seiner Autobiographie schildert Hellmut Flashar seine Jugend in der NS-Zeit und im Zweiten Weltkrieg, die spezifische Situation der unmittelbaren Nachkriegszeit in Berlin, sein Studium in Berlin und Tübingen, seine Arbeit im Platon Archiv in Hinterzarten (Schwarzwald), seine Tätigkeit als Professor für Klassische Philologie (Gräzistik) in der Aufbauzeit der Ruhr-Universität in Bochum und an der Ludwig-Maximilians Universität in München und seine zahlreichen Aktivitäten seit seiner Emeritierung in einer wissenschaftsgeschichtlichen Perspektive, die ein allgemeines Interesse beanspruchen kann. In seinen Erinnerungen und Schilderungen wird die Wichtigkeit und Bedeutung der klasssichen Philologie und Bildung auch und gerade für die heutige Zeit und Universität trotz oder gerade wegen 'Bologna' deutlich!

 

Hellmut Flashar geboren 1929 in Hamburg, Studium der Klassischen Philologie und der Philosophie in Berlin und Tübingen 1948-1953, Promotion in Tübingen 1954, Staatsexamen in Berlin 1955, wissenschaftlicher Angestellter am Platon-Archiv (Deutsche Forschungsgemeinschaft) in Hinterzarten (Schwarzwald) 1954-1956, Universitätsdozent in Tübingen1962-1964, o. Professor an der Ruhr-Universität Bochum 1965-1982, in gleicher Funktion an der Ludwig-Maximilans-Universität München 1982-1997,  emeritiert 1997, 2003 Gastprofessor an der Universität Wien (Institut für Theaterwissenschaft), seit 2014 wieder in Bochum.

 

Zitate:

"Wenn eine Autobiographie in das Licht der Öffentlichkeit gelangt, ergibt sich sogleich die Schwierigkeit, Mitteilungen über das Privatleben in ein ausgewogenes Verhältnis zu allgemein interessierenden Themen zu bringen, die – im günstigsten Fall – ein wissenschaftsgeschichtliches Interesse beanspruchen können...Im Folgenden geht es um meine Biographie, nicht um die meiner ganzen Familie. Daher steht das rein persönliche Familienleben nicht im Vordergrund. Nur so kann die Autobiographie ein etwas allgemeineres zeit- und wissenschaftsgeschichtliches Interesse finden." (S. 7, 9)

 

"Die strikte Trennung von Bildung und Ausbildung -noch dazu in einem schichtenspezifischen Sinn derart - dass Bildung einem Bildungsbürgertum vorbehalten bleibt, lässt sich nicht aufrechterhalten. Gleichwohl: Bildung ist doch mehr als Ausbildung. Bildung ist stets in einem Humanum gegründet und durchaus auch mit Anstrengung verbunden. Sie negiert die Ausbildungszwänge und deren Werte nicht, geht aber in der Frage nach dem Sinn als einem Moment der Persönlichkeitsbildung über die Ausbildung hinaus. Die griechisch-römische Antike hat darin keinen Alleinvertretungsanspruch, bleibt aber ein unverzichtbares Ferment dessen, was auch heute Bildung genannt werden kann". (S.226-27)

 


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Janowski, Hans Norbert: SPIEGELSCHR IFT

Gedichte, Bochum 2017, ISBN 978-3-8196-1040-0, kart. 20,5 x 12,5 cm. 96 S. 12 farbige Zeichnungen von Wolfgang Mühlich. € 12,90

 

Das Buch ist soeben erschienen. Wir liefern portofrei!

 

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SPIEGELSCHR IFT

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Gedichte aus fünf Jahrzehnten – geschrieben für niemand oder einen kleinen Kreis von Altersgenossen, die ähnliche Erfahrungen gemacht oder bestimmte Orte kennen gelernt haben. Zeitbedingte und für meine Generation charakteristische Erfahrungen und Widerfahrnisse kann man im Rückspiegel klarer erkennen, wenn man die Spiegelschrift lesen kann. Die Konturen des Erlebten verschwimmen nicht, sie verfärben sich unter dem Einfluss der Zeit aber und nehmen in der poetischen Form die Gestalt von Zeichen an – Zeichen, die entschlüsseln, orientieren, einen Pfad durch unwegsames Gelände weisen.

 

hans norbert janowsk, geb. 1938 in stettin; studium der theologie, philosophie und soziologie; pfarrer und journalist; von 1967 – 1993 redakteur / chefredakteur der monatsschrift evangelische kommentare; 1993 – 2002 direktor des gemeinschaftswerks der evangelischen publizistik in frankfurt /m und von 1993 – 97 rundfunkbeauftragter der evangelischen kirche (ekd) – publizistische und wissenschaftliche veröffentlichungen zu theologischen, medien- und gesellschaftspolitischenfragen; beiträge für radio und tv; lyrik, aphorismen: das wichtigste in kürze, stuttgart 1988, 2. aufl. bochum 2014– fast food, bochum 2013; seitensprünge, bochum 2015.

 

wolfgang mühlich, geb. 1941 in ulm; prof. dr. ing., architekt, ulm. publikationen – gemeinsam mit christine mühlich-von staden, dr. ing, ulm, architektin – zur struktur interaktioinszentrierter institutionen (1968 – 2015); konzeptentwicklungen und bauten für die psychiatrische, ambulante und stationäre versorgung (bremerhaven, bremen, köln, paderborn, münster, dortmund, mönchengladach); schulen / schulentwicklungen, jugendzentren und wohnungsbau mit lern-, wohn- und gruppenkonzepten („räume die mithelfen“).

 

Ach ja

Beim erwachen kommt es
und spricht wie schön es
mal war am morgen mit dir
das licht durch die läden
der blick hinaus auf das meer
der kuss und der duft
die bäume das gras der
minutenstrom fließt wach
durch die haut die lust
nach morgenluft löscht
den durst stillt den hunger
nach mehr – und wie wird
es heute? ach ja

 

Sand

In der wüste kniet ein mensch
sein kopf der schwarz vermummte
mann das messer in der hand
im namen Gottes tun sie es und
zeigen dieses gotteslob der
digital vernetzten augenwelt
Im sand verrinnt das leben
am schirm rinnt keine träne
der sonnenglast ist virtuell
der tod kriecht in die seele
und aus dem sand blickt
stumm das auge Gottes

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12,90inkl. MwSt.
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Gedichte aus fünf Jahrzehnten – geschrieben für niemand oder einen kleinen Kreis von Altersgenossen, die ähnliche Erfahrungen gemacht oder bestimmte Orte kennen gelernt haben. Zeitbedingte und für meine Generation charakteristische Erfahrungen und Widerfahrnisse kann man im Rückspiegel klarer erkennen, wenn man die Spiegelschrift lesen kann. Die Konturen des Erlebten verschwimmen nicht, sie verfärben sich unter dem Einfluss der Zeit aber und nehmen in der poetischen Form die Gestalt von Zeichen an – Zeichen, die entschlüsseln, orientieren, einen Pfad durch unwegsames Gelände weisen.

 

hans norbert janowsk, geb. 1938 in stettin; studium der theologie, philosophie und soziologie; pfarrer und journalist; von 1967 – 1993 redakteur / chefredakteur der monatsschrift evangelische kommentare; 1993 – 2002 direktor des gemeinschaftswerks der evangelischen publizistik in frankfurt /m und von 1993 – 97 rundfunkbeauftragter der evangelischen kirche (ekd) – publizistische und wissenschaftliche veröffentlichungen zu theologischen, medien- und gesellschaftspolitischenfragen; beiträge für radio und tv; lyrik, aphorismen: das wichtigste in kürze, stuttgart 1988, 2. aufl. bochum 2014– fast food, bochum 2013; seitensprünge, bochum 2015.

 

wolfgang mühlich, geb. 1941 in ulm; prof. dr. ing., architekt, ulm. publikationen – gemeinsam mit christine mühlich-von staden, dr. ing, ulm, architektin – zur struktur interaktioinszentrierter institutionen (1968 – 2015); konzeptentwicklungen und bauten für die psychiatrische, ambulante und stationäre versorgung (bremerhaven, bremen, köln, paderborn, münster, dortmund, mönchengladach); schulen / schulentwicklungen, jugendzentren und wohnungsbau mit lern-, wohn- und gruppenkonzepten („räume die mithelfen“).

 

Ach ja

Beim erwachen kommt es
und spricht wie schön es
mal war am morgen mit dir
das licht durch die läden
der blick hinaus auf das meer
der kuss und der duft
die bäume das gras der
minutenstrom fließt wach
durch die haut die lust
nach morgenluft löscht
den durst stillt den hunger
nach mehr – und wie wird
es heute? ach ja

 

Sand

In der wüste kniet ein mensch
sein kopf der schwarz vermummte
mann das messer in der hand
im namen Gottes tun sie es und
zeigen dieses gotteslob der
digital vernetzten augenwelt
Im sand verrinnt das leben
am schirm rinnt keine träne
der sonnenglast ist virtuell
der tod kriecht in die seele
und aus dem sand blickt
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